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Der TagTrump-Regierung eskaliert Streit um Transmenschen im Militär

02.09.2026, 07:01 Uhr

Im vergangenen Jahr ordnet das US-Verteidigungsministerium auf Geheiß von Präsident Donald Trump an, Transmenschen weitgehend vom Militärdienst auszuschließen. Richter blockieren den Vorgang vorerst, ein rechtskräftiges Urteil steht aber noch aus. Nun zündet die Trump-Regierung eine weitere Eskalationsstufe und zieht in dem Rechtsstreit vor den Obersten Gerichtshof. Ein entsprechender Antrag sei beim Gericht eingegangen, bestätigte eine Sprecherin. Ob der Supreme Court den Fall annimmt, steht allerdings noch nicht fest. Trumps Antrag zielt darauf ab, Trans-Mitglieder der Streitkräfte schon vor einem Urteil aus dem Dienst zu entfernen.

Das Gericht in erster Instanz war überzeugt, dass der Ausschluss von Transmenschen gegen das Verfassungsgebot verstoße, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt werden müssen. Die nach Verteidigungsminister Pete Hegseth benannte Richtlinie beruhe "zumindest teilweise auf einem unzulässigen staatlichen Interesse, der politisch unpopulären Gruppe der Transgender-Personen zu schaden", hieß es in der Begründung. Die US-Regierung bezeichnete das in ihrem Antrag an die obersten Richterinnen und Richter als "schwerwiegende Fehlentscheidung". Die Fähigkeit der Streitkräfte, selbst darüber zu entscheiden, wer Militärdienst leisten dürfe, sei eine Angelegenheit von außerordentlicher Bedeutung.

Quelle: ntv.de