Der TagPhilip-Morris-Chef würde Kindern vom Rauchen abraten
Der weltgrößte Tabakkonzern Philip Morris setzt jährlich rund 80 Milliarden US-Dollar mit Glimmstengeln um. Seinen eigenen Kindern würde Europa-Chef Fred de Wilde allerdings vom Rauchen abraten.
Auf die Frage, ob er seinen Kindern die E-Zigarette "Iqos" des Unternehmens empfehlen würde, sagte de Wilde: "Wenn sie Raucher wären, dann würde ich ihnen sofort zu dem neuen Produkt raten. Wenn sie Nichtraucher wären, würde ich sagen: 'Fangt erst gar nicht mit dem Rauchen an.'"
Langfristig wolle Philip Morris "alle klassischen Zigaretten durch weniger schädliche Alternativen ersetzen", sagte de Wilde.
E-Zigaretten simulieren das Rauchen, ohne Tabak zu verbrennen. Befürworter argumentieren, dies sei im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette wesentlich weniger schädlich. Kritiker verweisen darauf, dass die langfristigen Risiken des Dampfens noch nicht ausreichend erforscht sind.