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Der TagVerbraucherzentralen fordern "echte Ernährungswende"

06.11.2021, 11:18 Uhr

Die Verbraucherzentralen fordern von der künftigen Bundesregierung eine "echte Ernährungswende". "Unser Essen muss gesünder und nachhaltiger werden", sagt der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller.

  • Er schlägt unter anderem vor, die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse weiter zu reduzieren. Die Verbraucherzentralen fordern auch strengere Regeln für an Kinder gerichtetes Lebensmittelmarketing und, dass das Nährwert-Logo Nutri-Score verbindlich wird. Außerdem sollten nur Tierhalter, "die für messbar mehr Tierwohl sorgen, auch Förderung erhalten".

  • SPD, FDP und Grüne wollen laut dem Ergebnis ihrer Sondierungen die Landwirtschaft dabei unterstützen, "einen nachhaltigen, umwelt- und naturverträglichen Pfad einzuschlagen". Ziel sei aber gleichzeitig, "ein langfristig auskömmliches Einkommen für die Landwirtinnen und Landwirte zu sichern". Mit Blick auf die Tierhaltung kündigten die drei Parteien vorab lediglich an, dass eine Haltungskennzeichnung für Transparenz beim Einkaufen sorgen solle.

Quelle: ntv.de