Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:42 Spanien verlängert Ausgangssperre +++

Die spanische Ausganssperre ist streng, die Bürger dürfen nicht einmal zum Spazierengehen auf die Straße. Und das wird noch bis zum 25. April so bleiben. Regierungschef Pedro Sánchez gab im Fernsehen die Verlängerung um zwei Wochen bis zum 25. April bekannt. Die Notfallmaßnahmen und die Ausgangssperre gelten seit dem 14. März. Spanien ist in Europa nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land. Bislang sind dort mehr als 11.700 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++ 22:55 501 Todesfälle in der Türkei +++
In der Türkei ist die Zahl der Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung um 76 auf 501 gestiegen. Die Zahl der Infizierten erhöhte sich um mehr als 3000 auf 23.934, teilt Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Bislang wurden insgesamt 161.380 Personen auf das Coronavirus getestet.

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+++ 22:02 Mehr als 300.000 Infektionen in den USA +++
In den USA gibt es inzwischen mehr als 300.000 bekannte Corona-Infektionen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Knapp 8200 Menschen starben demnach in den USA infolge der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19. In den USA gibt es mit rund 300.915 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Das Virus verbreitet sich weiterhin rasant. Allein in am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New York gab es bislang rund 113.000 bekannte Infektionen und rund 3600 Tote.

+++ 21:55 Erstmals seit einem Monat weniger Intensivpatienten in Italien +++
Erstmals seit gut einem Monat ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Intensivpatienten in Italien gesunken. 3994 Menschen würden derzeit auf Intensivstationen behandelt, 74 weniger als am Vortag, sagte Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli. "Das sind sehr wichtige Neuigkeiten, denn das verschafft unseren Krankenhäusern eine Atempause." In der besonders schwer betroffenen Region Lombardei konnten demnach etwa 50 Patienten die Intensivstation verlassen.

+++ 21:25 Zahl der Corona-Toten in Frankreich sinkt +++
In Frankreich sind in den vergangenen 24 Stunden weniger Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben als im Zeitraum zuvor. Wie Behörden mitteilten, erlagen 441 Menschen dem Virus, nach 588 am Tag zuvor. Unterdessen stieg die Zahl der bestätigten Infektionen auf 68.605, knapp 4300 mehr.

+++ 20:47 Braun: Höhepunkt der Krise kommt erst noch +++
Nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun ist der Höhepunkt der Krise in der Corona-Pandamie in Deutschland noch nicht erreicht. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, die Aufgabe der Regierung sei es, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten. Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns." Nach Ansicht Brauns ist der Maßstab für die Fortsetzung oder Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche "dass sich in gleichen Zeitabständen weniger Menschen infizieren".

+++ 20:30 Queen hält Sonder-Ansprache an das Volk +++
Wegen der verheerenden Corona-Krise wendet sich die britische Königin Elizabeth II. am morgigen Sonntag um 21.00 Uhr mit einer Ansprache an ihr Volk. Die erst vierte Ansprache dieser Art in der 68-jährigen Regentschaft der Queen wird im Fernsehen ausgestrahlt. Die Botschaft der 93-jährigen Königin in diesen Krisenzeiten war in Schloss Windsor aufgenommen worden. Die Ansprache der Queen soll sich an die Menschen in Großbritannien und im gesamten Commonwealth richten. Außergewöhnliche Ansprachen wie die jetzt hielt sie bisher erst drei Mal: 1991 zum Golfkrieg, 1997 zum Tod von Prinzessin Diana und 2002 nach dem Tod ihrer Mutter, "Queen Mum".

+++ 20:06 Bulgarien hält Erntehelfer-Einsatz für "nicht fair" +++
Bulgariens Regierungschef Boiko Borissow hat sich gegen Auslandseinsätze von Saisonarbeitern seines Landes ausgesprochen. Er habe bei dem Thema "den offiziellen Standpunkt, dass die Bewegungsfreiheit in den EU-Grundrechten" verankert sei, sagte er. "Unabhängig vom offiziellen Protokoll" fände er es aber "nicht fair" gegenüber der gesamten Bevölkerung, wenn Saisonarbeiter ins Ausland gingen und dann vielleicht das Coronavirus mit nach Hause brächten. "Wenn ihre Verträge enden, kommen sie hierher, tragen die Infektion in sich und alle anderen sollen für sie zahlen", führte Borissow mit Blick auf die Saisonarbeiter aus. Offiziell sind etwas mehr als 500 Infektionen registriert, 15 Menschen starben. "In zwei oder drei Wochen aber sind wir womöglich in der Hölle", sagte Borissow. "Ich sehe deshalb überhaupt keinen Anlass, über Saisonarbeiter zu sprechen."

