Der Sport-TagUli Hoeneß macht Eintracht Frankfurt eine klare Ansage
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß rät Eintracht Frankfurt, Spieler nicht so schnell zu verkaufen. "Ich persönlich bin kein großer Freund vom Verkauf von guten Spielern. Ich sage immer beim FC Bayern: Wir sind ein Käuferverein und kein Verkäuferverein", äußerte Hoeneß auf einer Veranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt.
Richtung Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann sagte Hoeneß: "Und das wird Axel Hellmann auch noch begreifen, dass man auf die Dauer eben bei jedem Verkauf auch Substanz verliert. Es ist schön, wenn man mal 50, 60 Millionen kriegt, aber was ist die Konsequenz?".
Es sei notwendig, für die großen Stars viel Geld auszugeben. "Die müssen auch richtig Geld verdienen", erklärte Hoeneß und nannte das Beispiel Harry Kane. Der englische Stürmer kostete den Bayern 2023 angeblich nicht mehr als 100 Millionen Euro. "Heute würde ich ihn für 150 Millionen kaufen. Weil der ist ein Traum für Bayern München. Weltweit ein Aushängeschild. Ein guter Charakter, ein Vorbild für unsere Jugend. Der nimmt die in den Arm. Der sagt denen, wie sie den Ball schießen müssen.