Der TagWas heute wichtig wird (es kommen keine Briefe)
Heute streikt die Post. Gestern war es die BVG in Berlin. Wer morgen wohl streikt? Ist doch herrlich, in einem Land zu leben, wo das geht, oder? Und damit guten Morgen, Sie lesen gerade die Nachrichten bei ntv.de und damit das so bleibt, arbeiten hier alle ganz emsig daran, Ihnen, was das angeht, den Tag so interessant wie möglich zu gestalten. Über Merz' riskante All-in"-Strategie halten wir Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden, denn es sieht ja fast so aus, als gäbe es im Wahlkampf kaum andere Themen als die Migration beziehungsweise ihr Nichtstattfinden.
Was steht an?
Die Unionsfraktion hat SPD und Grüne aufgefordert, sich inhaltlich mit ihren Vorschlägen für eine schärfere Migrationspolitik auseinanderzusetzen - statt sich auf eine mögliche Zustimmung der AfD zu fokussieren.
Während Hunderttausende palästinensische Vertriebene in ihre verwüsteten Wohngebiete im Norden des Gazastreifens zurückkehren, warten die Menschen in Israel auf die Rückkehr weiterer nach Gaza entführter Geiseln.
Das US-Justizministerium entlässt Medienberichten zufolge mehrere Mitarbeiter, die an den Untersuchungen gegen den nun amtierenden Präsidenten Donald Trump beteiligt waren. Außenministerin Annalena Baerbock telefonierte derweil erstmals mit ihrem neuen US-Amtskollegen Marco Rubio und bekundete ihren Willen zur Zusammenarbeit.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn nehmen um 9 Uhr in Frankfurt/Main die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag auf. Nach dem Willen der EVG soll die Tarifrunde noch vor der Bundestagswahl abgeschlossen werden.
Dürfen Gehaltsabrechnungen allein auf digitalem Wege verschickt werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich heute Deutschlands höchste Arbeitsrichter in Erfurt.
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt um 10 Uhr über eine Entscheidung des Bundeskartellamts zur strengeren Wettbewerbskontrolle von Apple.
Die ukrainische Staatsführung hält die einstige Aufgabe von Atomwaffen für falsch und echten Frieden mit Russland nur mit US-Hilfe für möglich.
Bundeskanzler Olaf Scholz empfängt um 8.15 Uhr die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Berlin