Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:15 In rund 30 Regionen sind keine Intensivbetten mehr frei +++

Bundesweit sind vier von fünf Intensivbetten aktuell belegt, 1579 davon mit Covid-Patienten. Das geht aus dem DIVI-Register hervor. Dabei gibt es regional Unterschiede bei der Auslastung, wie die Karte von ntv.de zeigt. Etwa 30 Regionen sind momentan komplett ausgelastet:

+++ 20:57 Zahl der Todesfälle auf ähnlichem Niveau wie 2021 +++
Die Zahl der registrierten Todesfälle bewegt sich aktuell auf einem ähnlichem Niveau wie im vergangenen Jahr. Das geht aus den Daten der Länderbehörden hervor, die ntv.de ausgewertet hat.

+++ 20:02 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Knapp 63.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 24.246.077 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 62.804 neue Fälle hinzu. Ein Vergleich mit den Fällen am Montag vor einer Woche ist wenig aussagekräftig, weil am Ostermontag feiertagsbedingt kaum Daten übermittelt wurden. Der Blick auf den Montag vor zwei Wochen zeigt, dass die Infektionszahlen zurückgehen: Am 11. April wurden 17.106 mehr Neuinfektionen gemeldet als heute. Das entspricht einem Rückgang von 21,4 Prozent.

Die Zahl der im Laufe des Tages gemeldeten Todesfälle liegt leicht über dem Niveau von vor zwei Wochen: Sie steigt um 94 auf 134.259. Im Schnitt werden derzeit 193 Todesfälle pro Tag gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 2.569.211 Personen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts gelten aktuell 21.542.607 Menschen als genesen.

+++ 19:38 Rheinland-Pfalz verkürzt Isolation für Infizierte +++
Fünf statt zehn Tagen Isolation nach einer Corona-Infektion: Rheinland-Pfalz ändert nach diversen Lockerungen der Schutzmaßnahmen die Absonderungsverordnung zum 1. Mai. Einzelheiten wird Gesundheitsminister Clemens Hoch von der SPD morgen in Mainz vorstellen.

+++ 18:57 Verfassungsschutz: Rechtsextreme beeinflussen Corona-Demos in Schleswig-Holstein +++
Rechtsextremisten und sogenannte Reichsbürger versuchen in Schleswig-Holstein nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes massiv, Demonstrationen gegen Schutzmaßnahmen zu unterwandern. Insgesamt sei es Extremisten aber nicht gelungen, landesweit diese Veranstaltungen zu prägen, sagt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack von der CDU in Kiel. In Einzelfällen hätten sie es aber sehr wohl geschafft, maßgeblich Einfluss zu nehmen. "Das muss jeder und jede wissen, der oder die sich daran beteiligen will", sagt die Ministerin. "Denn solchen Gruppierungen geht es nicht darum, bei Demonstrationen auf ihre Probleme und Sorgen aufmerksam zu machen. Ihnen geht es um einen Systemwechsel und damit um das Ende unserer demokratischen Regierungsform." Sütterlin-Waack stützt sich auf eine Sonderauswertung des Verfassungsschutzes, der den Angaben zufolge im Februar nicht nur Veranstaltungen begleitete, sondern auch täglich mehrere Tausend Beiträge in Chatgruppen und unterschiedlichen Social-Media-Kanälen gesichtet hatte.

+++ 18:26 Großbritannien meldet mehr als 45.000 Neuinfektionen +++
Großbritannien registriert 45.077 neue Fälle binnen eines Tages. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein starker Rückgang: Am Montag vor einer Woche meldeten die Behörden mit 116.227 noch mehr als doppelt so viele Fälle. 341 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben.

+++ 17:22 Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt wieder über 1000 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt erstmals seit etwa eineinhalb Wochen wieder über die Schwelle von 1000. Sie beträgt 1013,5, wie das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mitteilt. Gestern hatte der Wert noch bei 866,8 gelegen. Die rheinland-pfälzischen Gesundheitsämter registrierten bis zum frühen Nachmittag (14.10 Uhr) 6815 neue Infektionen seit dem späten Sonntagvormittag (11.10 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 9 Fälle auf 5472.

+++ 16:09 Niederlande melden 1390 Neuinfektionen +++
Die Infektionszahlen gehen in den Niederlanden weiter zurück. Die Behörden melden 1390 Neuinfektionen. Das ist im Vergleich zum Montag vor einer Woche ein deutlicher Rückgang, an dem 2072 neue Fälle registriert worden sind.

+++ 15:29 Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen leicht gestiegen +++
Die Zahl der Corona-Patienten auf den deutschen Intensivstationen steigt im Vergleich zum Vortag leicht um 8 auf 1579. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor. Demnach werden 616 davon invasiv beatmet. Bundesweit sind insgesamt 19.777 Intensivbetten belegt. Der Anteil der freien Betten liegt momentan bei 18,1 Prozent.