+++ 19:43 Weitere 630 Tote in New York +++
Im US-Bundesstaat New York hat sich die Zahl der Todesopfer innerhalb von 24 Stunden um 630 erhöht. Bislang seien dort insgesamt 3565 Menschen am Coronavirus gestorben, teilte Gouverneur Andrew Cuomo mit. In den USA ist New York besonders stark von der Pandemie betroffen. Die Präsidentschafts-Vorwahlen wurden deshalb bereits auf Juni verschoben.

+++ 18:57 Italien beklagt mehr als 15.000 Tote +++
Die Zahl der Toten in Italien steigt weiter. Das Katastrophenschutzministerium meldet 681 neues Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt seien nun 15.362 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen stieg um 4805 auf 124.632.

+++ 18:24 New York erwartet Corona-Gipfel in einer Woche +++
Die US-Metropole New York steuert in der Corona-Krise nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er. "Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist." Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114.000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. 3565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag.

+++ 17:59 Rumänische Saisonarbeiter dürfen eingeflogen werden +++
Rumänien erlaubt Saisonarbeitern trotz der Corona-Krise ausnahmsweise die Ausreise mit dem Flugzeug ins Ausland. Dies dürfte insbesondere die Situation deutscher Landwirte, vor allem von Spargelbauern, erleichtern, die dringend Erntehelfer benötigen. Diese kamen bisher zum großen Teil aus Rumänien. Bundesinnenminister Horst Seehofer und Agrarministerin Julia Klöckner hatten sich am Donnerstag geeinigt, 80.000 ausländische Saisonkräfte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. Zuvor hatte das Innenministerium weitgehende Einreisebeschränkungen für Saisonarbeiter verhängt.

+++ 17:45 Fünfjähriges Kind in Großbritannien gestorben +++
In Großbritannien ist ein fünfjähriges Kind am Coronavirus gestorben, wie die staatliche Gesundheitsbehörde mitteilt. Bisher war das jüngste Todesopfer in Großbritannien ein 13-jähriger Jugendlicher. Insgesamt wurden in Großbritannien innerhalb von 24 Stunden 708 neue Todesfälle registriert. Dies ist die höchste Zahl seit Ausbruch des Coronavirus im Königreich. Bei den neuen Todesopfern handelt es sich den Angaben zufolge um Patienten im Alter von fünf bis 104 Jahren.

+++ 17:35 Spanien will Wirtschaftseinschränkungen lockern +++
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigt eine Verlängerung des Notstands bis zum 26. April an, will aber gleichzeitig die Einschränkungen für die Wirtschaft lockern. Er fügt hinzu, Spanien werde "die Idee von Eurobonds nicht aufgeben". Das Land gehört zu einer Gruppe von mehreren Euro-Staaten, die zur Bewältigung der Corona-Krise gemeinschaftliche europäische Anleihen fordern, kurz Corona- oder Eurobonds.

+++ 17:13 Mehr als 60.000 Tote weltweit +++
Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 60.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg derweil auf 1,13 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorgeht. Die meisten der 60.115 Todesfälle entfallen demnach auf sieben Länder, in dieser Reihenfolge: Italien, Spanien, USA, Frankreich, Großbritannien, Iran und China. In den USA gibt es mit rund 280.000 Infektionen inzwischen mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Mehr als 7000 Menschen sind dort infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++ 16:47 Gestrandete Deutsche können Türkei verlassen +++
Für in der Türkei hängengebliebene Deutsche gibt es kurzfristig einige kommerzielle Flüge nach Hause. Das sei in den vergangenen Tagen nach Gesprächen mit Fluggesellschaften ausgehandelt worden, teilt das Generalkonsulat in Istanbul mit. Organisieren müssen Interessierte sich die Tickets selber. Die Flüge könnten über die Webseiten der Fluggesellschaften gebucht werden. Geplant sei beispielsweise schon für Montag ein Flug mit der Gesellschaft Eurowings von Istanbul nach Köln-Bonn.

