Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:05 Malta stellt Flüchtlingslager unter Quarantäne +++

Malta hat ein Flüchtlingslager abgeriegelt, nachdem acht Migranten positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Rund 1000 afrikanische Flüchtlinge würden in dem Lager Hal Far für 14 Tage unter Quarantäne gestellt, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die acht Infizierten würden isoliert. Um die Einhaltung der Auflagen sicherzustellen, wurde das Lager von Polizeikräften umstellt, außerdem wurden Armeefahrzeuge stationiert.

+++ 22:25 Premier Johnson vorsorglich ins Krankenhaus gebracht +++
Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Corona-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz Downing Street mit. Einer Sprecherin zufolge hat er weiter hartnäckige Symptome. Weiter sprach sie von einer Vorsichtsmaßnahme.

+++ 21:50 Irlands Premier arbeitet einmal pro Woche als Arzt +++
In der Corona-Krise hat sich der amtierende Regierungschef Irlands, Leo Varadkar, wieder als Arzt registriert. Er wolle nunmehr mindestens einen Tag in der Woche in seinem erlernten Beruf arbeiten, um im Kampf gegen das Virus zu helfen, verlautete aus seinem Büro. "Er wollte wenigstens einen kleinen Beitrag leisten", sagte ein Regierungssprecher dem "Independent". In Irland sind offiziell rund 5000 Menschen am Coronavirus erkrankt, bisher starben 158 Menschen.

+++ 21:11 Queen: Briten dieser Generation so stark wie jeher +++
Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer historischen Rede zum Durchhalten in der Coronavirus-Pandemie aufgerufen - und ihnen Mut zugesprochen. "Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam", sagte die 93 Jahre alte Monarchin in der Ansprache. "Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden", so die Queen. Es war erst ihre vierte Ansprache abseits des traditionellen jährlichen Weihnachtstermins.

 

+++ 20:52 Frankreich meldet weniger neue Todesfälle +++
Frankreich hat den niedrigsten Anstieg bei den Corona-Todesfällen seit einer Woche registriert. 357 Krankenhauspatienten starben binnen 24 Stunden an der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten. Die Gesamtzahl der Todesfälle infolge einer Corona-Infektion erhöhte sich demnach auf 8076. Rund 5900 von ihnen starben in Krankenhäusern. Die übrigen Infizierten waren den Angaben zufolge in Altersheimen oder anderen medizinisch-sozialen Einrichtungen untergebracht.

+++ 20:28 Norwegen hat Corona unter Kontrolle - und hilft Italien +++
Auch Norwegen beteiligt sich an der inzwischen massiv angelaufenen Hilfewelle für das vom Coronavirus gezeichnete Italien. Gesundheitsminister Bent Hoie kündigte an, dass sein Land ein medizinisches Team nach Italien in Marsch setzen werde. "Wir haben die Infektion in Norwegen unter Kontrolle, während Italien auf dem Höhepunkt der Krise steht", sagte Hoie. Das 25-köpfige Team aus Ärzten und Helfern, alles Freiwillige, soll in der Lombardei zum Einsatz kommen. Einige von ihnen haben bereits Erfahrungen beim Kampf gegen Ebola in Afrika gesammelt. Norwegen hat bislang rund 5600 Corona-Infizierte und 71 Todesfälle nach einer Infektion registriert.

+++ 19:50 Bereits mehr als 570 Corona-Tote in der Türkei  +++
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Türkei ist auf mehr als 27.000 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 3135 Menschen positiv getestet worden, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca. An einem Tag verstarben demnach 73 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 574. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte jüngst weitreichende Ausgangssperre für Menschen unter 20 Jahren verkündet. Nun gab das Innenministerium bekannt, dass davon unter anderem junge Arbeitnehmer unter Vertrag und Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ausgenommen seien.