+++ 14:36 Arbeitgeber muss pfändbaren Teil von Corona-Prämie nicht auszahlen +++
Ein Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, eine Corona-Prämie voll auszuzahlen, wenn ein Teil davon gepfändet wird. Tarifliche Corona-Prämien seien kein unpfändbares Arbeitseinkommen, erklärt das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in einem heute veröffentlichten Urteil. Es ließ zur Klärung der Frage aber die Revision zum Bundesarbeitsgericht zu. (Az. 23 Sa 1254/21)

+++ 13:55 Berliner Senat will Isolation auf fünf Tage verkürzen +++
Der Berliner Senat will die Isolationsfrist für Corona-Infizierte auf fünf Tage verkürzen. Wie Gesundheitssenatorin Ulrike Gote von den Grünen im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses laut "rbb" sagte, soll dies aber nur gelten, wenn die Betroffenen 48 Stunden symptomfrei sind. Sind sie das nach fünf Tagen nicht, müssen sie entsprechend länger in Isolation bleiben. Bisher sind nach einer Infektion auf Basis verschiedener Kriterien sieben bis zehn Tage Isolierung vorgeschrieben. Der Berliner Senat wolle sich am Dienstag damit befassen.

+++ 13:11 Mecklenburg-Vorpommern hebt Hotspot-Regeln auf +++
In Mecklenburg-Vorpommern werden ab Donnerstag die Corona-Einschränkungen weitgehend aufgehoben. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in einer Regierungserklärung vor dem Landtag in Schwerin sagt, sollen nur noch in kritischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen die 3G-Regel sowie die Maskenpflicht vor allem im öffentlichen Nahverkehr gelten. Eine Maske zu tragen bleibe aber eine dringende Empfehlung, sagt Schwesig. Damit beendet das Bundesland seine sogenannte Hotspot-Regelung, mit der Mecklenburg-Vorpommern seit Anfang April restriktivere Schutzmaßnahmen gegen Corona hatte als andere Bundesländer. Der Landtag hatte einen entsprechenden Beschluss bis einschließlich Mittwoch befristet.

+++ 12:22 Einreiseverordnung soll um einen Monat verlängert werden +++
Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter Corona-Regeln gelten. Das Bundesgesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie ein Sprecher sagt. Schutz vor einem zusätzlichen Virus-Eintrag durch Einreisende bleibe wichtig. Nähere Angaben macht er mit Verweis auf laufende Abstimmungen in der Regierung zunächst nicht. In der aktuellen Situation sei nun mit kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angepasst sei. Damit soll es vorerst dabei bleiben, dass alle ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland über einen 3G-Nachweis als geimpft, genesen oder negativ getestet verfügen müssen. Die Verordnung sieht für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet darüber hinaus auch Quarantänepflichten vor. Aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert-Koch-Instituts aber kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft.

+++ 11:50 Kliniken fordern sofortige Aussetzung der Impfpflicht für Personal +++
Nach dem Scheitern einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus fordern die Kliniken eine sofortige Aussetzung der bestehenden Impfpflicht für ihr Personal. Den Beschäftigten sei es nicht vermittelbar, warum sie zur Impfung verpflichtet und ansonsten mit Tätigkeitsverboten belegt würden, während von ihnen betreute Patienten davon nicht erfasst würden, heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft für eine Anhörung im Bundestag. Die Kliniken hätten trotz Pflegepersonalmangels die Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht stets unterstützt - dies aber unter der Maßgabe, dass darauf zwingend die allgemeine Impfpflicht folge.

+++ 11:09 RLP-Innenminister Lewentz: Impfgegner hetzen weiter +++
Der rheinland-pfälzische Verfassungsschutz geht nach den Worten von Innenminister Roger Lewentz weiterhin entschlossen gegen Hetze von Gegnern der Corona-Impfungen im Internet vor. Die Sicherheitsbehörden seien angesichts der Entwicklung "hoch sensibilisiert und wachsam", teilt der SPD-Politiker mit. Der Verfassungsschutz übermittle alle Hinweise, aus denen sich Anhaltspunkte für Straftaten ergäben, an das Landeskriminalamt. Die Hetze von Impfgegnern setze sich auch nach der gescheiterten Einführung einer allgemeinen Impfpflicht vor allem in den sozialen Medien unvermindert fort, berichtet Lewentz unter Bezug auf Erkenntnisse des Verfassungsschutzes. "Es ist schockierend, mit welcher Menschen- und Demokratieverachtung diese Quertreiber versuchen, sich weiterhin Gehör zu verschaffen." Befürworterinnen und Befürworter einer Impfpflicht würden beleidigt und die parlamentarische Demokratie diffamiert.

