Der TagStrafgefangene nutzen Essen mit dem Papst für Flucht

Was für ein Coup! Vor meinem inneren Auge laufen jetzt Fetzen aus Mafiafilmen ab: In Italien sind zwei Strafgefangene während eines Mittagessens mit dem Papst untergetaucht. Weil Sie jetzt wahrscheinlich einige Fragezeichen über dem Kopf schweben haben, fangen wir mal ganz von vorne an.
Der Papst besuchte Anfang des Monats Bologna und lud dort, wie er es öfter mit Gefangenen, Flüchtlingen oder Obdachlosen tut, zu einem Mittagessen ein.
Dabei waren auch zwei verurteilte Italiener. Sie nutzten das Mahl in der Basilika San Petronio, um unterzutauchen.
Man weiß im Moment nicht, wie und wohin sie abgehauen sind.
Die Männer hatten ihre Strafe bereits abgesessen, aber standen noch unter besonderer Aufsicht, weil sie als "sozial gefährlich" eingestuft waren.
Was wir jetzt noch nicht wissen: Weswegen die Flüchtigen im Gefängnis saßen und inwiefern sie genau gefährlich sind. Das Justizministerium in Rom erklärte, zu der Sache nichts sagen zu können. Und der Vatikan meldete sich auf eine Anfrage bisher nicht.