Der TagNeue Spur in NSU-Bombenanschlag

Der Prozess gegen Beate Zschäpe dauert seit Langem an; sie steht wegen der dem NSU angelasteten Serie von Morden, Raubüberfällen und Bombenanschlägen vor Gericht. Nun gibt es eine neue Spur:
19 Jahre nach der Explosion einer Rohrbombe in einer Nürnberger Kneipe haben Journalisten neue Erkenntnisse zum mutmaßlich ersten Anschlag des NSU zutage gefördert.
Die "Nürnberger Nachrichten" und der Bayerische Rundfunk berichten, es könnte auch eine gute Freundin von Beate Zschäpe in die Tat verwickelt gewesen sein.
Es handelt sich demnach um Susann E., die Ehefrau des im Münchner NSU-Prozess mitangeklagten André E.
Ob der Fall dieses Anschlags juristisch aufgearbeitet wird, ist jedoch fraglich. Die Bundesanwaltschaft hatte dem Bericht zufolge schon im Mai 2015 aus "verfahrensökonomischen Gründen" darauf verzichtet, die Tat im NSU-Prozess anzuklagen.
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