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+++ 19:20 Libyscher Ex-Regierungschef an Corona gestorben +++
Libyens Ex-Regierungschef Mahmud Dschibril ist nach Medienberichten an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Er sei am Sonntag im Alter von 67 Jahren gestorben, berichtete die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" unter Berufung auf Dschibrils Berater. Einige Medien gaben Dschibrils Alter mit 68 Jahren an. Sein Parteienbündnis, die Allianz nationaler Kräfte (NFA), bestätigte den Tod Dschibrils. Libyens Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi war 2011 mit Unterstützung des Westens gestürzt worden. Dschibril diente daraufhin für acht Monate als Ministerpräsident. In dem Bürgerkriegsland haben sich nach offiziellen Angaben bisher 17 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

+++ 18:57 Italien meldet erneut Rückgang der Opferzahlen +++
In Italien ist am Sonntag bereits den zweiten Tag in Folge die Zahl der an den Folgen des Coronavirus gestorbenen Menschen gesunken. Der Zivilschutz zählte 525 neue Todesopfer, nach 681 am Vortag. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten in Italien auf nunmehr 15.887, die aktuell höchste Zahl weltweit. Die Zahl der Menschen in Italien, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert haben, erhöhte sich um rund 3,5 Prozent auf 128 948. Das ist in etwa die gleiche Steigerungsrate wie an den Tagen zuvor, es wird allerdings mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle gerechnet.

 

+++ 18:32 New York schöpft etwas Hoffnung +++
Im US-Bundesstaat New York ist die Zahl der Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden um 594 auf 4159 gestiegen. Zugleich meldete Gouverneur Andrew Cuomo 8237 neue bestätigte Infektionen. Deren Zahl erhöhte sich damit auf 122.000. Als positive Nachricht wertet er, dass drei mal so viele Menschen aus den Krankenhäusern entlassen worden seien wie neu aufgenommen.

 

+++ 17:59 Zentralregister: Keine 40.000 Intensivbetten +++
Das Zentralregister für Intensivbetten widerspricht Berichten, wonach es in deutschen Krankenhäusern mittlerweile fast 40.000 Intensivbetten gibt. "Wir können diese Zahl in keinster Weise bestätigen", sagt eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), die das Zentralregister betreibt, dem "Handelsblatt". Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hatte vor kurzem die Schätzung geäußert, dass inzwischen rund 40.000 Intensivbetten zur Verfügung stehen - von denen etwa 15.000 bis 20.000 frei seien. Wie aus den vom Divi veröffentlichten Zahlen hervorgeht, gab es am Freitagnachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 waren frei. 2680 der Betten dienten der Behandlung von Corona-Patienten. Von diesen mussten 83 Prozent beatmet werden.

+++ 17:25 Berliner können jetzt Hunde und Katzen testen lassen +++
Virologen an der Freien Universität Berlin bieten einen Corona-Test für Hunde und Katzen an. "Es scheint unter natürlichen Bedingungen zu einer Übertragung vom Menschen auf das Haustier zu kommen", erklärt Klaus Osterrieder, Virologe am Fachbereich Veterinärmedizin der Universität. Allerdings gebe es bislang keine Hinweise darauf, dass eine Infektion von Hund oder Katze das Geschehen beim Menschen beeinflusse. "Die Hinweise verdichten sich, dass das Virus vor allem Katzen befallen kann", so Osterrieder. Bei Hunden scheine die Gefahr geringer zu sein.

+++ 17:04 Türkei lockert Ausgangssperre +++
Die Türkei lockert die strenge Ausgangssperre für junge Menschen nur wenige Tage nach deren Verkündung. Junge Arbeitnehmer und Saisonarbeiter in der Landwirtschaft seien von den Einschränkungen für unter 20-Jährige ausgenommen, teilt das türkische Innenministerium mit. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Freitag in einer Fernsehansprache angekündigt, dass Menschen unter 20 Jahren ihre Wohnungen nicht mehr verlassen dürften. Für über 65-Jährige und chronisch Kranke war bereits zuvor eine Ausgangssperre angeordnet worden.

+++ 16:38 Marokko begnadigt Tausende Gefangene +++
Um eine Ausbreitung des Coronavirus in Haftanstalten zu verhindern, begnadigt Marokkos König Mohammed VI. mehr als 5600 Strafgefangene. Die Insassen würden wegen der "außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit der Gesundheitssituation und den notwendigen Maßnahmen" zur Eindämmung des Coronavirus schrittweise aus der Haft entlassen, teilt das Justizministerium in Rabat mit. Marokko hat bisher 960 Infektions- und 66 Todesfälle durch das Coronavirus gemeldet.

