Der TagVater und Baby nach Erdbeben aus Trümmern gerettet
Bei dem schweren Erdbeben im Westen Kolumbiens sind mindestens 181 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 2500 Menschen verletzt worden Mehr als 180 Menschen werden noch vermisst. Kolumbianische Medien berichten jetzt von einem kleinen Wunder in der Katastrophe: Rettungskräften sei es demnach gelungen, ein Baby und dessen Vater aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses zu retten. Der Mann schützte das etwa zwei Monate alte Kind mit seinem Körper, als das fünfstöckige Gebäude kollabierte, heißt es in den Berichten. Zwei Polizisten seien auf die Notlage aufmerksam geworden, als sie auf den Trümmerberg geklettert waren. "Wir hörten Weinen und Stöhnen", erzählte einer der Beamten, Ronald García, im Interview mit dem Sender Caracol. "Ohne groß nachzudenken, haben wir angefangen, zu graben." Anwohner hätten dabei geholfen. Sie hätten schließlich zu dem Vater und seinem Sohn namens Salomón vordringen können. Ihr Zustand sei stabil, heißt es in den Berichten. Die Mutter und deren Bruder seien aber noch unter den Trümmern.