Der TagTrump bricht mit alter Tradition und lässt Mann hinrichten

Ungeachtet jahrzehntelanger Gepflogenheiten ist in den USA kurz vor dem Regierungswechsel ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Der Afroamerikaner Orlando Hall wurde in einem Gefängnis in Indiana durch eine Giftspritze getötet.
Die Regierung von Donald Trump brach damit eine seit 131 Jahren gepflegte Tradition. Demnach überlassen scheidende Regierungen die Verantwortung für solche umstrittenen Entscheidungen der neuen Regierung.
Hall war 1995 wegen Beteiligung an der Entführung, Vergewaltigung und Ermordung eines 16-jährigen Mädchens schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt worden.
Zuvor hatte der Supreme Court Halls Einspruch zurückgewiesen. Erstmals war die neue Verfassungsrichterin Amy Coney Barrett an einer solchen Entscheidung beteiligt. Die Juristin hatte sich auf die Seite ihrer fünf konservativen Kollegen gestellt und damit grünes Licht für die Hinrichtung gegeben.