Der TagTausende demonstrieren auf dem Berliner Alexanderplatz
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA demonstrieren auf dem Berliner Alexanderplatz gerade zahlreiche Menschen bei einer "stillen" Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt. Die Polizei rief dazu auf, wegen der Corona-Pandemie genügend Abstand zu halten. Angemeldet waren 1500 Teilnehmer. Die Polizei rechnete aber mit bis zu 10.000 Teilnehmern und sprach von einer friedlichen Atmosphäre. Schon kurz nach Beginn war der Alexanderplatz voll. Die Polizei rief dazu auf, angrenzende Straßen zu nutzen.
Im Internet waren Aufrufe zu "Silent Demos" in zahlreichen weiteren Städten in Deutschland veröffentlicht worden. "Nein zu Rassismus" und "Black Lives Matter" (Schwarze Leben zählen), hieß es dort. Die Demonstranten wurden aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen. Man wolle während der Demonstration still und schweigend ("silent") an den Tod von Floyd erinnern.