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Der TagSyrien lässt polnischen "Terroristen" frei
24.01.2017, 11:06 Uhr
Ein 54-jährige Pole, der mehr als ein Jahr in Syrien in Haft saß, hat das Land verlassen. Es handelt sich um einen durchaus kuriosen Fall:
Syrien warf dem Mann "terroristische Aktivitäten" vor, ihm drohte gar die Todesstrafe.
Tatsächlich handelt es sich laut polnischen Medien um einen "stadtbekannten Irren" aus Breslau, der in seiner Heimat wegen Lautsprecherdurchsagen aus seinem Auto bekannt sei. Darin habe er vor der nahenden nuklearen Apokalypse gewarnt.
Muslime hielt er für "von Luzifer besessen". Womöglich wollte er sie in Syrien bekehren.
Der Mann ist in Beirut und wurde polnischen Vertretern übergeben. Er sei in einem körperlich "zufriedenstellenden" und "den Umständen entsprechenden psychischen Zustand", heißt es.