+++ 16:07 DIHK fordert zweites Corona-Kreditpaket +++
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert ein zweites Corona-Kreditpaket von der Bundesregierung. Die deutsche Wirtschaft sei mittlerweile sehr viel stärker betroffen von der Pandemie als Mitte März, als der Bund sein Corona-Paket beschlossen hatte. "Zudem nehmen mittlerweile die Kettenreaktionen in die Breite der Wirtschaft zu. Daher können wir jeden Tag neu messen, wie sich die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe verschlechtert", sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur plant die Bundesregierung allerdings bereits ein zusätzliches riesiges Programm, das vor allem auf den Mittelstand zielt.

+++ 15:32 Italiens Gesundheitsminister erwartet weitere "schwierige Monate" +++
Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza stimmt seine Landsleute wegen der Coronakrise auf weitere "schwierige Monate" ein. "Unsere Aufgabe ist es, die Bedingungen zu schaffen, um mit dem Virus leben zu können", zumindest bis ein Impfstoff entwickelt sei, sagt er der Zeitung "La Repubblica". Es sei zu früh, um sagen zu können, wann die ab dem 9. März verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder aufgehoben werden können. Manche der Maßnahmen müssten wohl beibehalten werden. Italien ist neben Spanien das am schwersten von der Epidemie betroffene Land in Europa. Die Zahl der Toten ist mit über 15.000 sogar die höchste weltweit.

+++ 15:04 Bayern befolgen Ausgangsbeschränkungen trotz Kaiserwetter +++
Die Menschen in Bayern halten sich nach Polizeiangaben weitgehend an die geltenden Ausgangsbeschränkungen. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zöge es zwar Spaziergänger und Freizeitsportler an die frische Luft, jedoch hielten sich die meisten Menschen an die Vorgaben - also entweder alleine oder nur mit dem Partner oder Familienangehörigen unterwegs zu sein. Die Polizei in München registrierte nach eigenen Angaben zwischen Samstag- und Sonntagmorgen bei gut 9000 Kontrollen etwas mehr als 370 Verstöße.

+++ 14:44 Iran will Corona-Einschränkungen lockern +++
Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag (11. April) an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie der Präsident bekannt gibt. Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später - vom 18. April an. Allerdings bleiben Sporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu größeren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen. Ebenso geschlossen bleiben bis dahin die religiösen Stätten, auch sollen bis auf weiteres landesweit keine Freitagsgebete veranstaltet werden.

+++ 14:00 Ecuador entschuldigt sich für nicht abgeholte Corona-Tote +++
Nachdem in Ecuador dutzende Corona-Tote nicht abgeholt wurden, hat sich Vizepräsident Otto Sonnenholzner für das Versagen der Behörden entschuldigt. "Wir haben Bilder gesehen, die es niemals hätte geben dürfen, und als Ihr Staatsdiener entschuldige ich mich", erklärte Sonnenholzner in einer von örtlichen Medien veröffentlichten Stellungnahme. Die Bewohner der am schwersten von der Pandemie betroffenen Hafenstadt Guayaquil hatten in Onlinenetzwerken Videos veröffentlicht, auf denen zahlreiche Leichen auf den Straßen zu sehen waren. Einige richteten verzweifelte Appelle an die Behörden, die zu Hause gestorbenen Corona-Opfer abzuholen. Armee und Polizei bargen schließlich mindestens 150 Leichen aus Häusern und in den Straßen.

+++ 13:16 Zahl der Infizierten in Deutschland steigt auf knapp 94.000 +++
Die Zahl der Infizierten ist in Deutschland auf 93.829 gestiegen, wie Schätzungen von ntv.de ergeben. Insgesamt sind 1.369 Menschen bereits gestorben. Laut aktuellen RKI-Schätzungen sind 26.400 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert sind somit 63.760 Menschen. Die Zahlen sind ein Zwischenstand, da bisher nur NRW und Schleswig-Holstein ihre aktuellen Zahlen gemeldet haben.

