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Der TagViel mehr zivile Opfer in Afghanistan in Trumps Amtszeit

08.12.2020, 08:11 Uhr

Während der Amtszeit des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump hat sich die Zahl der zivilen Opfer bei Luftangriffen in Afghanistan einer Studie zufolge deutlich erhöht.

  • Sie stieg zwischen 2017 und 2019 um 330 Prozent an, wie aus einem Bericht des Watson-Instituts für internationale Studien der Brown-Universität hervorgeht.

  • 2019 seien etwa 700 Zivilisten bei Angriffen der US-Luftwaffe und der afghanischen Armee getötet worden. Die USA hätten ihre Luftangriffe intensiviert, da sie über weniger Bodentruppen verfügten, erklärte die Studienautorin Neta Crawford. Sie seien aber auch als Mittel eingesetzt worden, um die radikalislamischen Taliban zu Verhandlungen zu bewegen.

Quelle: ntv.de