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Der TagWorld-Series-Sieger boykottieren Empfang im Weißen Haus

05.11.2019, 12:03 Uhr
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Ein Großteil des Meisterteams der Nationals folgte der Einladung Trumps. (Foto: imago images/ZUMA Press)

"Es gibt eine Menge Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin, aber letztlich hat es mehr mit der spaltenden Rhetorik und der Ermöglichung von Verschwörungstheorien sowie der Ausweitung der Kluft in diesem Land zu tun", sagte Pitcher Sean Doolittle über die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Doolittle war einer der drei Spieler der Washington Nationals, die den Empfang im Weißen Haus nach ihrem Gewinn der wichtigsten Baseball-Trophäe, den World Series, boykottiert hatten.

Trump ließ sich dadurch aber wie gewohnt nicht beirren und hieß stattdessen die Anwesenden herzlich willkommen. "Amerika hat seine Liebe zu den Nats entdeckt", sagte der US-Präsident, der aber schon in der Vergangenheit Probleme mit anderen Meisterteams hatte. So wurde NBA-Champion Golden State Warriors 2017 nicht ins Weiße Haus geladen, gleiches ereignete sich 2018 mit Super-Bowl-Gewinner Philadelphia Eagles. Auch die US-Fußballerinnen um ihren Trump-kritischen Star Megan Rapinoe erhielten nach ihrem WM-Titel erst gar keine Einladung.