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+++ 12:32 Spaniens Neuinfektionen schwächen sich ab +++
Binnen der letzten 24 Stunden seien in Spanien nur noch gut 6000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130.000. Am Vortag waren in Spanien noch rund 7000 neue Ansteckungen gemeldet worden. Die Totenzahl steigt um 674 auf 12.418. Tags zuvor belief sich der Zuwachs noch auf 809. Gleichzeitig wurden wieder fast 4000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind mehr als 38.000 Betroffene wieder gesund.

+++ 12:07 Söder will 500 Euro Bonus an Pflegekräfte zahlen +++
Für ihren oftmals aufreibenden Einsatz in der Corona-Krise will die Staatsregierung allen Pflegekräften in Bayern eine steuerfreie Bonuszahlung von 500 Euro zukommen lassen. "Wir in Bayern reden nicht nur darüber - wir machen das. Wir werden 500 Euro als Bonus an alle Pflegekräfte zahlen", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder der "Bild am Sonntag". Den Bonus sollen nach Angaben eines Regierungssprechers alle Pflegekräfte in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen bekommen - insgesamt 252.000 Angestellte. Den Freistaat koste dies unterm Strich 126 Millionen Euro. Die Bonuszahlung soll an diesem Dienstag im Kabinett beschlossen werden und das Geld so bald wie möglich bei den Pflegekräften ankommen. "Vorläufig" sollen die 500 Euro einmalig gezahlt werden, hieß es. Je nachdem, wie lange der Kampf gegen das Coronavirus dauert, ist damit nicht ausgeschlossen, dass es später weitere Zahlungen gibt. Zusammen mit Nordrhein-Westfalen ist Bayern das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land.

+++ 12:00 Klinik in Tel Aviv erlaubt Verabschiedung von Sterbenden +++
Eines der größten Krankenhäuser Israels will es Angehörigen erlauben, sich in Schutzkleidung am Krankenbett von sterbenden Corona-Infizierten zu verabschieden. Im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv sei dies bereits Praxis, bestätigte ein Sprecher. Die israelische Zeitung "Haaretz" schrieb, andere Krankenhäuser in Israel suchten ähnliche kreative Lösungen. In Deutschland dürfen Sterbende in vielen Kliniken besucht werden. Der Ichilov-Leiter Professor Ronni Gamzu sagte: "Die Geschichten von Patienten, die allein sterben, entsetzen mich als Mensch und als Klinikchef, und wir dürfen es nicht zulassen, dass solche Dinge in unserem Gesundheitssystem passieren." Deshalb dürften nun Angehörige "in voller Schutzausrüstung, die vom Krankenhaus geliefert wird, von ihren geliebten Menschen Abschied nehmen". Dies sei "unsere moralische Pflicht als medizinisches Personal und als Menschen", sagte Gamzu. "Ich glaube, dass der Rest der Welt unserem Beispiel folgen wird."

 

+++ 11:40 Berlin erhält zwei Millionen Masken aus China +++
Eine große Lieferung dringend benötigter Schutzmasken aus China ist am Wochenende in Berlin eingetroffen. "Inzwischen sind zwei Millionen Atemschutzmasken und 300.000 Schutzkittel in Berlin angekommen", schreibt der Regierende Bürgermeister Michael Müller auf Twitter. Die Bundeswehr habe die Lieferung vom Flughafen Leipzig/Halle abgeholt und in die Hauptstadt gebracht, sagte eine Sprecherin des Senats dem "Spiegel". Die Ausrüstung sei bereits in Berlin eingelagert worden und solle ab Montag an Krankenhäuser, Pflegeheime, Polizei und weitere Einrichtungen verteilt werden, die Bedarf hätten, sagte die Senatsprecherin weiter. An die Bevölkerung solle die Lieferung nicht verkauft oder verteilt werden.

