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Der TagVerdi-Chef kritisiert Bundesregierung scharf

10.10.2019, 07:44 Uhr
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Verdi-Chef Werneke (Foto: picture alliance/dpa)

Klare Worte an die Bundesregierung: Der neue Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat die Klimamaßnahmen als enttäuschend bezeichnet. "Die CO2-Bepreisung ist viel zu zögerlich (...) Das schafft keine ökologische Lenkungswirkung", sagte er. Werneke kritisierte zudem eine fehlende soziale Ausgewogenheit. "Vermögende und Bezieher hoher Einkommen werden wieder einmal geschont." Weitestgehend solle über Verbrauchssteuern und Abgaben die Breite der Bevölkerung belastet werden, statt die finanziell Vermögenden und Reichen stärker zur Kasse zu bitten.

Sinnvoll nannte Werneke dagegen die Programme zum Austausch von Heizungsanlagen, zur Gebäudesanierung und zur Verbesserung des Schienennetzes. Verdi ist mit fast zwei Millionen Mitgliedern nach der IG Metall die zweitgrößte Gewerkschaft in Deutschland.