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Der TagVerfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken in der Drohnenforschung

20.07.2026, 10:36 Uhr

Der Verfassungsschutz sieht die bayerische Luft- und Raumfahrtforschung zunehmend im Visier ausländischer Nachrichtendienste und warnt vor einem Abfluss sicherheitsrelevanten Wissens. Besonders betroffen seien Forschungsfelder wie Luft- und Raumfahrt, Künstliche Intelligenz und Drohnentechnologie, teilt das zuständige Landesamt dem "Handelsblatt" mit. Die bayerische Raumfahrtforschung gehöre wegen ihrer engen Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Start-ups "zur absoluten europäischen Spitzenklasse" und sei deshalb "ein hochattraktives Ziel für Wirtschafts- und Wissenschaftsspionage".

Nach Recherchen des "Handelsblatts" gibt es regelmäßige Treffen von Drohnenforschern der Technischen Universität München mit Wissenschaftlern aus China und Russland auf der internationalen Luft- und Raumfahrtkonferenz Icasse. Dort geht es unter anderem um Drohnen, autonome Flugsysteme, Satellitennavigation, Hyperschalltechnologien, Triebwerke und Künstliche Intelligenz. Vergangene Woche fand die Konferenz in Hongkong statt.

Quelle: ntv.de