Coronavirus-Liveticker+++ 19:25 Nachfrage ist groß: Berlin startet Novavax-Impfung +++
In Berlin bekommen die ersten den neuen Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax. Ein Sprecher des Deutschen Rotem Kreuzes (DRK) sagt, allein im Impfzentrum Tegel haben Interessierte rund 200 Termine gebucht. Er spricht von einem vielversprechenden Start. Man hoffe nun, dass noch mehr Menschen auf die neue Möglichkeit aufmerksam werden und das Impfangebot auch nutzen. Ähnlich äußert sich eine Sprecherin der Malteser, die die Drive-in-Impfstelle in Lichtenberg betreiben. Alle verfügbaren Termine für den ersten Impftag seien gebucht. Das Vakzin Nuvaxovid ist ein sogenannter Tot- oder Proteinimpfstoff. Es basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben. Die Hoffnung ist nun, dass diese sich nunmehr mit Nuvaxovid gegen Corona impfen lassen. Das neue Vakzin von Novavax wird in den Impfstellen des Landes Berlin in Tegel und im Drive-in Lichtenberg angeboten. Etwa die Hälfte der zunächst 63.000 Impfdosen, die Berlin erhalten sollte, sind dort eingeplant.
+++ 19:00 Polizei löst nächtlichen Gottesdienst in Gütersloh auf +++
Wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen unterbricht die Polizei in Gütersloh am Samstag einen nächtlichen Gottesdienst mit rund 100 Menschen. In einem Wohnhaus treffen sich nach Angaben der Polizei rund 100 Erwachsene und Kinder einer Glaubensgemeinschaft zum gemeinsamen Gebet. Etwa die Hälfte der Anwesenden sei weder geimpft, genesen noch getestet und habe das Haus verlassen müssen, sagt ein Polizeisprecher. Auch würden die geltenden Regeln der Coronaschutzverordnung wie Abstands- und Maskenpflichten vielfach nicht eingehalten.
+++ 18:31 Besonders private Feiern treiben Pandemie +++
Ein gehäuftes Auftreten von Corona-Infektionen lässt sich nach Erkenntnissen Mainzer Mediziner oft auf private Feiern und Treffen mehrerer Haushalte zurückführen. Dies habe wesentlich zur zweiten Welle der Pandemie im Herbst 2020 in Rheinland-Pfalz beigetragen, teilt die Universitätsmedizin Mainz mit. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift "Journal of Infection" veröffentlicht. Für die Analyse untersucht das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit dem Landesuntersuchungsamt und den Gesundheitsämtern des Landes 18.700 Corona-Infektionen zwischen dem 17. August und dem 10. November 2020. Daraufhin können 3642 Fälle insgesamt 911 Clustern zugeordnet werden - das sind Häufungen von zwei oder mehr Infektionsfällen, die in einem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stehen. Zwei von drei dieser Cluster - 67,3 Prozent - treten im Umfeld privater Haushalte auf, etwa bei Geburtstagen oder Hochzeitsfesten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten fest, dass bei gehäuften Corona-Infektionen anlässlich von privaten Feiern häufig auf zentrale Hygienemaßnahmen verzichtet wird. So sei bei den meisten dieser privaten Feiern eine oder mehrere der drei wichtigsten Hygieneregeln nicht beachtet worden - Maske tragen, Lüften, Abstand halten. In den meisten Fällen handelte es sich um Treffen in geschlossenen Räumen.
+++ 18:03 Österreich meldet gut 20.000 Neuinfektionen +++
In Österreich fällt die Zahl der Neuinfektionen, allerdings nicht mehr so rasant wie zuletzt. Aktuell werden gut 20.200 neue Fälle registriert. Im Schnitt der letzten sieben Tage sind es knapp 27.000. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um sieben. Zuletzt sterben im täglichen Durchschnitt 20 Menschen.
