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Wieder was gelernt Social Engineering - leichtes Spiel für Hacker

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(Foto: imago images/photothek)

*Datenschutz

Computerviren, Phishing-Mails und Erpresser-Software - wer heute im Internet surft und nicht aufpasst, geht schnell einem Hacker ins Netz. Ein guter Virenschutz ist die halbe Miete, aber es gibt eine Schwachstelle, gegen die selbst das beste Antivirus-Programm machtlos ist: den Menschen.

Warum es Hackern immer wieder gelingt, uns hinters Licht zu führen und was wir dagegen tun können, erfahren Sie heute bei "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Mit dem Begriff "Social Engineering" können die meisten von uns auf Anhieb wahrscheinlich eher wenig anfangen. Aber wir kennen alle die dubiosen Mails von nigerianischen Prinzen, britischen Millionenerben oder Single-Frauen aus Osteuropa, die angeblich dringend unsere Hilfe brauchen. Im Tausch gegen ein paar persönliche Daten versprechen sie uns Macht, Reichtum und ewige Liebe. 

Natürlich ist das alles Quatsch. Menschen, die solche Mails verschicken, sind Social Engineers, soziale Manipulierer. Im Computer-Jargon könnten wir auch sagen: Das sind Hacker, die es auf menschliche Schwachstellen abgesehen haben. Gegen die hilft kein Antivirenprogramm, weiß Michael Littger vom Verein "Deutschland Sicher im Netz".

"Bei Social Engineering geht es im Grunde darum, was wir aus dem analogen Leben unter dem guten alten Begriff Täuschung oder Betrug kennen. Es macht sich jemand Gedanken: Wie kriege ich den auf der anderen Seite dazu, etwas zu tun, das ihm schadet und mir, dem Gangster, im Zweifelsfall einen Vorteil verschafft? Es ist leider so, dass der Mensch immer noch das größte Einfallstor für Cyberkriminelle darstellt. Das IT-System kann sicherer werden, es muss sicherer werden, aber den Faktor Mensch, den hat man nicht im Griff."

Wie kreativ manche Social Engineers werden können und wie wir uns davor schützen können, gehackt zu werden, erfahren Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, jwa

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