+++ 11:17 Australien ermittelt gegen Betreiber der "Ruby Princess" +++
Die australische Polizei ermittelt gegen die Betreiberfirma eines Kreuzfahrtschiffs, die trotz mehrerer Corona-Verdachtsfälle Tausende Passagiere im Hafen von Sydney von Bord gehen ließ. Die Ermittler gingen dem Verdacht nach, dass die Reederei Carnival Australia Informationen über die Gesundheitssituation an Bord der "Ruby Princess" vor den Behörden zurückgehalten habe, sagte der Polizeichef von New South Wales, Mick Fuller. Zehn der Passagiere sind inzwischen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Trotz eines bereits geltenden Anlegeverbots für Kreuzfahrtschiffe wegen der Corona-Krise hatte die australische Regierung der "Ruby Princess" im März eine Genehmigung für das Anlegen erteilt und den 2700 Passagieren das Verlassen des Schiffs erlaubt. Beim Andocken des Schiffs im Hafen von Sydney hatten mehrere Passagiere grippeähnliche Symptome gezeigt. Hunderte der Kreuzfahrtteilnehmer wurden später positiv auf das Coronavirus getestet. Die "Ruby Princess" liegt derweil noch immer vor der Küste Sydneys vor Anker.

+++ 10:30 Berlin soll Ersatz für 200.000 verschwundene Masken erhalten +++
Berlin wird nach Angaben von Polizeipräsidentin Barbara Slowik Ersatz für die bestellten 200.000 Schutzmasken bekommen, die nicht in der Hauptstadt eingetroffen sind. Man habe 400.000 FFP2-Masken eines amerikanischen Herstellers bestellt, sagt Slowik dem "Tagesspiegel". Die erste Teillieferung über 200.000 FFP2-Masken sei jedoch nie angekommen. "Unser Vertragspartner, mit dem wir schon häufiger vertrauensvoll zusammengearbeitet haben, hat mitgeteilt, dass diese aufgekauft worden und nun in die USA unterwegs sein sollen", fügt sie hinzu. "Er trägt aber dafür Sorge, dass wir Ersatz erhalten." Zuvor hatte es Verwirrung über die Gründe gegeben, warum die Masken vom Flughafen Bangkok aus nicht in Berlin angekommen waren.

+++ 09:51 Tokio meldet höchsten Sprung neuer Fälle +++
In Tokio wurden mehr als 130 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert, berichtete der japanische öffentlich-rechtliche Sender NHK. Es ist der höchste Sprung binnen 24 Stunden an bestätigten Fällen, der die Zahl in der Hauptstadt auf über 1.000 erhöhte. Die Regierung von Tokio hat die Menschen nachdrücklich aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Gouverneurin Yuriko Koike wiederholte in einer Morgennachrichtensendung ihren Aufruf an die Bewohner, unnötige Ausflüge zu vermeiden. Sie sagte, dass „Leben auf dem Spiel stehen“.

 

+++ 09:01 Zweites Flüchtlingslager nahe Athen unter Quarantäne +++
Zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat der griechische Coronavirus-Krisenstab ein Flüchtlingslager nahe Athen für 14 Tage wegen einer Coronavirus-Infektion unter Quarantäne gestellt. Es handelt sich um das Camp von Malakasa rund 45 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt, wie der staatliche griechische Rundfunk (ERT) berichtet. Dort leben etwa 1800 Menschen. Demnach wurde ein 53 Jahre alter Afghane positiv auf das Virus getestet. "Wir werden unseren Plan so wie im anderen Fall umsetzen", sagte Griechenlands Migrationsminister Notis Mitarakis im Radiosender Protothema. Das Virus war bereits Anfang vergangener Woche bei einer Frau nach der Geburt ihres Kindes in einem Krankenhaus in Athen festgestellt worden. Die Frau lebte im Lager von Ritsona rund 75 Kilometer nördlich von Athen. Anschließend waren 20 weitere Flüchtlinge in diesem Camp positiv auf das Virus getestet worden. Ritsona ist bereits unter Quarantäne gestellt worden. Dort leben rund 3000 Menschen.

 

+++ 08:16 RKI meldet knapp 6000 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut zufolge um 5936 auf 91.714 gestiegen und damit erneut um rund 100 weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle sei um 184 auf 1342 gewachsen. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 96.092 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 1342 Todesfälle, die JHU 1444 Tote.

