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Der TagSophia Thomalla ätzt gegen #MeToo-Frauen

14.12.2017, 07:33 Uhr
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Sophia Thomalla bei Maischberger. (Foto: imago/Horst Galuschka)

Gestern sorgte sie noch als halbnackte Jesus-Kopie für Aufregung - nun sucht Sophia Thomalla schon wieder Ärger: Die 28-Jährige regte sich bei der Talksendung von Sandra Maischberger über die Verlogenheit der #MeToo-Debatte auf. "Es ist traurig, dass wir Frauen unseren Schmerz zur Schau stellen müssen, damit uns überhaupt jemand zuhört!", meckerte sie. "Wenn ich mich über einen Vergewaltigungswitz aufrege, bin ich eine Femi-Nazi. Wenn ich mich öffentlich dazu bekenne, dass ich vergewaltigt wurde, bin ich auf einmal die gebrochene Blume, die Schutz braucht!"

Richtig sauer wird die mutmaßliche Freundin von US-Rocker Gavin Rossdale aber, wenn der Name Gwyneth Paltrow fällt. Die Schauspielerin hatte vor einigen Wochen erklärt, ebenfalls von Filmmogul Harvey Weinstein belästigt worden zu sein, aber dennoch geschwiegen zu haben. "Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter", erklärte Thomalla dazu. "Man hätte auch vor 20 Jahren schon Nein sagen können! Das finde ich verlogen!"