Der Tag"Tatort"-Kommissar muss in "Quasi-Quarantäne"
Schauspieler Vladimir Burlakov, einer der beiden neuen Hauptkommissare im "Tatort" des Saarländischen Rundfunks (SR), findet die Corona-Hygienevorschriften bei den Dreharbeiten in Saarbrücken in Ordnung. Zwar sei es "ein bisschen nervig", wenn am Set ständig auf Maskentragen, Händedesinfektion und Abstand geachtet werde. "Aber wir sind sehr glücklich, dass wir überhaupt wieder arbeiten und Geld verdienen und neue Filme produzieren können", sagte er. Wegen des bundesweiten zeitweiligen Drehverbots starteten die Dreharbeiten für den zweiten Fall der Kommissare Leo Hölzer und Adam Schürk (Daniel Sträßer) mit zehn Wochen Verspätung.
"Das mit dem Maskentragen, wenn man gerade nicht dreht, finde ich nicht so schlimm", sagte Burlakov. Anstrengender sei es, dass man fünf Tage, bevor man eine Szene drehe, in der kein Abstand gewährleistet sein könne, in eine "Quasi-Quarantäne" müsse. "In dieser Zeit darf man das Haus gar nicht verlassen und nicht mal auf die Straße. Das ist schon seltsam für mich", ergänzte Burlakov.