Der TagSpanien beschließt "Nur-Ja-heißt-Ja"-Gesetz
Spanien hat seine Gesetzgebung gegen Vergewaltigungen verschärft. Das Parlament billigte das sogenannte "Nur-Ja-heißt-Ja"-Gesetz. Demnach wird Vergewaltigung nun als "Sex ohne eindeutige Zustimmung" definiert. Sexuelle Übergriffe werden nach dem Inkrafttreten als Vergewaltigung betrachtet - egal ob das Opfer sich wehrt oder eine Handlung aus Angst geschehen lässt. Auf Vergewaltigung und sexuelle Gewalt werden dann bis zu 15 Jahre Haft stehen. Zudem werden unter anderem "einschüchternde" Komplimente sowie die Verbreitung von Sexvideos unter Strafe gestellt. Mit dem Gesetz reagierte die linke Regierung auf mehrere Aufsehen erregende Fälle von Gruppenvergewaltigungen, bei denen die Täter in den vergangenen Jahren mit milden Strafen davongekommen waren.