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Der TagSo könnten die Republikaner Trump noch verhindern

09.03.2016, 21:29 Uhr

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Donald Trump hat in drei von vier Staaten die Vorwahl gewonnen. (Foto: imago/ZUMA Press)

Nach seinem erneuten Durchmarsch bei den US-Vorwahlen scheint Donald Trump als Kandidat der Republikaner kaum noch aufzuhalten. Dennoch ist laut "New York Times" keineswegs das letzte Wort gesprochen, selbst wenn Trump mit einer große Mehrheit von Delegierten zum Nominierungskongress der Partei reisen sollte.

Wie das Blatt in seiner Online-Ausgabe erklärt, sind nämlich nur im ersten Wahlgang 95 Prozent der Delegierten an das Vorwahlergebnis ihres Heimatstaates gebunden. Sollte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, wären schon 57 Prozent der Delegierten frei in ihrer Entscheidung. Im Falle eines dritten Wahlgangs, wären sogar 81 Prozent der Delegierten frei in ihrer Entscheidung, unter anderem weil dann auch Kalifornien mit 172 Delegierten seinen Gesandten freie Hand lässt.

Voraussetzung für ein solchen Szenario wäre, dass Trump nicht mit einer übergroßen Mehrheit zum Kongress reist. Zudem müsste sich das gegnerische Lager auf einen Kandidaten verständigen. Das wäre mutmaßlich Ted Cruz, der mit 155 Stimmen an zweiter Stelle hinter Trump (362 Stimmen) liegt. Zudem müsste mutmaßlich die Regel aufgehoben werden, dass der Sieger in mindestens acht Staaten mindestens die Hälfte aller Delegierten-Stimmen eingefahren haben muss. Bislang ist nämlich nur Trump auf dem Weg, diese Mindestmarke zu knacken - er hat derer Staaten fünf.

Quelle: ntv.de