+++ 17:35 Trotz Pandemie: Berlin schafft 2021 rund 50.000 neue Jobs +++
In Berlins Unternehmen herrscht nach Senatsangaben Optimismus. "Die Berliner Wirtschaft ist nach dem Einbruch infolge der Corona-Pandemie wieder auf ihren Wachstumspfad zurückgekehrt", teilt Wirtschaftssenator Stephan Schwarz mit. Einen Beleg dafür sieht er in den Ansiedlungs- und Ausbauvorhaben, die die Fördergesellschaft Berlin Partner im vergangenen Jahr begleitet. In den 290 Projekten werden demnach rund 638 Millionen Euro investiert und 6708 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Besonders die Gründer hätten sich von den vielen Rückschlägen nicht beirren lassen, so Berlin-Partner-Chef Stefan Franzke. Er verweist etwa auf Rekord-Investitionen von insgesamt 10,5 Milliarden Euro in Berliner Start-ups. Insgesamt steigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin 2021 nach Angaben der Arbeitsagentur trotz Corona-Krise um rund 50.000.
+++ 17:07 Deutlich weniger Neuinfektionen in den Niederlanden +++
Die Fallzahlen der Neuinfektionen in den Niederlanden sinken weiterhin deutlich. Nach sechsstelligen täglichen Zahlen im Laufe des Februars, werden aktuell knapp 29.000 neue Fälle gezählt. Das sind nochmals knapp 5000 weniger als im Schnitt der letzten sieben Tage.
+++ 16:39 WHO: Omikron-Subtyp BA.2 erzeugt wohl keine schwereren Verläufe als BA.1 +++
Die technische Leiterin beim WHO Notfallprogramm, Maria van Kerkhove, stellt auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse von Untersuchungen zum Schweregrad des Omikron-Subtyps BA.2. vor. Japanische Wissenschaftler untersuchen zunächst in einer Studie, ob der Omikron-Subtyp BA.2 bei Hamstern schwerere Verläufe erzeugt, als der Typ BA.1. Das ist wohl der Fall. Andere Wissenschaftler haben diese Untersuchungen bei Menschen vorgenommen und festgestellt, dass BA.2 keine schwereren Verläufe bei Menschen erzeugt hat, als der Subtyp BA.1.
+++ 16:12 Kroatien meldet kaum noch Neuinfektionen, aber mehr Todesfälle +++
Kroatien meldet aktuell nicht mal 200 Neuinfektionen. Das ist nur ein Bruchteil der im Schnitt der letzten Tage vermeldeten knapp 2000 täglichen Neuinfektionen. Hier scheint es deutliche Verzögerungen in Folge des Wochenendes zu geben. Die Zahl der Todesfälle steigt dagegen an. Aktuell werden 39 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert, im Schnitt der letzten sieben Tage sind es dagegen 29.
+++ 15:44 Kommt Lockdown chinesischer Art auch in Hongkong? +++
Hongkongs Behörden erwägen nach einem heftigen Corona-Ausbruch nun einen harten Lockdown nach dem Vorbild des chinesischen Festlands. Ein Lockdown sei immer noch eine Option, sagt die Gesundheitsministerin der chinesischen Sonderverwaltungszone, Sophia Chan, nachdem Regierungschefin Carrie Lam eine derartige Maßnahme vor knapp einer Woche ausschließt. Stattdessen ordnet Lam für alle 7,4 Millionen Einwohner für März drei Corona-Pflichttests an. Auf die Frage, ob eine Ausgangssperre angesichts der zunehmenden Infektionen mit der Omikron-Variante ausgeschlossen bleibt, sagt Gesundheitsministerin Chan dem Sender "Commercial Radio": "Nein. Wir sind darüber noch im Gespräch." Damit die Tests Wirkung zeigten, müsse die "Bewegungsfreiheit der Menschen bis zu einem gewissen Grad eingeschränkt" werden. Die Bewohner sollen zu Hause bleiben und es so weit wie möglich vermeiden, auf die Straßen zu gehen, sagt sie weiter. Mit ähnlichen Worten empfiehlt am Vortag der Vertreter der chinesischen Zentralregierung, Li Dachuan, einen Lockdown. Er koordiniert seit einiger Zeit mit den örtlichen Behörden den Umgang mit der Pandemie in Hongkong.