+++ 10:34 Günther wegen positiven Corona-Tests zu Hause in Isolation +++
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Staatskanzlei mitteilt, war zunächst ein routinemäßiger Selbsttests am späten Sonntagnachmittag positiv ausgefallen. Ein PCR-Test am Montagmorgen habe dann ebenfalls ein positives Ergebnis gehabt. Günther sei in häuslicher Isolation. Der 48-Jährige sei symptomfrei und führe die Amtsgeschäfte vorläufig von zu Hause weiter. Aufgrund zahlreicher Kontakte habe sich der Ministerpräsident in den vergangenen Wochen täglich teilweise mehrfach getestet, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, hieß es weiter.

+++ 09:59 Rückschlag für Valneva-Totimpfstoff: EU-Behörde verlangt mehr Infos +++
Der französisch-österreichische Biotechkonzern Valneva kommt im Zulassungsverfahren für seinen Covid-19-Impfstoff nicht so schnell voran wie gedacht. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) habe weitere Informationen über den Impfstoff angefordert, teilt das Unternehmen mit. Bislang hoffte der Konzern noch im April die Genehmigung für seinen sogenannten Totimpfstoff zu erhalten. "Wir sind enttäuscht, dass die EMA unsere Einreichungen bisher nicht als ausreichend angesehen hat", sagt Valneva-Chef Thomas Lingelbach. "Wir bleiben voll und ganz der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden im Hinblick auf eine Produktzulassung verpflichtet."

+++ 09:23 Holetschek fordert STIKO zur Prüfung der zweiten Booster-Impfung für alle auf +++
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert die Ständige Impfkommission (STIKO) auf, mit Blick auf den Herbst eine zweite Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus für alle zu prüfen. Holetschek sagt, es müssten rechtzeitig die Vorbereitungen für eine neue Pandemiewelle im Herbst getroffen werden. "Deshalb bereitet sich Bayern auch darauf vor, im Herbst allen Bürgerinnen und Bürgern eine zweite Auffrischungsimpfung anzubieten." Noch fehle aber ein Signal der STIKO für ein solches Vorgehen. Die zweite Auffrischungsimpfung wird derzeit nur bestimmten Gruppen empfohlen wie etwa älteren Menschen ab 70 Jahren oder Beschäftigten im Gesundheitswesen. Wie der bayerische Gesundheitsminister weiter erklärt, sollen die Impfzentren in Bayern trotz der derzeit geringen Nachfrage auf jeden Fall bis zum Jahresende bestehen bleiben.

+++ 08:49 Restriktionen in Pekings Diplomaten-Viertel - Hamsterkäufe aus Angst vor Lockdown +++
Nach der Entdeckung von einigen Dutzend Corona-Infektionen in Peking müssen sich seit Montag alle 3,5 Millionen Einwohner des größten Stadtteils Chaoyang in drei Runden alle zwei Tage testen lassen. Die Angst vor strengen Ausgangssperren auch in der chinesischen Hauptstadt sorgen für Hamsterkäufe und leere Regale in Supermärkten. Die Behörden warnen, dass das Virus sich schon seit einer Woche unentdeckt in der 21-Millionen-Metropole verbreitet habe, so dass mehr Fälle entdeckt werden dürften. Ob ein Lockdown über ganz Peking oder Teile verhängt werde, hänge von der Ausbreitung des Virus ab, sagt ein Experte des nationalen Gesundheitsamtes der parteinahen Zeitung "Global Times". Nachdem am Wochenende bereits einzelne Wohnblocks mit Infektionen abgeriegelt worden waren, verhängten die Behörden am Montag über mehrere Nachbarschaften im östlich liegenden Chaoyang-Distrikt einen Lockdown. Die Bewohner dürfen das Gebiet vorerst nicht verlassen.

+++ 08:09 Zuschauer fragen Experten: Kann Maskentragen bei Corona-Infektion schädlich sein? +++
Im Corona-Spezial beantwortet ntv-Moderatorin Vivian Bahlmann zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs Zuschriften der Zuschauer. Wer eine Frage an das Expertenteam hat, kann sie an "coronafragen@ntv.de" schicken.