+++ 16:24 Bayern verhängt Aufnahmestopp für Behindertenheime +++
Um die Ausbreitung des Coronavirus in bayerischen Behinderteneinrichtungen zu bekämpfen, herrscht ab sofort ein Aufnahmestopp. "Menschen mit schweren Behinderungen können von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein. Es ist wichtig, sie vor Ansteckungen zu schützen", teilen die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Carolina Trautner (beide CSU) mit. Ausnahmen seien möglich für Häuser, die neue Bewohner für 14 Tage in Quarantäne unterbringen können. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 19. April.

+++ 16:07 Brasilien schaltet auf "Kriegshaushalt" um +++
In Brasilien hat das Unterhaus eine Verfassungsänderung gebilligt. Demnach soll ein "Kriegshaushalt" zusätzliche Ausgaben ermöglichen, um die heimische Wirtschaft vor den Folgen der Pandemie zu schützen. Der Senat muss dem noch zustimmen. In Brasilien gibt es mehr als 9000 bestätigte Infektionen und fast 360 Todesfälle.

+++ 15:51 Erstmals mehr Österreicher genesen als erkrankt +++
In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen Infektionen. Momentan gibt es 11.506 bestätigte Fälle in der Alpenrepublik, 354 mehr als am Vortag. Genesen sind insgesamt 2507 Menschen, 485 mehr als am Vortag. In den vergangenen Tagen war die tägliche Steigerungsrate bei den bestätigten Infektionen deutlich gesunken und liegt nun unter fünf Prozent.

+++ 15:31 Hilfskrankenhäuser sollen Situation in Bayern entschärfen +++
Bayern sieht sich für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet - durch Hilfskrankenhäuser in allen Landesteilen. "Ein Hilfskrankenhaus soll zusätzliche stationäre Kapazitäten in bevölkerungsreichen Regionen, Regionen mit hoher Zahl Erkrankter oder regionaler Überlastung der Krankenhäuser erschließen", erläutert Landesgesundheitsministerin Melanie Huml. Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) ergänzt, die Kapazität eines Hilfskrankenhauses solle mindestens 90 Betten betragen

+++ 14:45 Verbraucherschützer warnen vor Corona-Selbsttests +++
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät von Selbsttests auf das Coronavirus ab. Die Tests erforderten zwei Proben, davon eine aus den unteren Atemwegen, die schwer zu nehmen sei, erklären die Verbraucherschützer. Fehler entstünden auch häufig beim Verschicken der Proben an die Labore, was möglichst schnell und mit einer bestimmten Verpackung passieren müsse. Außerdem seien die Laborkapazitäten begrenzt.

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+++ 14:26 Erste Neuseeland-Gestrandete landen in Frankfurt +++
Ein erster Flieger mit in Neuseeland gestrandeten Deutschen ist am frühen Samstagmorgen am Frankfurter Flughafen gelandet. Wie die Bundespolizei mitteilt, kam die Maschine der Air New Zealand um kurz nach sechs Uhr von Auckland mit Zwischenstopp im kanadischen Vancouver an. In Neuseeland sitzen zurzeit noch mehr als 12.000 Deutsche fest, die sich nach Angaben der deutschen Botschaft in Wellington wegen der Corona-Krise für das Rückholprogramm registriert haben.

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Ein Freiwilliger versprüht in Teheran Desinfektionsmittel.

(Foto: VIA REUTERS)

+++ 13:55 Iran kämpft mit steigenden Totenzahlen +++
Im Iran steigt die Totenzahl auf 3452. Das sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 158 mehr als 24 Stunden zuvor. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen wird mit 55.743 angegeben. Das Land ist im Nahen Osten am stärksten von der Pandemie betroffen.