+++ 15:06 Polen: Neuinfektionen fallen deutlich, ein Todesfall +++
Zum Monatsende fallen die Coronazahlen in Polen massiv. Weniger als 6000 Neuinfektionen werden gemeldet. Im Schnitt der letzten Tage sind es noch deutlich mehr als 13.000. Zudem gibt es nur einen weiteren Todesfall. Da der Sieben-Tage-Schnitt hier zuletzt allerdings bei 212 liegt, ist davon auszugehen, dass es eine erhebliche Verzögerung bei den Meldungen gibt.
+++ 14:42 Ältestes Impfzentrum Berlins schließt - 900.000 Impfungen durchgeführt +++
Das älteste Berliner Corona-Impfzentrum auf dem Messegelände hat ausgedient. Es ist genau ein Jahr und 41 Tage im Auftrag des Senats in Betrieb und soll gegen 17.30 Uhr endgültig seine Pforten schließen, wie die Malteser als Betreiber mitteilen. Seit der Eröffnung am 18. Januar 2021 werden hier mehr als 900.000 Impfungen verabreicht. "Das bedeutet 900.000 Mal Schutz und Hoffnung für jeden Einzelnen, den wir hier begleitet und betreut haben", erklärt der Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser, Henric Maes. Die Hilfsorganisation spricht von einem "historischen Einsatz". Weil die Nachfrage nach Corona-Impfungen nachlässt und etwa zwei Drittel der Impfungen in Arztpraxen vorgenommen werden, beschließt der Berliner Senat schon vor geraumer Zeit eine Reduzierung der vom Staat beauftragten Impfzentren.
+++ 14:19 Grüne in Sachsen sehen Präsenzpflicht in Schulen kritisch +++
Die Grünen im Sächsischen Landtag sehen die geplante Wiedereinführung der Präsenzpflicht an Schulen kritisch. Gerade sogenannte Schattenkinder seien einer enormen Belastung ausgesetzt, wenn Familienangehörige durch eine mögliche Infektion stark gefährdet würden, erklärt Bildungsexpertin Christin Melcher. "Wir unterstützen deshalb individuelle Lösungen vor Ort, um die gesundheitlichen und psychischen Belastungen zu verringern." Als "Schattenfamilien" werden in der Corona-Pandemie Familien bezeichnet, bei denen Angehörige aufgrund einer Vorerkrankung für eine Infektion besonders gefährdet sind. Im Landtag beraten mehrere Parlamentsausschüsse über die neue Corona-Schutzverordnung, die am Dienstag vom Kabinett beschlossen werden soll. Wie schon in der Vorwoche angekündigt, will die Regierung eine ganze Reihe von Beschränkungen aufheben. Auch im Schulalltag soll mit Bedacht Schritt für Schritt Normalität einkehren. "Schulen und Kindertageseinrichtungen sind Orte, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Deshalb sind nach wie vor Schutzmaßnahmen notwendig - auch weitgehendere als in anderen gesellschaftlichen Bereichen, sagt Melcher.
+++ 13:52 Berliner Gesundheitssenatorin: Flüchtlinge aus der Ukraine schnell impfen +++
Flüchtlinge aus der Ukraine sollen nach Einschätzung des Berliner Senats möglichst schnell gegen Corona geimpft werden. Das berichtet der "Tagesspiegel". Mehr als 20.000 Flüchtlinge aus der Ukraine würden in Berlin erwartet. Die Impfquote in der Ukraine sei niedrig, nur 35 Prozent der Menschen seien zwei Mal geimpft und nur 1,7 Prozent drei Mal. Daher sei es sehr sinnvoll, Impfkapazitäten und Impfstellen bereitzuhalten. "Wir werden dieser Gruppe dann sehr zügig die Impfung ermöglichen und anbieten", zitiert die Zeitung Gesundheitssenatorin Ulrike Gote.
