Der TagVolkswagen-Chef sagt: "Sorry, Mister President"
Zumindest bei den Amerikanern wird Volkswagen nicht müde, sich zu für seinen systematischen Diesel-Betrug zu entschuldigen. Nach den vielen "Sorrys" von VW-Chef Matthias Müller und Ex-USA-Chef Michael Horn im Land selbst sowie einer US-Anzeigenkampagne war nun Präsident Barack Obama persönlich dran: "Ich hatte knapp zwei Minuten für das Gespräch und habe mich für den Vorfall als solches entschuldigt", sagte Müller über sein Zusammentreffen mit Obama auf dessen Hannover-Visite.
In dem Gespräch habe er Obama zudem darauf hingewiesen, dass er auch im Interesse der Mitarbeiter und ihrer Familien alles für eine Lösung tun werde. "Ich habe darum gebeten, dass Amerika uns eine Brücke baut. Konkreter wurde es nicht". sagte Müller. "Er hat die Entschuldigung angenommen."
Obama habe ihm zudem Mut gemacht, was die Zukunft von VW in den USA und die Verhandlungen mit den US-Behörden angehe. Volkswagen drohen in den USA Milliardenkosten infolge der Manipulation von rund 580.000 Fahrzeugen. Heute gab Müller einen wenig positiven Ausblick auf die kommende Zeit bei VW.