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Wieder was gelernt Klimakiller Beton verursacht Sandkriege

Beton ist der Stoff, aus dem die Städte sind.

(Foto: dpa)

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Beton ist der Stoff, aus dem die Städte sind. Wir finden ihn in Häusern, Brücken, Tunneln und Staudämmen. Überraschend ist das nicht, wir können Beton einfach und günstig herstellen. Zement, Sand und Kies ist alles, was wir brauchen. Das ist aber ein ziemliches Problem.

Warum, erfahren Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug. 

Auf der ganzen Welt wird mit Beton gebaut. Darunter leiden Umwelt und Klima aber gleich doppelt. Denn für Beton brauchen wir Sand und der wird langsam knapp, hat uns Dirk Hebel vom Institut für Technologie in Karlsruhe erzählt:

"Wir erleben in den letzten Jahrzehnten eine unglaubliche Monopolisierung auf den Werkstoff Beton. Wir gehen davon aus, dass über 50 Prozent aller menschgemachten Objekte in irgendeiner Art und Weise mit dem Werkstoff Zement und Beton in Verbindung stehen. Das hat zur Folge, dass wir unsere natürlichen Ressourcen - in dem Fall sprechen wir über Sand oder Kies, die als Zuschlagstoffe benutzt werden - unglaublich belasten."

Der Sandabbau im großen Stil bedroht gleichzeitig die Umwelt und die Ökosysteme in Meeren, Seen und Flüssen. Das ist beim Beton aber nicht das einzige Problem. Auch der Zement darin, der als Kleber dient, richtet großen Schaden an. Bei dessen Herstellung werden große Mengen CO2 freigesetzt - viermal mehr als durch den weltweiten Flugverkehr.

Dirk Hebel und seine Kollegen forschen deshalb an einer Alternative, die genauso spannend wie absurd klingt: Sie wollen eine Art Zement aus Pilzen herstellen. Das Ergebnis wäre ein Baustoff, der auf organischen Abfallprodukten aus der Holzindustrie basiert wie Holzspänen und Sägemehl. Wo die Sandkriege geführt werden und wie der Pilz-Zement funktioniert, erfahren Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: ntv.de, jwa