Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:37 WHO sendet für Ermittlungen zu Virus-Herkunft Team nach China +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will nächste Woche ein Team nach China entsenden, um den Ursprung des Coronavirus festzustellen. "Wir können das Virus besser bekämpfen, wenn wir alles über es wissen, inklusive wie alles angefangen hat", sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Organisation drängt China seit Anfang Mai dazu, seine Experten ins Land einzuladen, um bei der Erforschung des Ursprungs des Coronavirus mitzuhelfen. Mit der Entsendung eines Teams hoffe die WHO, die Entstehungsgeschichte des Virus besser nachvollziehen zu können. Wie das Team zusammengesetzt sein wird und was konkret seine Aufgabe vor Ort ist, sagte Tedros nicht.

+++ 23:03 NHL meldet 26 positive Corona-Tests +++
Insgesamt 26 Spieler aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL sind positiv auf das Coronavirus getestet, seit die Klubs vor gut drei Wochen das begrenzte Kleingruppentraining aufgenommen haben. Das teilt die NHL mit. Mehr als 250 Spieler hätten sich bei den Trainingseinrichtungen der Vereine für optionale Kleingruppen-Trainingseinheiten als Teil der zweiten Phase des Wiedereröffnungsplans der NHL gemeldet, mehr als 1450 Tests seien seit dem 8. Juni durchgeführt worden.

+++ 22:13 ​Genfer Autosalon fällt auch 2021 aus +++
Der Genfer Autosalon fällt auch 2021 dem Coronavirus zum Opfer. Das hätten das Komitee und der Stiftungsrat der Automesse beschlossen, hieß es in einer Mitteilung. Eine Umfrage habe ergeben, dass eine Mehrheit der Aussteller "wahrscheinlich" an einer Neuauflage der Messe 2021 nicht teilnehmen werde und einen Autosalon 2022 bevorzuge. "Der Automobilsektor befindet sich in einer schwierigen Phase und die Aussteller brauchen Zeit, um sich von den Folgen der Pandemie zu erholen", hieß es weiter. "Darüber hinaus ist nicht sicher, ob die gesundheitliche Situation die Organisation einer Veranstaltung mit mehr als 600.000 Besuchern und 10.000 Journalisten im kommenden Frühjahr erlaubt." Begründet wird die neuerliche Absage auch mit den finanziellen Folgen der diesjährigen Absage, die "schätzungsweise 11 Millionen Schweizer Franken" an Verlusten verursacht habe.

+++ 21:36 New York rudert bei Lockerungen womöglich zurück +++
Die nächste Phase der Corona-Lockerungen in der Millionenmetropole New York kann möglicherweise nur eingeschränkt in Kraft treten. Die Regelungen für die Innenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars müssten noch einmal geprüft werden, sagten Bürgermeister Bill de Blasio und Gouverneur Andrew Cuomo und kündigten eine Entscheidung bis Mittwoch an. Derzeit dürfen in New York nur die Außenbereiche von Restaurants öffnen, innen darf ausschließlich bestellt und abgeholt werden. Das sollte sich mit dem Beginn der dritten Phase der Lockerungen am kommenden Montag eigentlich ändern. Daten zum Infektionsgeschehen aus anderen US-Bundesstaaten bereiteten ihm aber Sorgen, sagte Gouverneur Cuomo. "Das ist ein echtes Problem." Zudem kritisierte Cuomo, dass sich viele New Yorker nicht an die Abstandsregeln hielten. "Man kann die Massen vor den Bars sehen, man kann die Massen an den Straßenecken sehen. Das lässt sich nicht leugnen." Auch die steigenden Infektionszahlen in vielen anderen Bundesstaaten und mögliche Übertragungen dadurch nach New York bereiteten ihm Sorgen, so Cuomo.

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+++ 21:05 Zwei Bundesländer ohne neue Fälle: Nur 387 Neuinfektionen in Deutschland +++
In Deutschland haben die Behörden bis Montagabend insgesamt 193.894 nachgewiesene Coronavirus-Infektionen verzeichnet. Wie den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Bundesländer hervorgeht, erhöhte sich die Gesamtzahl damit gegenüber dem Vortag nur um 387 Ansteckungen. Die Anzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion starben, stieg seit dem Vorabend ebenfalls nur leicht um neun weitere Todesfälle. Gestützt auf die von den Ländern und dem Robert-Koch-Institut veröffentlichten Schätzungen zur Genesenenzahl ergibt sich eine Summe von 7645 aktuell Infizierten. Zu Wochenbeginn meldeten mit dem Saarland und Brandenburg zwei Bundesländer keine einzige Neuinfektion. Nordrhein-Westfalen, mit dem Ausbruch in Gütersloh, ist dagegen derzeit das einzige Bundesland mit einer dreistelligen Anzahl neuer Ansteckungen.