+++ 13:42 Wirtschaftsverbände fordern offene Grenzen +++
Angesichts von Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union fordern Wirtschaftsverbände, den freien Warenverkehr sicherzustellen. "Um auch in der Corona-Krise eine breite Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln aufrechtzuerhalten, ist es unerlässlich, die Grenzen innerhalb der Europäischen Union offenzuhalten", sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. "Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, die Verbreitung des Virus einzudämmen, müssen andere Wege gefunden werden, als die Binnengrenzen der EU zu schließen und damit möglicherweise Lieferketten zu gefährden."

+++ 13:27 Entwicklungsminister fordert Weltkrisenstab +++
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dringt auf einen globaleren Ansatz bei der Coronavirus-Bekämpfung. Im "Spiegel" spricht er sich für die Schaffung eines "Weltkrisenstabes" aus. Diese neue Einrichtung könnte UN-Generalsekretär António Guterres leiten. Jetzt schlage "die Stunde der Vereinten Nationen". Guterres müsse internationale Hilfsorganisationen in enger Abstimmung mit Institutionen wie Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) koordinieren. Die Pandemie sei ein "globaler Weckruf zur Zusammenarbeit".

+++ 13:10 Hamburger halten sich an Corona-Auflagen+++
Seit der Einführung von Bußgeldern hat die Polizei in Hamburg nur wenige Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt. "Noch ist es sehr ruhig", sagt ein Polizeisprecher. Auch am Freitagabend habe es nur vereinzelte Verstöße gegeben, weil sich Menschen in kleinen Grüppchen in Grünanlagen aufhielten oder Kinder trotz Verbots auf Spielplätzen spielten. "Zum Glück waren das nur einige wenige Vorfälle", so der Sprecher.

+++ 12:45 Erneut weniger Neuinfektionen in Spanien +++
In Spanien stabilisieren sich die Zahlen drei Wochen nach Beginn der strikten Ausgehsperre weiter. Die Zuwachsrate der Neuinfektionen liegt mittlerweile bei weniger als sechs Prozent. Insgesamt wurden rund 7000 neue Ansteckungen nachgewiesen, die Gesamtzahl beläuft sich auf mehr als 124.736, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Auch die Zahl der Todesfälle ging zurück. Dennoch wurden innerhalb von 24 Stunden zum achten Mal in Folge mehr als 800 Tote verzeichnet. Die Gesamtzahl liegt nun bei 11.744. Das sind 809 mehr als noch am Freitag. Besonders stark betroffen sind weiterhin die Regionen Madrid und Katalonien.

+++ 12:26 Österreichische Firmen produzieren jetzt Schutzmasken +++
Um den hohen Bedarf wegen der Corona-Krise decken zu können und unabhängiger vom Weltmarkt zu werden, haben in Österreich mehrere Firmen gemeinsam eine Schutzmaske für das Gesundheitspersonal entwickelt. Wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) mitteilt, könne die Produktion innerhalb weniger Tage zunächst auf 100.000 Stück pro Tag und im nächsten Schritt auf 500.000 Stück pro Tag hochgefahren werden. Allerdings würden dazu mehrere Hundert Näherinnen gesucht.

+++ 11:59 Erstmals mehr als 100 Infizierte pro Tag in Tokio +++
Erstmals sind in Tokio an einem Tag mehr als 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, insgesamt 118. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 890 Infektionsfälle. Mit den inzwischen täglich steigenden Zahlen nehme zugleich der Druck auf Ministerpräsident Shinzo Abe zu, möglicherweise den Ausnahmezustand auszurufen, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern, heißt es.

+++ 11:34 Schäuble hält nichts von Corona-Bonds +++
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble spricht sich gegen eine gemeinsame Schuldenaufnahme europäischer Staaten zur Bekämpfung der Pandemie-Folgen aus. "Corona-Bonds helfen bei keinem einzigen Problem, das nicht auch mit bestehenden Instrumenten gelöst werden könnte", sagt der CDU-Politiker "Zeit Online". Auch in der Krise müsse derjenige, der Entscheidungen treffe, für die möglichen Folgen aufkommen. "Das wäre bei gemeinschaftlichen Schulden nicht mehr der Fall. Durch Corona-Bonds würde Europa nicht stärker, sondern schwächer", betont Schäuble.

