Der TagSegler "Peking" kehrt nach 88 Jahren nach Hamburg zurück

Das Segelschiff "Peking" hat eine lange Geschichte hinter sich - doch bald schließt sich ein Kreis:
1911 wurde die Viermastbark in Hamburg auf der Werft Blohm + Voss für die Reederei F. Laeisz gebaut. Sie diente als Frachtschiff für Salpeter aus Chile, bevor sie in Großbritannien als Schulschiff zum Einsatz kam.
Auf dem Segler wurde etwa der Miss-Marple-Krimi "Mörder ahoi!" gedreht. 40 Jahre lang diente die "Peking" zuletzt als Museumsschiff in New York.
2017 wurde es durch ein sogenanntes Dockschiff über den Atlantik geschleppt und - weil das Schiff inzwischen völlig marode war - drei Jahre lang auf einer Werft in Schleswig-Holstein aufwendig restauriert.
Am Montag, nach 88 Jahren Abwesenheit, kehrt die "Peking" in ihren Heimathafen Hamburg zurück. Ab 2023 soll sie das Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden.