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Der TagSpionierte ein deutscher Wissenschaftler für China?
06.07.2021, 11:41 Uhr
Wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit für China erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Politologen Klaus L. Er soll insbesondere im Vor- und Nachgang von Staatsbesuchen oder multinationalen Konferenzen Informationen an einen chinesischen Geheimdienst übermittelt haben, wie die Behörde mitteilt.
Laut Bundesanwaltschaft hat L. seit 2001 einen international bedeutenden Thinktank betrieben. Während einer Vortragsreise nach Shanghai im Juni 2010 soll er von einem chinesischen Geheimdienst für die Mitarbeit gewonnen worden sein. Als Gegenleistung für seine Informationen habe er die Reisekosten bezahlt und zudem ein Honorar bekommen, heißt es weiter.