+++ 13:15 Rheinland-Pfalz startet Impfungen mit neuem Novavax-Präparat +++
Mit dem Start des neuen Novavax-Impfstoffs können sich in Rheinland-Pfalz nun auch Menschen gegen Corona schützen, die den Präparaten von Biontech/Pfizer, Moderna und anderen Herstellern misstrauisch gegenüberstehen. "Wir freuen uns, dass wir nun einen fünften Impfstoff haben und somit ein weiteres Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land", sagt Landesimpfkoordinator Daniel Stich beim offiziellen Start der neuen Impfkampagne im Impfzentrum Mainz. Für eine Impfung mit dem Mittel Nuvaxovid des US-Unternehmens Novavax haben sich bislang gut 15.000 Rheinland-Pfälzerinnen und -Pfälzer registrieren lassen. Eine Priorisierung gibt es nicht, da nach Angaben des Gesundheitsministeriums genügend Impfstoff vorhanden ist. 69.000 Dosen sind bereits eingetroffen, weitere 50.000 sollen in zwei Wochen folgen.
+++ 12:43 Frankreich beendet Maskenpflicht in Kinos und Restaurants +++
In Kinos, Restaurants und Museen in Frankreich gilt seit heute keine Corona-Maskenpflicht mehr. In Bussen, Bahnen und Flugzeugen müssen Passagiere aber weiter Mund- und Nasenschutz tragen. Die Regierung begründet dies mit dem Rückgang der Corona-Infektionen. Gesundheitsminister Olivier Véran bekräftig, dass der Impfpass von Mitte März an nicht mehr nötig sein werde, falls die Zahlen bis dahin weiter zurückgehen. Die Regierung will auf den Impfpass verzichten, wenn die Zahl unter 1500 sinkt.
+++ 12:12 75,4 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft +++
Mindestens 75,4 Prozent der Bevölkerung haben die doppelte Impfung erhalten. 23,7 Prozent aller Menschen in Deutschland sind noch immer ungeimpft.
Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während Bremen eine Impfquote von 88,5 Prozent aufweist, hat Sachsen mit 63,9 Prozent die deutlich niedrigste Impfquote. Auch Thüringen und Brandenburg bleiben unter der Schwelle von 70 Prozent.
+++ 11:43 Rheinland-Pfalz bietet Ukrainern Unterkunft und Impfung +++
Die rheinland-pfälzische Landesregierung bietet allen Flüchtlingen und Vertriebenen aus der Ukraine neben einer Unterkunft auch Schutzimpfungen gegen das Coronavirus. "Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Menschen in der Ukraine und für ganz Europa. Es steht außer Frage, dass Rheinland-Pfalz jenen, die vor Krieg und Vertreibung flüchten, eine sichere Bleibe bieten wird", sagt Landesimpfkoordinator Daniel Stich. Dabei werde allen auch ein Impfangebot gemacht. "Der Impfstoff ist da, die Infrastruktur steht und es ist unsere humanitäre Pflicht in dieses schweren Zeiten, dass wir die Menschen aus der Ukraine nicht nur vor dem Krieg schützen, sondern in dieser Pandemie auch vor dem Virus."
+++ 11:12 Baden-Württembergs Innenminister wegen Infektion in Klinik +++
Der baden-württembergische Innenminister und CDU-Landeschef Thomas Strobl liegt aufgrund seiner Corona-Infektion im Krankenhaus. "Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl hat sich als Vorsichtsmaßnahme im Zusammenhang mit seiner Corona-Infektion ins Krankenhaus begeben", teilt ein Sprecher des Innenministeriums mit. "Mit Blick auf die Wahrung seiner Privatsphäre bitten wir, von Nachfragen abzusehen." Vor einer Woche hatte ein PCR-Test Strobls Infektion bestätigt. Damals war die Rede von milden Erkältungssymptomen.
