Der TagSturzflut: Nepal meldet fast 400 Tote am Himalaya
Im eiskalten Schlamm suchen Rettungsteam nach der Sturzflut am Himalaya nach Vermissten - eine gefährliche Suche, vor der Fachleute wegen weiterer Überschwemmungen warnen. Doch noch werden allein in Nepal mehr als 900 Menschen vermisst, auch in Tibet ist das Schicksal von rund 560 Menschen noch ungewiss. Die Zahl der Toten könnte also noch massiv steigen. Die nepalesische Polizei meldet, inzwischen 392 Leichen geborgen zu haben. Chinesische Medien geben weiterhin drei Todesopfer in Tibet an, aber auch dort werden noch Hunderte Menschen vermisst. Unter den Vermissten sind in beiden Ländern auch Hunderte Ausländerinnen und Ausländer, auch acht Deutsche. Die Sturzflut ist am Mittwoch durch den Abbruch eines Gletschers ausgelöst worden und hatte sich fast 170 Kilometer weit durch teilweise enge Täler ergossen und dabei ganze Dörfer mit sich gerissen.