 

 

+++ 08:00 Neuseeland und Australien melden Rückgang der Zahlen +++
In Neuseeland schöpft Ministerpräsidentin Jacinda Ardern aus der Zahl der Neuinfektionen die Hoffnung, dass die strikten Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eindämmen. Das Gesundheitsministerium meldet 48 neue Fälle, womit sich die Gesamtzahl auf 872 erhöht. Ein Mensch ist den Angaben zufolge bisher an der grippeähnlichen Atemwegserkrankung Covid-19 gestorben. Die frühe Reaktion und das harte Durchgreifen scheine zu funktionieren, sagt Regierungschefin Ardern. "Auch wenn die Vorschriften allgemein sehr beachtet werden, gibt es immer noch einige, die ich wohlwollend als Idioten bezeichnen würde", fügt sie hinzu. In Australien deutet ein anhaltender Rückgang bei den Neuinfektionen auf eine Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg binnen 24 Stunden bis zum Sonntagmorgen um 181 auf 5635, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Damit liegt die Tagesinfektionsrate unter fünf Prozent, Mitte März lag sie noch rund fünf mal so hoch. Die Zahl der Todesfälle durch die Atemwegserkrankung Covid-19 nahm um vier auf 34 zu.

+++ 07:41 Queen mahnt Briten zur Selbstdisziplin +++
Königin Elizabeth II. ruft die Briten dazu auf, der Coronavirus-Pandemie mit charakteristisch britischer Selbstdisziplin und stiller Entschlossenheit zu begegnen. "Ich hoffe, dass in den kommenden Jahren alle stolz darauf sein können, wie sie mit dieser Herausforderung umgegangen sind", wird die Queen am Sonntagabend in einer Ansprache an das britische Volk und den Commonwealth sagen. Das geht aus Rede-Auszügen hervor, die vorab vom Buckingham-Palast veröffentlicht wurden. Die Ansprache gilt als Zeichen, dass die Regierung zunehmend über die rasch wachsende Zahl der Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19 beunruhigt ist. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben in britischen Krankenhäusern bisher 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, darunter auch ein fünf Jahre altes Kind. Die Rede der Queen soll an diesem Sonntag um 20.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) ausgestrahlt werden.

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+++ 06:57 Deutsche Banken bauen tausende Filialen ab +++
Durch die Corona-Krise wird sich der Filialabbau bei deutschen Banken einem Zeitungsbericht zufolge beschleunigen. "Corona-bedingt" dürften bis zum Jahr 2025 zusätzlich 3500 Filialen wegfallen, schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Studie der Beratungsgesellschaft Investors Marketing. Die Anzahl der Kundenanlaufstellen werde damit insgesamt um 10.700 auf rund 16.000 fallen. "Die Krise zeigt mit Nachdruck, wie anfällig die stationären Geschäftsmodelle sind", sagte der Chef von Investors Marketing, Oliver Mihm, dem Blatt. Institute würden feststellen, dass sie weniger Zweigstellen brauchen, als sie dachten. Laut Mihms Prognose wird die Zahl der Bankfilialen damit um durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr sinken.

+++ 06:21 Kreuzfahrtschiff mit Corona-Toten legt in Miami an +++
Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die "Coral Princess" dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Wann die mehr als tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen ist zunächst noch unklar. Zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder – seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Den Angaben zufolge war die "Coral Princess" am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

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Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,84

+++ 05:41 Trump liebäugelt mit Öl-Importzöllen +++
US-Präsident Donald Trump erwägt die Einführung von Zöllen auf Öl-Importe, um amerikanische Jobs zu schützen. Er werde tun, was notwendig sei, sagte Trump. Dazu zählten auch Zölle. Die Preise am Ölmarkt sind in diesem Jahr um etwa zwei Drittel gesunken, da der Ausbruch des Coronavirus die Nachfrage nach Treibstoff drückt und die großen Produzenten Saudi-Arabien und Russland einen Preiskrieg führen. Vor allem die US-Firmen leiden unter den niedrigen Ölpreisen, da sie höhere Förderkosten haben als ihre Konkurrenten auf der arabischen Halbinsel oder in Russland.