+++ 10:34 Weltweiter Vergleich: Deutsche Wirtschaft gehört zu Pandemie-Verlierern +++
Deutschlands Wirtschaft ist schlechter durch die Pandemie gekommen als andere OECD-Länder. Das zeigt nun eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, die die wirtschaftliche Entwicklung von 19 OECD-Ländern verglichen hat. Die Bundesrepublik landet dabei auf Platz 16 - hinter Polen, Italien und Griechenland. Während Deutschlands Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent zum Vorkrisenniveau sank, konnten andere Staaten sogar ein starkes Wachstum verzeichnen: Das dänische BIP stieg um rund fünf Prozent. Dänemark schneidet damit zusammen mit Schweden und Südkorea am besten ab.
+++ 10:00 Russland meldet 106.920 Neuinfektionen +++
Die Zahl der aktiven Infektionen in Russland nimmt leicht ab. Derzeit sind 2.470.274 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - vor zwei Tagen waren es noch 2.503.551. Der tägliche Zuwachs an Neuinfektionen im Sieben-Tage-Schnitt sinkt ebenfalls und liegt derzeit bei 125.040 neu gemeldeten Fällen pro Tag. Der Sieben-Tage-Schnitt der Todesfälle stagniert hingegen: Derzeit liegt er bei 775 Todesfällen - vor zwei Tagen lag er bei 772 und vor einer Woche bei 758.
+++ 09:30 Bali empfängt Touristen ab Mitte März zu quarantänefreiem Urlaub +++
Auf der beliebten indonesischen Urlaubsinsel Bali können mindestens zweifach geimpfte Reisende ab dem 14. März erstmals wieder quarantänefrei Urlaub machen. "Auf Bali sieht es seit einigen Wochen besser aus", sagt der Pandemiebeauftragte der Regierung, Luhut Pandjaitan, mit Blick auf sinkende Infektionszahlen. Besucher müssten dann nur noch einen PCR-Test nach der Ankunft machen und könnten sich bei negativem Ergebnis frei auf der Insel bewegen, sagt er. Am dritten Tag fällt ein weiterer PCR-Test an. Eine Booster-Impfung ist nicht nötig. Sollten die Infektionszahlen weiter sinken, werde die Quarantäne auch für den Rest des riesigen Inselstaates wegfallen, hieß es.
+++ 08:50 Über 100 Landkreise übermitteln keine Fallzahlen +++
103 von 411 Regionen haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) sehr wahrscheinlich keine aktuellen Fallzahlen übermittelt. Aus Berlin liegen nur aus neun von zwölf Bezirken neue Fälle beim RKI vor. Diese Meldelücken können zu einer großen Verzerrung der Sieben-Tage-Inzidenz führen. Das RKI geht demnach von einer hohen Dunkelziffer an Infektionen aus.
+++ 08:23 Bayern meldet die meisten stark betroffenen Gebiete +++
Der Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt meldet mit 3439,1 bundesweit die höchste Inzidenz.
Insgesamt liegen die meisten stark betroffenen Landkreise jedoch in Bayern. So verzeichnet der Landkreis Regensburg mit 3272,7 die zweithöchste und der Landkreis Freyung-Grafenau mit 2842,2 die dritthöchste Inzidenz.
