Der Sport-TagBosse-Beben um Newey und Audi erschüttert die Formel 1
Wie die italienische Ausgabe von "Motorsport.com" berichtet, legt Design-Guru Adrian Newey sein Amt als Teamchef bei Aston Martin nach nur zwei Grands Prix der Formel-1-Saison 2026 nieder, um sich voll auf die technische Entwicklung des Autos zu konzentrieren. Nachfolger des Aerodynamikers als Aston-Martin-Teamchef wird demnach der bisherige Audi-Teamchef Jonathan Wheatley. Der Brite steht erst seit zehn Monaten an der Spitze des neu formierten deutschen Werksteams.
Wann Wheatley die Seiten wechselt, steht noch nicht fest und hängt wohl davon ab, was genau im Audi-Vertrag des Briten steht. Aston Martin kommentierte den Bericht auf Nachfrage von "Sky" als "Gerücht und Spekulation". Das Teamchef-Experiment Newey bei Aston Martin dürfte aber bald Geschichte sein. Kritiker hatten schon Ende 2025, als der Ingenieur zum ersten Mann am Kommandostand ernannt wurde, geunkt, Neweys Rolle sei völlig überfrachtet. Er arbeitete zuletzt nicht nur als Chefdesigner und Teamchef, sondern ist auch Teilhaber am Formel-1-Rennstall von Aston Martin.
Die Briten sind desaströs in die Saison gestartet, fahren den Erwartungen meilenweit hinterher. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem exklusiven Motoren-Partner Honda stellt Newey und Co. vor riesige Probleme. "Das ist ein Bosse-Beben in der Formel 1, ausgelöst durch das grüne Desaster bei Aston Martin", ordnet F1-Insider Felix Görner bei ntv.de ein.