Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 11:58 Zuschauer fragen Experten: Schlagen Corona-Tests auch bei anderen Infekten an? +++

+++ 11:23 Schleswig-Holstein führt Booster-Ranking an +++
Fast drei Viertel der Menschen (72,4 Prozent) in Schleswig-Holstein sind mindestens einmal geboostert. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts hervor. Am niedrigsten ist die Quote in Thüringen (52,1 Prozent) und Brandenburg (52,2 Prozent), wo etwas mehr als die Hälfte der Menschen eine Auffrischimpfung erhalten haben. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 59,2 Prozent.

+++ 10:23 Berlin hat bundesweit niedrigste Inzidenz +++
Unter den Bundesländern hat Berlin mit weitem Abstand die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz. Sie liegt bei 413,3. Im angrenzenden Brandenburg liegt der Wert mit 559,4 am zweitniedrigsten.

+++ 09:04 FDP-Fraktionschef stellt "Zwangsisolation" infrage +++
FDP-Fraktionschef Christian Dürr nimmt die Debatte über Lockerungen bei den Corona-Isolationsregeln wieder auf. "Viele andere europäische Länder gehen den Weg, dass sich positiv Getestete nicht mehr in Zwangsisolation begeben müssen", sagt er dem "Spiegel". "Auch da sollten wir in Deutschland auf mehr Eigenverantwortung setzen, wie wir es auch bei anderen Infektionskrankheiten tun. Zum Beispiel könnte man nach einer Infektion mit Maske das Haus verlassen und Abstand halten." Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte Vorschläge für ein weitgehendes Ende der amtlich angeordneten Isolationspflicht für Infizierte erst Anfang April nach einer Welle der Kritik einkassiert.

+++ 08:12 Vier Landkreise liegen mit Inzidenz über 1600 +++
Die am schwersten betroffene Region in Deutschland ist derzeit der Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1758,9. Die zweithöchste Inzidenz mit einem Wert von 1658,7 meldet der hessische Landkreis Vogelsbergkreis, gefolgt von Oldenburg mit einer Inzidenz von 1635,4 und dem Kreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen mit 1613,6.

+++ 07:16 Mehrheit trägt beim Einkaufen weiter Maske +++
Auch ohne Pflicht tragen die meisten Menschen in Deutschland beim Einkaufen weiterhin eine Corona-Schutzmaske. In einer Erhebung des Einzelhandelsverbandes HDE gaben laut einem Bericht der "Rheinischen Post" 81 Prozent der Unternehmen an, die Mehrheit ihrer Kunden setze im Geschäft weiterhin die Maske auf. Die Maskenpflicht im Einzelhandel war mit dem neuen Infektionsschutzgesetz abgeschafft worden. Laut HDE-Erhebung bitten 37 Prozent der Unternehmen ihre Kunden darum, Maske zu tragen.

+++ 06:29 Weltweit mehr als 6,6 Millionen Corona-Tote +++
Behörden haben weltweit mehr als 506,43 Millionen Corona-Infektionen registriert. 6.610.582 Millionen Menschen sind daran gestorben. Dies geht aus Reuters-Daten hervor.

+++ 05:14 Inzidenz steigt laut RKI weiter auf 821,7 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 135,079 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 97.511 Fälle mehr als am Samstag vor einer Woche, als 37.568 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen bei mehr als 24,1 Millionen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 821,7 von 733,4 am Vortag. 234 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 134.155. Das RKI macht darauf aufmerksam, dass die Zahlen über die Osterfeiertage wegen einer geringeren Zahl an Tests und weniger Meldungen schwankten und es zu Untererfassungen kommen konnte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 03:05 Städte fordern "Notfallplan" gegen Herbstwelle +++
Der Deutsche Städtetag fordert die Bundesregierung auf, zügig Vorkehrungen gegen eine mögliche weitere Welle im Herbst zu treffen. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagt der "Rheinischen Post", man vermisse bisher Vorbereitungen der Bundesregierung. "Wir brauchen einen Notfallplan für neue Infektionswellen." Virologen sagten klar, dass eine neue Corona-Welle im Herbst sicher sei, erklärt Dedy. "Sie wissen nur noch nicht, welche Virus-Variante es sein wird." Der Bund müsse daher etwas in der Schublade haben für den Fall, dass neue Virusvarianten bekämpft werden müssten. So könne es etwa notwendig sein, dass in ein paar Monaten die Maskenpflicht im Einzelhandel wieder eingeführt werden müsse, weil eine gefährliche Virusvariante auftrete. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 01:46 Studie zeigt zunehmendes Armutsrisiko in Deutschland +++
Wegen des massenhaften Wegfalls von Teilzeitjobs im Zuge der Corona-Krise ist das Armutsrisiko in Deutschland gestiegen. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Erhebung, die der "Welt am Sonntag" laut einem Vorabbericht vorliegt. Demnach ist die Zahl der Teilzeitjobs 2020, im ersten Jahr der Pandemie, um 600.000 gesunken. "Beschäftigte in diesen Jobs sind weder sozial abgesichert, noch erhalten sie Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld. Vielen von ihnen droht Altersarmut", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der Zeitung. Besonders betroffen seien Frauen.

