Der Tag

Der Tag Söder: Das Schönste an Berlin ist, es zu verlassen

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Ach, die Berliner, die mischen Bier mit Sirup!

(Foto: imago/Future Image)

Markus Söder kokettiert gern mit seiner Abneigung gegen Berlin und damit, dass er nur ungern in die Hauptstadt reist. Anders als Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, der sich in Berlin nach eigener Aussage nicht sicher fühlt, geht es Söder nicht darum, Berlin zu kritisieren, sondern eher darum, seiner schönen Heimat ein Loblied zu singen.

  • Welche Qual es dem bayerischen Ministerpräsidenten wohl bereiten muss, dass er zu Bundesratssitzungen und vom nächsten Jahr an als Nachfolger von CSU-Chef Horst Seehofer auch zu Koalitionsrunden nach Berlin fahren muss, offenbart der 51-Jährige in einer launigen Rede auf festem bayerischen Grund.
  • "Wir fahren wirklich wahnsinnig gerne nach Berlin", bekennt Söder ironisch bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Bayerischen Landesvertretung in Berlin. "Aber das Schönste ist, wenn man dann nach erfolgreichen und spannenden Tagen in Berlin es wieder in Richtung Bayern verlässt."
  • Selbst wenn man an der bayerischen Grenze irgendwo ein Bayernschild nur vermute, "dann löst das irgendwelche inneren Verspannungen sofort auf", sagt der Bayer. Das komme von einem starken Bindungs- und Heimatgefühl, versucht Söder die Malaise zu erklären. Selbst wenn man in Berlin die Bayerische Landesvertretung betrete, fühle man "ein bisschen, dass Deine Seele leichter wird".

Quelle: n-tv.de