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Der TagTrump droht WM-Gegnern mit politischen Konsequenzen

27.04.2018, 07:39 Uhr

Während sich unsere Bundeskanzlerin noch über den Wolken befand, nutzte Donald Trump die Gunst der Stunde und tat das, was er am besten kann: twittern. Und weil dem Präsidenten kein Thema zu schade und keine Beleidigung zu doof ist, hat er es tatsächlich geschafft, Fußball und die Vereinten Nationen in einem Atemzug zu nennen.

Zusammen mit Kanada und Mexiko haben sich die USA nämlich für die Austragung der Fußball-WM 2026 beworben. Nationen, die dagegen sind, müssen ganz offensichtlich mit Trumps Groll rechnen. "Es wäre eine Schande, wenn Länder, die wir immer unterstützen, gegen die Bewerbung der USA Lobbyarbeit leisten." Und als wäre das eine selbstverständliche Konsequenz: "Warum sollten wir diese Länder unterstützen, wenn sie uns nicht unterstützen (auch nicht bei den Vereinten Nationen)?" Da kommen mir irgendwie Äpfel und Birnen in den Sinn.

Übrigens: Einziger Kontrahent der nordamerikanischen Kampagne ist Marokko.