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Der TagVirus bedroht Australiens einzigartige Tierwelt

10.07.2026, 13:34 Uhr

Das hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N1 breitet sich in Australien weiter aus und sorgt für wachsende Besorgnis um die einzigartige Tierwelt des Landes. Nachdem das Virus zunächst nur bei Zugvögeln aus der subantarktischen Region nachgewiesen worden war, wurde nun erstmals ein heimischer Seevogel positiv getestet, wie der Sender ABC unter Berufung auf die Regierung berichtete. Gleichzeitig untersuchen die Behörden, ob sich auch ein verendeter Australischer Seebär - eine Robbenart - im Bundesstaat New South Wales infiziert hat. Denn die gefährliche Vogelgrippe springt auch auf Säugetiere über: Da Robben Aasfresser sind und Vögel jagen, können sie sich leicht anstecken, wenn sie infizierte Vögel oder deren Kadaver fressen.

Fachleute fragen sich bereits, was die Ausbreitung für weltweit einmalige Tiere wie Koalas, Kängurus oder Tasmanische Teufel bedeuten könnte. "Es lässt sich unmöglich vorhersagen, was passieren wird", sagte Jose Quinteros, Dozent für Geflügelwissenschaften an der Universität Sydney, vor wenigen Tagen dem Nachrichtenportal News.com.au. Australiens Tierwelt sei aber so einzigartig und isoliert, dass sie gegen neue Krankheitserreger nicht geschützt sei.

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Der australische, auch neuseeländisch genannte Seebär (Arctocephalus forsteri) könnte durch H5N1 gefährdet sein. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Quelle: ntv.de