+++ 21:41 Rund 2600 Neuinfektionen in den Niederlanden +++
Die Niederlande melden 2628 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 2868 Fällen.

+++ 20:57 Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter gestiegen +++
Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist den erfassten Daten von Freitag zufolge auf 1142,0 gestiegen. Das geht aus den Zahlen der Landesmeldestelle hervor (Stand: 19.42 Uhr). Am Tag zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen bei 982,7 gelegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen wurde am Freitag mit 6662 angegeben, nach 6825 am Vortag.

+++ 20:12 Bundesländer melden 155.963 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 24.050.549 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben aller 16 Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 155.963 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 271 auf 133.977. Als aktuell infiziert gelten rund 2.745.966 Personen.

Der Wochenvergleich bietet aufgrund der vorausgegangenen Osterfeiertage wenig Aussagekraft. Der aktuelle Tageszuwachs liegt deutlich über dem Niveau von Freitag vergangener Woche. Allerdings war das Meldeaufkommen am Karfreitag, 15. April feiertagsbedingt niedrig. Im Vergleich zum Freitag vor zwei Wochen (8. April) zeigt sich ein leichter Rückgang um 7,7 Prozent.

Bei der Anzahl der täglich gemeldeten Todesfälle geht es im Vergleich zum Freitag vor zwei Wochen ebenfalls nach unten: Am 8. April registrierten die Landesbehörden in der Summe 333 Verstorbene im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Heute wurden im Tagesverlauf bundesweit 271 Sterbefälle übermittelt.

+++ 19:49 Infektionszahlen in Italien ziehen an +++
Italien meldet 73.212 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 58.497 Fällen. Neue Todesfälle wurden zuletzt 202 gemeldet.

+++ 19:21 Gericht kippt Hotspot-Regelung in Mecklenburg-Vorpommern +++
Das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern kippt die Corona-Hotspot-Regelung für das Bundesland. Es gibt einem einstweiligen Rechtsschutzantrag in wichtigen Punkten statt. Die außer Vollzug gesetzten Schutzmaßnahmen beträfen insbesondere das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder Atemschutzmaske, teilt eine Gerichtssprecherin in Greifswald mit. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) hatte die Landesregierung bereits am Gründonnerstag weitgehend aufgehoben. Bayern sieht sich durch den Gerichtsentscheid bestätigt.

+++ 18:40 Corona-Patient in London war 505 Tagen positiv +++
In Großbritannien ist ein Corona-Patient über einen Rekordzeitraum von 16 Monaten ununterbrochen mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Bei dem oder der Betroffenen seien 505 Tage lang bis zum Tod alle Tests positiv ausgefallen, berichtet ein britisches Forscherteam in einer neuen Studie, die auf dem Europäischen Kongress für Mikrobiologie und Infektionskrankheiten in Lissabon vorgestellt werden soll. Der bisherige Rekord lag bei 335 Tagen. Für ihre Studie untersuchten Forscher vom King's College London und des Londoner Krankenhauses Guy's and St. Thomas' zwischen März 2020 und Dezember 2021 die Fälle von neun Patienten, deren Immunsystem aufgrund von Organtransplantationen, HIV, Krebs oder anderen medikamentösen Behandlungen geschwächt war. Alle waren mindestens acht Wochen lang positiv, zwei sogar über ein Jahr.

+++ 18:08 Großbritannien meldet fast 20.000 neue Fälle +++
In Großbritannien ist die Zahl der Neuinfektionen weiter rückläufig. Laut Behörden wurden zuletzt binnen eines Tages 19.795 neue Fälle verzeichnet. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt bei 26.518 Fällen. Neue Todesfälle wurden zuletzt 279 gemeldet.

+++ 17:36 Malta lockert Maskenpflicht ab Mai +++
Malta will sich ab dem kommenden Monat von einem Großteil seiner Corona-Beschränkungen verabschieden. Ab dem 2. Mai müssen die Menschen im kleinsten EU-Land in Geschäften, Büros oder öffentlichen Gebäuden keine Masken mehr tragen, wie Gesundheitsminister Chris Fearne ankündigt. Wer nach Malta reist, braucht außerdem kein Einreiseformular mehr. Auf den Flügen gilt allerdings noch die Maskenpflicht, und bei der Einreise werden ein Corona-Impfnachweis, ein negativer Test oder ein Genesungsnachweis verlangt.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/lve/dpa/AFP/rts

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