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Wieder was gelernt Ist Trumps Impeachment aussichtslos?

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach langem Hin und Her wollen die US-Demokraten Präsident Trump doch noch impeachen, also aus dem Amt drängen. Das dürfte schwer werden, weil das Verfahren genauso viele Demokraten unter Druck setzen wird wie Republikaner. Außerdem weiß Trump genau, wie er das Impeachment ausschlachten kann.

Wie sich Donald Trump gegen seinen Rauswurf aus dem Weißen Haus wehren wird, erfahren Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Donald Trump gehört ab sofort einem sehr kleinen Kreis von US-Präsidenten an. In der knapp 250-jährigen Geschichte der Vereinigten Staaten ist er erst der vierte Präsident, der impeached wurde oder bei dem das Amtsenthebungsverfahren zumindest eingeleitet wurde: Andrew Johnson hat es 1868 erwischt, weil er seinen Kriegsminister entlassen hatte. Richard Nixon war 1974 wegen des Watergate-Skandals dran. Bill Clinton wurde 1998 impeached, weil er unter Eid gelogen hatte. Und jetzt Trump. Die Verfahren sind unterschiedlich ausgegangen, sagt US-Historiker Andreas Etges von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

"Das ist oft das Verwirrende: Bill Clinton ist der, der impeached wurde, aber weiter im Amt blieb. Richard Nixon ist der, der nicht impeached wurde, aber von sich aus zurückgetreten ist, weil das Verfahren bei ihm erfolgreich gewesen wäre. Also, der Senat hätte ihn zum Rücktritt gezwungen. Er hat ihn dann frühzeitig erklärt, damit er nicht der erste Präsident ist, der seines Amtes enthoben wird."

Die Chancen, dass Trump das gleiche Schicksal ereilt, stehen schlecht. Warum, erfahren Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: ntv.de, chr