+++ 11:23 Bürgermeister: New York steht vor Entscheidungswoche +++
New York steht nach Einschätzung von Bürgermeister Bill de Blasio vor einer entscheidenden Woche. Die Situation in den Krankenhäusern werde sich in der kommenden Woche zuspitzen, sagt de Blasio in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). "Wir werden einen riesigen Schwall erleben." Der Sonntag sei "ein entscheidender Moment, an dem wir ausgestattet und vorbereitet sein müssen, für den sehr schwierigen Kampf, den wir vor uns haben". Den Krankenhäusern der Stadt fehle es derzeit vor allem an Personal und Beatmungsgeräten, die Beschaffung sei ein Wettlauf gegen die Zeit.

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Trauernde in Wuhan bei einer offiziellen Zeremonie.

(Foto: dpa)

+++ 10:50 China begeht landesweiten Trauertag +++
Mit einem landesweiten Trauertag gedenkt China der Opfer der Corona-Pandemie. Um 10 Uhr morgens (Ortszeit) hielten die Menschen für drei Schweigeminuten inne, Autos, Züge und Schiffe hupten und Sirenen heulten. Landesweit wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Das staatliche Fernsehen zeigte, wie Präsident Xi Jinping und andere Verantwortliche mit weißen Blumen vor einem Regierungsgebäude in der Hauptstadt Peking standen. Das Gedenken an die Coronavirus-Opfer fällt auf den Totengedenktag Qing Ming, an dem die Chinesen traditionell mit Opfergaben die Gräber ihrer Angehörigen besuchen.

+++ 10:32 +++ Altmaier will Schutzmasken für alle Beschäftigten +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert Atemschutzmasken für alle Arbeitnehmer. "Jeder Arbeitnehmer sollte, wenn er das möchte, die Chance haben, eine solche Maske zu tragen", sagt Altmaier in der Internetsendung "Bild Live". Deutschland müsse sich darauf einstellen, "dass wir sehr viel mehr Masken brauchen werden - nämlich nicht nur die medizinischen Masken für die Ärzte, für das Pflegepersonal in den Krankenhäusern, in den Altenheimen, in den Pflegeheimen, sondern eben auch im Alltag, in den Betrieben, in den Werkstätten."

+++ 10:17 Bayern-Spieler verzichten teilweise auf Gehalt +++
Die Spieler des FC Bayern München verzichten bis Ende April auf einen Teil ihres Gehalts. Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung sagt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: "Die Spieler und die Führung verzichten erstmal im April auf 20 Prozent. Mit dem Geld ist gewährleistet, dass kein normaler Angestellter beim FC Bayern weniger Netto in der Tasche hat." Sollte die Spielpause der Bundesliga wegen der Virus-Pandemie länger dauern, "werden wir uns mit unserem Spielerrat Ende des Monats zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht", kündigte Rummenigge an.

+++ 09:46 Bayern nimmt französische Corona-Patienten auf +++
Bayern will zehn schwerkranke Covid-19-Patienten aus der französischen Hauptstadt Paris zur Behandlung aufnehmen. Ministerpräsident Markus Söder schreibt bei Twitter, er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt. "In der Not helfen Freunde. Europa muss zusammenstehen." Seit vergangenen Sonntag hat Bayern bereits zehn Corona-Patienten aus Italien zur medizinischen Versorgung aufgenommen. Frankreich gehört neben Italien und Spanien zu den Ländern in Europa, die vom Coronavirus besonders betroffen sind. Seit dem 1. März starben in Frankreich mehr als 6500 infizierte Menschen.

+++ 08:38 USA verzeichnen 1480 neue Todesfälle binnen 24 Stunden +++
Die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 steigt in den USA schier unaufhaltsam an. Binnen 24 Stunden wurden 1480 weitere Todesfälle registriert. Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge liegt die Gesamtzahl der Toten nun bei 7406 - nach 5949 am Abend zuvor. Demnach sind in den USA inzwischen 277.965 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach den Daten der Universität sind die USA das am stärksten betroffene Land weltweit. Laut Prognosen der Regierung in Washington könnten in den USA zwischen 100.000 und 240.000 Menschen an Covid-19 sterben.


