Der TagSchwesig verteidigt Schulwahl für ihren Sohn

In den vergangenen Tagen hatte die frühere Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig einigen Ärger. Der Grund: Ihr Sohn besucht eine Privatschule, die sich in Mecklenburg-Vorpommern nicht jeder leisten kann. Für die Ministerpräsidentin ist das eine heikle Geschichte, weil sie sonst gerne davon spricht, dass Herkunft in der Schule keine Rolle spielen dürfe. Gegenüber der "Bild"-Zeitung verteidigt sich Schwesig: "Ich finde, dass jede Mutter und jeder Vater das Recht hat, gemeinsam mit den Kindern zu entscheiden, welche Schule das Kind besucht, und mein Sohn besucht einen freien Träger, der zum Schulwesen in Mecklenburg-Vorpommern gehört, wir finanzieren diese freien Träger." Das Schulgeld für Schwesigs Sohn soll rund 200 Euro pro Monat betragen.