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Evakuierung von ArmenviertelnMehr als 80 Tote nach Überschwemmungen in Kenia - Tausende Familien betroffen

22.03.2026, 19:54 Uhr
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16.03.2026, Kenia, Nairobi: Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Opfern und Überlebenden nach dem Einsturz ein Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi. Foto: Andrew Kasuku/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: dpa)

Bei schweren Überschwemmungen in Kenia sind in diesem Monat schon mehr als 80 ums Leben gekommen.

Bei schweren Überschwemmungen in Kenia sind in diesem Monat schon mehr als 80 ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden seit Anfang März insgesamt 81 Todesfälle verzeichnet. Mehr als 2600 Familien mussten wegen der Überflutungen infolge heftiger Regenfälle ihre Häuser und Wohnungen verlassen, die Behörden verzeichneten zudem schwere Schäden. In Kenias Hauptstadt Nairobi hatte es am Freitagabend erneut so stark geregnet, dass die Behörden zur Evakuierung mehrerer Armenviertel aufriefen. Wie lokale Medien berichteten, drohte ein Staudamm am Fluss Nairobi zu brechen.

Zwei Menschen ertranken nach Polizeiangaben bei Überschwemmungen in der Stadt Kiambu außerhalb von Nairobi. Wie der Fernsehsender Citizen TV berichtete, starben zwei weitere Menschen, als zahlreiche Häuser im Dorf Kasaka im Westen Kenias bei Erdrutschen verschüttet wurden. Der Regen soll voraussichtlich noch bis Dienstag anhalten, die Behörden riefen zu "äußerster Vorsicht" auf.

Zahlreiche Studien belegen, dass heftige Nässe- und Dürreperioden in Ostafrika in den vergangenen 20 Jahren häufiger geworden sind. Wissenschaftler warnen schon lange, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Wahrscheinlichkeit, Dauer und Intensität extremer Wetterereignisse wie Starkregen erhöht.

Quelle: ntv.de, afp