+++ 08:29 Mexiko pumpt zehn Milliarden Dollar in die Wirtschaft +++
Mexiko will mit rund zehn Milliarden Dollar aus verschiedenen Finanzquellen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie mildern. "Wir können insgesamt, allein aus den Trusts und Fonds, etwa 250 Milliarden Pesos (10 Milliarden Dollar) einsammeln", sagte Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. Zudem kündigte er an, am Sonntag in einer Ansprache an die Nation "grundlegende Richtlinien" zur Ankurbelung der Wirtschaft darzulegen.

+++ 07:37 Deutsche Brauer beklagen "dramatische Situation" +++
Die Coronavirus-Krise macht den bundesweit 1500 Bierherstellern zu schaffen. 87 Prozent der Brauereien glauben, dass sie Kurzarbeit anmelden, 18 Prozent gehen sogar davon aus, Personal entlassen zu müssen, wie eine Umfrage des Deutschen Brauerbundes ergab. Vor allem kleine Brauereien sind betroffen. "Das ist eine heftige und dramatische Situation für uns", sagt etwa Thea Ungermann, Geschäftsführerin der Alt-Brauerei Schumacher in Düsseldorf: "Wir kämpfen jeden Tag aufs Neue, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin beschäftigen zu können." Der Umsatz in der Gastronomie sei für die Brauerei der Hauptanteil.

+++ 06:44 Popstar Pink schreibt über Infektion und kritisiert US-Regierung +++
Die US-Sängerin Pink hat eigenen Angaben zufolge eine Coronavirus-Infektion unbeschadet überstanden. Nach positiven Covid-19-Tests bei ihr und ihrem dreijährigen Sohn Jameson habe sich die ganze Familie zwei Wochen isoliert, schrieb die zweifache Mutter bei Instagram. Nun seien alle wieder gesund. Zugleich übte Pink scharfe Kritik: "Es ist eine absolute Farce und ein Versäumnis unserer Regierung, Tests nicht allgemeiner zugänglich zu machen."

+++ 06:14 Konzern: "Keine Bestellung von Masken für Berliner Polizei +++
Der US-Konzern 3M hat eigenen Angaben zufolge keine Hinweise darauf, dass für die Berliner Polizei bestimmte Schutzmasken von den USA konfisziert wurden. "3M hat keine Beweise, die darauf hindeuten, dass 3M-Produkte beschlagnahmt worden sind", heißt es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "3M hat keine Unterlagen über eine Bestellung von Atemschutzmasken aus China für die Berliner Polizei." Zuvor hatte Berlins Innensenator Andreas Geisel einen "Akt moderner Piraterie" beklagt.

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+++ 05:25 Pflegekräfte könnten Bonus bekommen +++
Angesichts der Belastungen von Pflegekräften in der Corona-Krise zeigen sich Pflegekassen und Arbeitgeber offen für Bonuszahlungen von bis zu 1500 Euro. Pflegekräfte leisteten unter Corona-Bedingungen Herausragendes, und dies sollte auch besonders honoriert werden, heißt es vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Der Vizepräsident des Arbeitgeberverbands Pflege, Friedhelm Fiedler, sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir sind offen für einen einmaligen Bonus in Höhe von bis zu 1500 Euro." Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte angekündigt, in der Corona-Krise Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei zu stellen.

+++ 04:43 China meldet 19 neue Fälle +++
In China gibt es nach Angaben der Gesundheitsbehörde 19 neue bestätigte Covid-19-Fälle, darunter eine neue Infektion in der zentralen Provinz Hubei. Von den neuen Fällen betrafen 18 Reisende, die aus dem Ausland ankamen, teilte die Behörde mit. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.639. Zudem seien vier neue Todesfälle gemeldet worden, so dass die Zahl der Toten auf 3326 anstieg.

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+++ 04:02 Delta macht 60 Millionen Dollar Verlust am Tag +++
In einem Memo von Delta-Air-Chef Ed Bastian wird das Ausmaß der Krise für die Flugbranche deutlich. Am Samstag seien 38.000 Passagiere transportiert worden statt wie sonst üblich 600.000, heißt es. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal dürfte um 90 Prozent eingebrochen sein. Delta beantragt beim US-Finanzministerium Hilfe. Pro Tag verliere der Konzern mehr als 60 Millionen Dollar (55,5 Mio Euro), und die Situation dürfte sich noch weiter verschlimmernheißt es in dem Memo. "Ich wünschte, ich könnte voraussagen, dass es bald endet", erklärte Bastian. "Doch die Realität ist, dass wir einfach nicht wissen, wie lange es dauert, bis das Virus eingedämmt ist und die Kunden wieder bereit sind zu fliegen."

