Der Börsen-TagPeking verhängt Handelsembargo gegen Nordkorea

Im Konflikt um das nordkoreanische Atomraketenprogramm erhöht China den Druck auf das Regime in Pjöngjang: Die Volksrepublik, die der mit Abstand wichtigste Handelspartner des weitgehend isolierten Nachbarlands auf der koreanischen Halbinsel ist, stoppt die Einfuhr wichtiger nordkoreanischer Güter.
Chinas Import-Embargo umfasst Kohle, Eisen, Eisenerz, Blei, Bleierz und auch Meeresfrüchte, heißt es aus Peking.
Damit brechen dem Regime in Nordkorea weitere wichtige Devisenquellen weg.
Beobachter werten den Schritt als Signal dafür, dass China aktiv nach einer friedlichen Lösung im Konflikt um Nordkorea sucht.
Die wachsenden Spannungen - inklusive scharfer Kriegsrhetorik aus dem Weißen Haus - hatten an den Märkten in den vergangenen Tagen erhebliche Nervosität ausgelöst.
Der Preis der sogenannten Krisenwährung Gold gibt in ersten Reaktionen deutlich nach. Anleger setzen offenbar darauf, dass das Embargo Nordkorea zum Einlenken zwingen könnte.