+++ 07:30 Studie: Schutz bei Omikron sinkt einige Monate nach Biontech-Booster +++
Der nach einer Auffrischimpfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin zunächst hohe Schutz gegen Klinikeinweisungen und Besuche in der Notaufnahme bei Omikron verringert sich nach neuen Studiendaten bereits nach einigen Monaten. Das geht aus einer im Fachblatt "The Lancet Respiratory Medicine" veröffentlichten Untersuchung aus Südkalifornien hervor. "Covid-19-Auffrischimpfungen mit Pfizer/Biontech verbessern den Schutz gegen Omikron signifikant, obwohl dieser Schutz nach drei Monaten gegen Besuche in der Notaufnahme und sogar gegen Krankenhausaufenthalte nachzulassen scheint", resümierte die Hauptautorin der Studie, die Epidemiologin Sara Y. Tartof vom Gesundheitskonsortium Kaiser Permanente, laut Mitteilung. Eine gewisse Wirksamkeit blieb jedoch auch dann noch erhalten.

+++ 06:55 Lauterbach: Long Covid wird Gesundheitssystem noch lange sehr viel Geld kosten +++
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnt vor den Langzeitfolgen von Long Covid. "Die Langzeitwirkungen von Covid werden unser Gesundheitssystem noch lange sehr viel Geld kosten", schreibt Lauterbach bei Twitter. Die Forschung für Long Covid müsse deshalb dringend ausgebaut werden. Der SPD-Politiker reagiert damit auf die Ergebnisse einer britischen Studie, der zufolge sich nur wenige Menschen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen, innerhalb eines Jahres vollständig von der Erkrankung erholen.

+++ 05:56 NRW-Schulleiter fordern Rückkehr zur Testpflicht und warnen vor Anstieg der Infektionen +++
Die Schulleiter in Nordrhein-Westfalen fordern eine Rückkehr zur Testpflicht an Schulen. "Die Pandemie ist nicht vorbei, der Verzicht auf jegliche organisierte Schutzmaßnahmen falsch. Für die ersten Schultage nach den Ferien wären tägliche Tests für alle Schüler, auch für geboosterte und genesene, sinnvoll gewesen, damit mögliche Infektionen nicht in die Schulen getragen werden", sagt Ralf Niebisch, Vize-Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung NRW, der "Rheinischen Post". "Leider wechselt NRW zu früh vom Vorsichts- in den Normalmodus." Niebisch verweist auf die hohe Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen wie den Klassenzimmern und die unterdurchschnittliche Impfquote bei Kindern und Jugendlichen. Er fürchtet ein Hochschnellen der Infektionszahlen: "Wir rechnen mit hohem Unterrichtsausfall nach Ostern. Derzeit erkranken täglich viele Lehrkräfte, der Personalmangel ist auch ohne krankheitsbedingte Ausfälle an vielen Schulen hoch." Andreas Bartsch, Präsident des nordrhein-westfälischen Lehrerverbands fordert, die Maskenpflicht wieder einzuführen, die das Schulministerium zum 2. April aufgehoben hatte. "Ich halte Tests für sinnvoll und auch eine weitere Maskenpflicht. Ansonsten müssen wir von einer stetigen Durchseuchung ausgehen", sagt Bartsch.

+++ 04:31 Inzidenz sinkt laut RKI auf 790,8 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 20.084 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 398 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 20.482 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen bei mehr als 24,2 Millionen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 790,8 von 807,0 am Vortag. Sechs weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 134.185.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 22:37 Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht. Den Zahlen der Landesmeldestelle zufolge liegt der Wert bei 1126,4. Am Tag zuvor hatte die Zahl 1151,7 betragen, am Sonntag der vergangenen Woche 935,7. Die höchsten Inzidenzen hat die Stadt Lübeck (1540,0) und der Kreis Ostholstein (1459,6). Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Herzogtum Lauenburg mit einem Wert von 479,5.

+++ 21:04 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Bundesländer melden 34.819 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist laut Angaben der in den Bundesländern für die Fallerfassung zuständigen Behörden auf 24.183.273 gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt damit bei 34.819. Die Zahl der Todesfälle steigt um 25 auf 134.165. Als aktuell infiziert gelten rund 2.700.000 Personen.

Die von ntv.de aufbereiteten Daten stammen aus zehn Bundesländern. Keine aktuellen Daten gibt es heute aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen.

+++ 20:16 Italien registriert mehr als 56.000 Neuinfektionen +++
Die Behörden in Italien melden 56.263 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich innerhalb von 24 Stunden um 79 auf insgesamt 162.688. Wie die von ntv.de ausgewerteten Daten zeigen, gelten rund 1.244.000 Personen als aktuell infiziert.

+++ 19:11 Österreich meldet fast 5700 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Österreich sinkt nach Angaben der zuständigen Behörden auf 5693. Die Zahl der Todesfälle steigt um drei auf 19.448. Als aktuell infiziert gelten rund 82.600 Personen.

+++ 17:54 Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen sinkt +++
Die Zahl der Corona-Patienten auf den deutschen Intensivstationen sinkt im Vergleich zum Vortag um 43 auf 1571. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor.

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Quelle: ntv.de, joh/hek/lve/dpa/AFP/rts

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