Panorama

Zahl der Toten steigt auf 4118-Jähriger stirbt an Folgen der Katastrophe von Crans-Montana

01.02.2026, 16:21 Uhr
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Die Trauer nach der Feuer-Katastrophe ist groß. (Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Die Brand-Katastrophe in Crans-Montana überlebt ein 18-jähriger Schweizer nur schwer verletzt. Die Ärzte versuchen vier Wochen lang, ihn am Leben zu halten. Sie verlieren den Kampf.

Einen Monat nach der Brand-Katastrophe von Crans-Montana ist ein 18-jähriger Schweizer in einem Krankenhaus in Zürich gestorben. Das berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Wallis. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41.

In der Silvesternacht hatten in einer Bar funkensprühende Partyfontänen einen Brand entfacht. Die Flammen breiteten sich rasant aus, viele Menschen kamen über die enge Treppe aus dem Kellergeschoss nicht mehr rechtzeitig ins Freie. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, rund 80 davon erlitten schwere und schwerste Brandverletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung sowie Brandstiftung.

Die Ärzte kämpften vier Wochen um das Leben des 18-Jährigen. Wie der Schweizer "Blick" mit Verweis auf das Krankenhaus berichtet, liegen im selben Universitätskrankenhaus noch fünf weitere Schwerverletzte. Sie allesamt befänden sich in einem "kritischen" Zustand. Um die Privatsphäre zu schützen, machen die Kliniken keine Angaben über die Fortschritte ihrer Patienten. Viele von ihnen dürften noch Wochen oder Monate im Krankenhaus liegen.

Zuvor waren die beteiligten Mediziner selbst erstaunt: Über vier Wochen war keiner der Schwer- und Schwerstverletzten an den Folgen der Neujahrsnacht gestorben. Viele der Betroffenen trotzen ihrer zunächst schlechten Prognose. Der verstorbene 18-Jährige ist nun der erste Schwerverletzte, der an den Folgen verstorben ist.

Quelle: ntv.de, ses/dpa

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