+++ 03:20 IWF-Chefin spricht von "dunkelster Stunde der Menschheit" +++
Die Coronavirus-Pandemie stürzt nach Aussage des IWF die Welt in eine Rezession, die "viel schlimmer" sein wird als die globale Finanzkrise vor einem Jahrzehnt. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, sprach von der "dunkelsten Stunde der Menschheit". "Dies ist eine Krise wie keine andere", sagte sie in einer Videokonferenz. "Wir haben erlebt, wie die Weltwirtschaft zum Stillstand gekommen ist. Wir befinden uns jetzt in einer Rezession. Sie ist viel schlimmer als die globale Finanzkrise von 2008-2009."

+++ 02:30 Chef der Wirtschaftsweisen gegen Eurobonds +++
Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat sich gegen Eurobonds ausgesprochen und den Kurs der Bundesregierung in der Debatte um die gemeinsame Finanzierung der Coronakrisen-Folgen in der EU unterstützt. Die Überlegungen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz würden in die richtige Richtung gehen, sagte Feld der "Rheinischen Post". "Eine Kombination aus EU-Haushalt, europäischer Investitionsbank und ESM-Rettungsschirm sollte genügen, um die stärker vom Corona-Virus betroffenen Staaten finanziell zu stützen."

+++ 01:33 Noch 40.000 deutsche Reisende im Ausland vermutet +++
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass sich in der Corona-Krise aktuell noch mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden. Die meisten Deutschen sind demnach noch in Südafrika, Neuseeland und Peru. Die deutsche Regierung sammelt derzeit wegen der Pandemie gestrandete Urlauber in aller Welt ein und bringt sie nach Hause. Insgesamt sind laut Bundesaußenminister Heiko Maas bislang 194.000 deutsche Touristen zurückgebracht worden. "Logistisch war das für alle Beteiligten ein Husarenstück", sagte Maas der "Rheinischen Post". Zwar sei das Krisenreaktionszentrum einiges gewöhnt. "Aber das Auswärtige Amt ist eben auch keine Fluggesellschaft, die so etwas jeden Tag auf die Beine stellt. Da hatten wir am Anfang eine steile Lernkurve".

+++ 01:05 "Bufdis" sollen in Kriseneinsatz wechseln können +++
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will Teilnehmern der Freiwilligendienste unbürokratisch ermöglichen, sich im Corona-Kriseneinsatz zu engagieren. Einsatzstellen könnten zum Beispiel Krankenhäuser, Pflegeheime oder die Lebensmittelversorgung von Bedürftigen sein. In der kommenden Woche soll dazu eine Online-Plattform frei geschaltet werden. Beim Bundesfreiwilligendienst engagieren sich derzeit etwa 39.000 Helfer, sogenannte Bufdis, und außerdem rund 52.000 Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machen. Von diesen Freiwilligen arbeiteten etwa 25.000 bereits in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Rettungsstellen.

+++ 00:16 Melania Trump telefoniert mit Brigitte Macron +++
US-First Lady Melania Trump und Frankreichs Première Dame Brigitte Macron haben miteinander telefoniert. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump sprach der Gattin des französischen Staatschefs Emmanuel Macron ihr Beileid für die Corona-Toten in Frankreich aus, wie das Weiße Haus mitteilte. Die USA stünden an Frankreichs Seite. Gemeinsam würden beide Länder diese schwierige Zeit überstehen. Sowohl Frankreich als auch die USA sind von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen. In Frankreich wurden laut der Johns-Hopkins-Universität bereits mehr als 65.000 Infektionsfälle und mehr als 6500 Tote bestätigt, in den USA mehr als 266.000 Infektionen und mehr als 6900 Todesopfer.

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+++ 23:53 Trump rät zum Tragen von Gesichtsschutz +++
Kursschwenk in den USA: Die Regierung empfiehlt ihren Bürgern wegen der Coronavirus-Pandemie, beim Verlassen der Wohnung Mund und Nase zu bedecken. Verpflichtend sei dies nicht, betonte US-Präsident Donald Trump. Auch Schals würden schon helfen. Medizinische Schutzmasken sollten dem Fachpersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorbehalten bleiben.