+++ 07:55 Niedersachsens Ärztekammer fordert Lockerungen mit Augenmaß +++
Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker spricht sich für Lockerungen in der Corona-Pandemie aus, mahnt jedoch Augenmaß an. Es sei notwendig, sich auf den Herbst mit deutlich mehr Infektionen vorzubereiten und erneuten massiven Ausbrüchen vorzubeugen, sagt Wenker. "Das Virus verzeiht nicht den kleinsten Fehler." Der Sommer müsse genutzt werden, um nicht in den dritten Virus-Winter zu gehen, sagt sie mit Blick auf eine allgemeine Impfpflicht, für die sie sich entschieden ausspricht: "Ich gehöre ganz klar zum Team Vorsicht." Sie betont, es sei ein solidarisches Signal der älteren Generation, sich impfen zu lassen - junge Menschen hätten genug Vorleistung erbracht und fast zwei Jahre lang zurückgesteckt.
+++ 07:02 Etliche Demos in Mecklenburg-Vorpommern geplant +++
Kritiker der Corona-Politik in Mecklenburg-Vorpommern planen für heute eine Demonstration gegen die Pandemie-Beschränkungen. Dabei soll es wie in den Wochen zuvor vor allem um die Ablehnung der Impfpflicht gehen, wie der NDR berichtet. Viele können die Kriterien, nach denen im Land die Beschränkungen erfolgen, nicht nachvollziehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern ist zwar niedriger als in vielen anderen Bundesländern - es sind jedoch vor allem im Osten viele Freizeiteinrichtungen geschlossen. Angemeldet sind Proteste nach Angaben der Behörden heute unter anderem in Schwerin, Neubrandenburg, Rostock, Wismar, Greifswald, Waren und Güstrow.
+++ 06:07 Vor Paralympischen Winterspielen: Wieder drei Corona-Fälle +++
Im Vorfeld der Paralympischen Winterspiele in Peking sind bei der Ankunft der Teilnehmer erneut drei Corona-Fälle festgestellt worden. Wie die Organisatoren berichten, seien am Flughafen zwei Infizierte unter den Sportlern und Teammitgliedern sowie eine weitere Ansteckung unter den anderen Paralympics-Teilnehmern entdeckt worden. Innerhalb der hermetisch abgeschlossenen olympischen Blase habe es keine Fälle gegeben. Die Paralympischen Spiele werden am Freitag in der chinesischen Hauptstadt eröffnet.
+++ 05:11 Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1238,2 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1238,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1240,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1346,8 (Vormonat: 1073,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 106.200 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 73.867 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet.
Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.
Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.
+++ 22:19 Impfkritiker bei Kommunalwahlen in Tirol erfolgreich +++
Die junge österreichische Partei MFG hat mit ihren Positionen gegen Corona-Impfungen und -maßnahmen bei Kommunalwahlen in Tirol beachtliche Erfolge erzielt. Die Bewegung, die mit vollem Namen Menschen-Freiheit-Grundrechte heißt, zieht nach dem Urnengang am Sonntag in 47 Tiroler Gemeinden in den Gemeinderat ein. Die Menschen hätten von der Politik der Spaltung und Ausgrenzung genug, sagt MFG-Bundesparteichef Michael Brunner. "Sie trauen den momentanen Lockerungen zurecht nicht". Am Sonntag wurden in dem westlichen alpinen Bundesland in 273 der 277 Gemeinden Kommunalvertretungen und Bürgermeister gewählt. Die Landeshauptstadt Innsbruck zählte nicht dazu. Die MFG kandidierte in 50 Gemeinden. Die Partei war erstmals im vergangenen September bei der Wahl zum Landesparlament von Oberösterreich angetreten. Sie errang dabei mehr als sechs Prozent der Stimmen und zog auf Anhieb in den Landtag ein. Dieser Erfolg ging vor allem auf Kosten der rechten Freiheitlichen Partei (FPÖ), die ebenfalls einen maßnahmenkritischen Kurs fährt.
+++ 21:38 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 100.145 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 14.712.618 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 100.145 neue Fälle hinzu - das sind 6395 neu gemeldete Fälle weniger als vergangenen Sonntag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 47 auf 122.685. Vergangenen Sonntag waren es insgesamt 56 gewesen. Als aktuell infiziert gelten rund 3.703.771 Personen.
Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,93 angegeben (Vortag: 0,98). Das DIVI-Intensivregister veröffentlichte am Sonntag keinen Tagesreport, daher liegen keine aktualisierten Zahlen zu den Covid-19-Patienten vor, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen.
+++ 21:17 Gesetzlicher Krankenversicherung droht Lücke von 17 Milliarden Euro +++
Der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) droht einem "Handelsblatt"-Bericht zufolge 2023 eine Finanzierungslücke von 17 Milliarden Euro. Dies gehe aus Berechnungen des GKV-Spitzenverbands hervor, berichtet die Zeitung. Ein Grund für das Loch sei, dass einmalige Einnahmen, die dem Gesundheitsfonds in diesem Jahr zur Abfederung coronabedingter Mehrausgaben vom Bund zuflössen, entfallen würden - wenn der Gesetzgeber nicht gegensteuere. Unter Verweis auf den GKV-Spitzenverband schrieb das Handelsblatt, um die Finanzierungslücke zu schließen, müssten die Zusatzbeiträge, die allein von den Versicherten zu bezahlen seien, um bis zu 1,1 Prozentpunkte steigen. GKV-Chefin Doris Pfeiffer sagt der Zeitung, wenn ein erheblicher Anstieg der Zusatzbeiträge 2023 vermieden werden solle, sei es dringend erforderlich, dass die Bundesregierung Reformmaßnahmen ergreife und den entsprechenden Finanzbedarf bereits in den Eckwerten für den Bundeshaushalt berücksichtige.
+++20:51 Frankreich verzeichnet 42.600 Neuinfektionen +++
Frankreich meldet am Sonntag 42.600 Neuinfektionen. Zudem starben 76 weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.
+++ 19:50 Weitere Bundesländer beginnen mit Novavax-Impfungen +++
Mit Beginn der neuen Woche können sich in weiteren Bundesländern Menschen mit dem Impfstoff von Novavax immunisieren lassen. Möglich ist dies am Montag etwa in Rheinland-Pfalz, Thüringen, Berlin und einem Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den zuständigen Stellen aller Bundesländer ergibt. In Hamburg, Schleswig-Holstein, dem Saarland und teilweise in Nordrhein-Westfalen hatte es bereits am Wochenende Impfmöglichkeiten mit dem Vakzin gegeben. Die übrigen Bundesländer wollen im Wochenverlauf Novavax-Impfungen anbieten.
+++ 19:06 Türkei registriert 49.792 Neuinfektionen +++
Die Türkei registriert innerhalb von 24 Stunden 49.792 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle steigt um 206 auf insgesamt 94.232.
+++ 18:12 Weiter steigende Inzidenz in Sachsen-Anhalt +++
Entgegen dem Bundestrend steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt weiter an. Das Robert Koch-Institut meldet 1803,5 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1524,9 gelegen. Von Samstag auf Sonntag meldeten die Gesundheitsämter im Land dem RKI 3714 Neuinfektionen. Die Zahl der an oder mit dem Virus Gestorbenen stieg um 4 auf 4744. Die höchste Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt entfällt aktuell mit 3439,1 auf den Landkreis Börde, die niedrigste mit 1091,3 auf die Stadt Dessau-Roßlau.
+++ 17:18 Innenministerium: Corona-Tests bei ukrainischen Flüchtlingen freiwillig +++
Die Bundesregierung will Flüchtlingen aus der Ukraine mit verschiedenen Erleichterungen helfen. So sollen Corona-Tests an der Grenze freiwillig sein, teilt das Innenministerium per Twitter und auf seiner Internetseite mit. Die Bundespolizei werde bei Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen "pragmatisch" mit der Situation umgehen. Eine Quarantänepflicht sei seit Sonntag ohnehin entfallen, da die Ukraine nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird.
+++ 17:01 Niederlande melden 27.438 Neuinfektionen +++
Die Niederlande registrieren innerhalb von 24 Stunden 27.438 Neuinfektionen.
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