+++ 05:01 Kekulé: "Geisterspiele theoretisch möglich" +++
Virologe Alexander Kekulé hält Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga ab Mai für "rein virologisch möglich". "Man könnte theoretisch die Spiele absichern, das ist möglich", sagte Kekulé im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. "Machbar ist natürlich alles, aber man muss immer überlegen, wie man den Menschen erklärt, dass der Fußball so eine Spezialbehandlung bekommt." Die Bundesliga pausiert derzeit bis mindestens Ende April. Für Geisterspiele müssten die Profis nach Ansicht von Kekulé isoliert und regelmäßig getestet werden. Spiele mit Zuschauern seien in diesem Jahr nicht mehr ernsthaft planbar.

+++ 04:21 Scholz plant Klima-Konjunkturpaket +++
Finanzminister Olaf Scholz will die Wirtschaft nach der Virus-Krise mit einem Konjunkturpaket unterstützen, das sich an den internationalen Klimazielen orientiert. "Wir wollen die technologische Modernisierung unseres Landes voranbringen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir 2050 klimaneutral wirtschaften können", sagte Scholz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. An diesen Zielen würden sich die Vorschläge für ein Konjunkturpaket orientieren. Die Größenordnung des Konjunkturprogramms wollte Scholz noch nicht beziffern. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir nicht gegen die Krise ansparen", sagte er.

+++ 03:35 30 neue Infektionen in China +++
China meldet 30 neue Coronavirus-Fälle. Von den am Samstag neu registrierten Infektionsfällen betrafen 25 Reisende, die aus dem Ausland ankamen, teilte die Nationale Gesundheitskommission mit. Am Tag zuvor waren 19 neue Covid-19-Fälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329.

+++ 02:54 Söder gegen schnelle Lockerung +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einer zu schnellen Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Virus-Krise. "Wenn wir jetzt zu schnell über die Rückkehr in den Alltag reden, verharmlosen wir die Situation und riskieren einen starken Rückfall. Das halte ich für nicht verantwortlich", sagte der CSU-Chef der "Bild am Sonntag". "Die Abwägung ist eindeutig: Da wir ohne diese Maßnahmen laut Experten unzählige Tote mehr und Zustände wie in italienischen Kliniken riskieren würden, sind die Maßnahmen angemessen und verhältnismäßig. Wir müssen jetzt einfach durchhalten." Auch solle sich keiner täuschen, sagte Söder. "Mit dem 20. April wird nicht alles automatisch so wie vor der Krise."

+++ 02:11 Von der Leyen fordert "Marshallplan für Europa" +++
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert angesichts der Corona-Krise massive Investitionen in den EU-Haushalt. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend zugeschnitten werden. "Die vielen Milliarden, die heute investiert werden müssen, um eine größere Katastrophe abzuwenden, werden Generationen binden", schreibt von der Leyen. So könne auch in der Krise das Gefühl der Gemeinschaft unter den Nationen Europas erneuert werden.

+++ 01:35 Odyssee der "Coral Princess" beendet +++
Nach langer Irrfahrt hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus-Patienten an Bord einen Hafen im US-Bundesstaat Florida erreicht. Die "Coral Princess" legte am Samstag nach einem gescheiterten Andockversuch in Fort Lauderdale im Hafen von Miami an. Zuvor war sie bereits von mehreren südamerikanischen Häfen abgewiesen worden. Nach Angaben der Reederei Princess Cruises befinden sich auf dem Schiff zwei Tote und mindestens zwölf mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Insgesamt seien 1020 Gäste und 878 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Es wird mehrere Tage dauern, bis alle von Bord gehen können.

+++ 00:55 Trump will Militär in Bundesstaaten schicken +++
US-Präsident Donald Trump will tausende Soldaten in die Bundesstaaten zur Unterstützung im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie schicken. "Wir werden eine gewaltige Menge an Militär zur Hilfe entsenden", sagte Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz. Allein nach New York City sollen 1000 Militär-Beschäftigte gehen - einschließlich Ärzte und Krankenschwestern. In den USA steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter kräftig an. Die Zahl von 300.000 Infizierten ist deutlich überschritten. Über 8200 Menschen starben bislang an dem Virus.