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+++ 23:34 Dachauer Klinik nimmt nur noch Covid-19-Patienten auf +++
Wegen einer Häufung von Covid-19-Erkrankungen nimmt ein Klinikum in Dachau nur noch positiv auf das Coronavirus getestete Patienten auf. Alle anderen werden abgewiesen, teilte die Sprecherin des Helios Amper-Klinikums Dachau mit. Wie viele Covid-19-Patienten aktuell dort behandelt werden, sagte sie nicht. Man versorge derzeit Covid-19-Patienten "aller Schweregrade". Die Sicherheitsvorkehrungen würden verstärkt. Am Mittwoch hatte bereits eine Münchner Klinik mitgeteilt, den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend aufzugeben. Dort sollten gar keine neuen Patienten mehr aufgenommen sowie keine entlassen werden.

+++ 22:50 Zusätzliche Beatmunsgeräte werden nächste Woche verteilt +++

In der kommenden Woche sollen die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten ausgeliefert werden. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums an die Abgeordneten von Union und SPD heißt es, bis nächsten Mittwoch sei geplant, "in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen". Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien "Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert" worden. Das Ministerium habe Verträge mit mehreren Anbietern über den Kauf von mehr als 20.000 Beatmungsgeräten geschlossen. Da diese größtenteils noch produziert werden müssten, "laufen sie über mehrere Monate verteilt zu".

+++ 22:28 Papst Franziskus: "Es ist ein schwerer Moment für uns alle" +++
Papst Franziskus ruft Menschen in aller Welt dazu auf, in der Corona-Krise den Glauben nicht zu verlieren und einander Trost zu spenden. "Es ist ein schwerer Moment für uns alle. Für viele ist es sehr hart", sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer Videobotschaft. Er fordert die Menschen auf, großzügig zu sein, Bedürftigen zu helfen und sich an die Einsamsten über Telefon oder soziale Medien zu wenden. Er erwähnte in dem Zusammenhang ältere Menschen, Obdachlose, Insassen von Haftanstalten, Hinterbliebene, jene, die sich Sorgen um ihren Job machten sowie "Helden", die in Krankenhäusern arbeiten und wichtige Dienste für die Gesellschaft leisteten.

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Polizisten mit Mundschutz waren vor einigen Bankfilialen im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 22:02 Chaos vor Banken in Argentinien am ersten Öffnungstag nach Wochen +++
Am ersten Öffnungstag nach zwei Wochen haben sich vor den Banken in Argentinien lange Schlangen gebildet. Tausende Rentner stellten sich vor den Bankfilialen im ganzen Land an, um ihre Pensionszahlungen zu kassieren. In einigen Städten mussten sie bis zu sechs Stunden warten, wie der Fernsehsender TN berichtete. Wegen des großen Andrangs sollten die Kreditinstitute auch am Wochenende öffnen. Im Zuge der seit zwei Wochen geltenden weitreichenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie blieben in Argentinien zuletzt auch die Banken geschlossen. Allerdings verfügen zahlreiche Rentner in dem südamerikanischen Land nicht über ein Konto und kassieren ihre Pensionszahlungen deshalb einmal im Monat in bar. Experten kritisierten, dass nun ausgerechnet besonders gefährdete ältere Menschen stundenlang in großen Gruppen vor den Banken standen und so dem Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ausgesetzt waren.

+++ 21:41 Frankreich meldet bislang höchsten Anstieg bei Todeszahlen +++
In Frankreich ist die Zahl der Todesopfer, die in Krankenhäusern im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben sind, um 588 auf 5091 gestiegen. Dies sei die bislang höchste Zahl an einem Tag, sagt der Leiter des Gesundheitsministeriums. Die Zahl der Corona-Toten in Altenheimen wird in dem Land nicht täglich erfasst. Den Behörden zufolge starben bislang 1416 Heimbewohner an dem Virus. Damit liegt die Gesamtzahl der Toten bei mindestens 6507.

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Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, cri/ino/rts/dpa/AFP/sid/DJ