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Wieder was gelernt So schreibt man einen Weihnachts-Ohrwurm

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(Foto: imago/ZUMA Press)

Es gibt keine ganz genauen Zahlen, aber mit Weihnachtssongs verdienen Musiker jedes Jahr einen Haufen Geld. "Merry Christmas Everybody" ist schon fast 50 Jahre alt und wird in der Vorweihnachtszeit trotzdem überall hoch und runter gespielt. Nur aus den Tantiemen daran sollen Slade jedes Jahr etwa 1,2 Millionen Euro erhalten.

Was einen tollen Weihnachtssong ausmache, darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Ganz so erfolgreich wie Slade sind Wham nicht, aber auch "Last Christmas" kommt jedes Jahr auf etwa eine halbe Million Euro an Tantiemen. Cosmo Klein überrascht das nicht. Er ist Sänger und Songschreiber für sich selbst, aber auch für Künstler wie Sasha, für den Tatort oder für Kinofilme. Und er findet: Auch wenn "Last Christmas" manchmal etwas nervt, gehört er zu den besten Weihnachtssongs.

"Wenn er im Radio läuft, freue ich mich doch jedes Jahr wieder, ihn zu hören. Es ist einfach ein sehr gut geschriebener Song. Bei den Classics gilt das für 'Jingle Bells'".

Ein Grund dafür, dass beide Songs so erfolgreich sind, ist die Sprache. Je mehr Menschen den Text verstehen, umso besser für das Portemonnaie.

"Wenn wir ans passive Einkommen denken, sollten wir einen internationalen Erfolg anstreben. Deswegen würde ich auf Englisch schreiben. Beim Songschreiben hängt es natürlich immer davon ab, wie man sich fühlt und wenn man Bock auf einen deutschen Song hat, dann ist das auch gut. Aber ein internationaler Hit funktioniert natürlich besser. (lacht)"

Welchen anderen Tipps und Tricks Cosmo Klein hat und wie Spotify das Songschreiben beeinflusst, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: ntv.de, chr