+++ 00:16 Airbus fliegt Millionen Schutzmasken aus China ein +++
Airbus hat im Rahmen seiner speziell für die Corona-Krise eingerichteten "Airbus-Luftbrücke" erneut tausende von Schutzmasken aus China nach Europa gebracht. Eine Maschine vom Typ A350-1000 ist gestern in Toulouse in Richtung Tianjin gestartet und am Samstagabend mit rund vier Millionen Gesichtsmasken an Bord in Hamburg gelandet. Ein Teil der Masken soll in Deutschland bleiben, der Rest wird nach Toulouse geflogen zur weiteren Verteilung an Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen in den Airbus-Heimatländern Spanien, Frankreich und Großbritannien.

+++ 23:42 Spanien verlängert Ausgangssperre +++
Die spanische Ausganssperre ist streng, die Bürger dürfen nicht einmal zum Spazierengehen auf die Straße. Und das wird noch bis zum 25. April so bleiben. Regierungschef Pedro Sánchez gab im Fernsehen die Verlängerung um zwei Wochen bis zum 25. April bekannt. Die Notfallmaßnahmen und die Ausgangssperre gelten seit dem 14. März. Spanien ist in Europa nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land. Bislang sind dort mehr als 11.700 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++ 22:55 501 Todesfälle in der Türkei +++
In der Türkei ist die Zahl der Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung um 76 auf 501 gestiegen. Die Zahl der Infizierten erhöhte sich um mehr als 3000 auf 23.934, teilt Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Bislang wurden insgesamt 161.380 Personen auf das Coronavirus getestet.

+++ 22:02 Mehr als 300.000 Infektionen in den USA +++
In den USA gibt es inzwischen mehr als 300.000 bekannte Corona-Infektionen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Knapp 8200 Menschen starben demnach in den USA infolge der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19. In den USA gibt es mit rund 300.915 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Das Virus verbreitet sich weiterhin rasant. Allein in am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New York gab es bislang rund 113.000 bekannte Infektionen und rund 3600 Tote.

+++ 21:55 Erstmals seit einem Monat weniger Intensivpatienten in Italien +++
Erstmals seit gut einem Monat ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Intensivpatienten in Italien gesunken. 3994 Menschen würden derzeit auf Intensivstationen behandelt, 74 weniger als am Vortag, sagte Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli. "Das sind sehr wichtige Neuigkeiten, denn das verschafft unseren Krankenhäusern eine Atempause." In der besonders schwer betroffenen Region Lombardei konnten demnach etwa 50 Patienten die Intensivstation verlassen.

+++ 21:25 Zahl der Corona-Toten in Frankreich sinkt +++
In Frankreich sind in den vergangenen 24 Stunden weniger Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben als im Zeitraum zuvor. Wie Behörden mitteilten, erlagen 441 Menschen dem Virus, nach 588 am Tag zuvor. Unterdessen stieg die Zahl der bestätigten Infektionen auf 68.605, knapp 4300 mehr.

+++ 20:47 Braun: Höhepunkt der Krise kommt erst noch +++
Nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun ist der Höhepunkt der Krise in der Corona-Pandamie in Deutschland noch nicht erreicht. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, die Aufgabe der Regierung sei es, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten. Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns." Nach Ansicht Brauns ist der Maßstab für die Fortsetzung oder Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche "dass sich in gleichen Zeitabständen weniger Menschen infizieren".

+++ 20:30 Queen hält Sonder-Ansprache an das Volk +++
Wegen der verheerenden Corona-Krise wendet sich die britische Königin Elizabeth II. am morgigen Sonntag um 21.00 Uhr mit einer Ansprache an ihr Volk. Die erst vierte Ansprache dieser Art in der 68-jährigen Regentschaft der Queen wird im Fernsehen ausgestrahlt. Die Botschaft der 93-jährigen Königin in diesen Krisenzeiten war in Schloss Windsor aufgenommen worden. Die Ansprache der Queen soll sich an die Menschen in Großbritannien und im gesamten Commonwealth richten. Außergewöhnliche Ansprachen wie die jetzt hielt sie bisher erst drei Mal: 1991 zum Golfkrieg, 1997 zum Tod von Prinzessin Diana und 2002 nach dem Tod ihrer Mutter, "Queen Mum".

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, vmi/ino/rts/dpa/AFP/sid/DJ