Der TagTschernobyl-Brand: 700 weitere Feuerwehrleute in Sperrzone
Das Feuer in der Sperrzone des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl ist möglicherweise deutlich größer als gedacht. Der ukrainische Katastrophenschutzdienst teilt mit, dass derzeit 1400 Einsatzkräfte versuchen, den Brand zu löschen. Am Wochenende war noch von gut 700 Feuerwehrleuten die Rede. Auch Löschhubschrauber helfen bei den Arbeiten.
Nach mehr als zwei Wochen andauernder Feuer gibt es noch mindestens sechs Schwelbrände in der Region.
Die Einsatzkräfte versuchen in dem radioaktiv belasteten Gebiet mit schwerer Technik Brandschutzschneisen zu ziehen.
Die internationale Ärzteorganisation zur Verhinderung eines Atomkriegs IPPNW warnt vor einer Verharmlosung der Lage. Es gebe radioaktive Wolken über der Ukraine. "Bei ungünstiger Wetterlage und Windrichtung könnte auch der Rest Europas, könnte auch Deutschland von den radioaktiven Wolken betroffen sein", teilt der IPPNW-Co-Vorsitzende Alex Rosen mit.