+++ 20:37 Müller: "Berlin wird bald bayerischen Weg einschlagen" +++

+++ 19:58 Keine ganzen Kreise schließen: Laschet will Lockdown-Regeln ändern +++
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU hat sich dafür ausgesprochen, die von Bund und Ländern abgesprochene Regelung für einen sogenannten Lockdown zu verändern. Man müsse noch einmal darüber sprechen, nicht ganze Kreise "heraus zu nehmen", sondern "die Orte, wo wirklich Gefahr besteht", sagte Laschet. "Das werden wir einmal mit den anderen Ländern, wenn die Krise vorbei ist, erörtern", sagte er mit Blick auf die Lage in Gütersloh. Laschet bezog sich konkret auf Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf, die aktuell keine Infektionen haben - und dennoch vom Lockdown betroffen waren. Auch der Landrat des Kreises Warendorf, Olaf Gericke, sagte: "Bund und Land müssen darüber nachdenken, ob es nicht Sinn macht, die Regelungen zu präzisieren, wo genau ein Lockdown verhängt werden soll." Sein Kreis umfasse 13 Städte und Gemeinden - "und in fünf gibt es keine einzige Infektion." Eine Präzisierung würde seiner Ansicht nach auch zu mehr Akzeptanz bei der Bevölkerung führen.

+++ 19:27 Thailand öffnet Bars, Bordelle und teilweise Grenzen +++
Thailand will nach einer mehrwöchigen Corona-Pause wieder gewisse Ausländer ins Land lassen. Auch Bordelle, Bars und Schulen sollen ab Mittwoch öffnen, sagte ein Regierungssprecher. Bei den Ausländern sollten zuerst Menschen mit Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis und deren Familien, Ehepartner von Thailändern, Menschen, die für eine medizinische Behandlung kommen sowie ausländische Studierende wieder einreisen dürfen. Pro Tag sollten auch 200 Geschäftsreisende aus Südkorea, Japan, China, Hongkong und Singapur in das südostasiatische Land kommen dürfen. Alle müssten zunächst 14 Tage in Quarantäne. Formell muss diesem Vorschlag des Außenministeriums noch das Kabinett zustimmen. Es wird aber erwartet, dass dies eine reine Formsache ist.

Bordellbesucher müssen sich zunächst bei jedem Besuch registrieren - etwa in der Online-Nachverfolgungs-Anwendung der Regierung oder in einem Bordbuch, wie der Sprecher sagte. Bars und Pubs dürften vorerst nur bis Mitternacht geöffnet sein.

+++ 18:47 New York lässt alle Broadway-Theater bis 2021 geschlossen +++
Im berühmtesten Theaterviertel der Welt bleiben wegen des Coronavirus in diesem Jahr die Lichter aus: Am New Yorker Broadway wurden alle Vorstellungen für den Rest des Jahres abgesagt. Bereits gekaufte Tickets bis zum 2. Januar würden erstattet oder umgetauscht, teilte der Branchenverband "The Broadway League" mit. Wegen der Pandemie waren von 12. März an alle Vorstellungen abgesagt worden. Der Broadway mit seinen rund 40 Theaterstücken und Musicals zählt zu den wichtigsten Touristenmagneten der Millionenmetropole. Im Jahr 2019 wurden 14,7 Millionen Tickets für insgesamt knapp 1,8 Milliarden Dollar verkauft. Das entspricht in etwa dem Anderthalbfachen des Tickets-Umsatzes in allen deutschen Kinos.

+++ 17:48 Mediziner: Abstand, Masken und Co. reduzieren Gefahr um bis zu 40 Prozent +++
Der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger hat trotz der niedrigen Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus vor Leichtsinn gewarnt. Die Basis-Schutzmaßnahmen, wie das Abstandhalten, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, häufiges Händewaschen und der Verzicht auf Begrüßungsrituale wie Umarmen oder Handgeben, minderten das Infektionsrisiko um 30 bis 40 Prozent, sagte Reisinger der Deutschen Presse-Agentur. Damit lasse sich die Epidemie kontrollieren. "Dass wir nach wie vor wenige Fälle haben, führe ich darauf zurück, dass die Basismaßnahmen von einem Großteil der Bevölkerung eingehalten werden." Um eine Entwicklung wie derzeit beispielsweise in den USA in Deutschland zu vermeiden, sollte aus seiner Sicht auf Großveranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern vorerst weiter verzichtet werden. "Großveranstaltungen und Tourismus ohne Schutzmaßnahmen haben dafür gesorgt, dass im Februar das Virus verbreitet wurde", sagte Reisinger. Deutschland sei in einer "glücklichen Situation", dass sich die Zahlen nun bis auf einige lokale Ausbrüche stabilisiert hätten.

+++ 17:10 Umfrage: Planen Sie Urlaub außerhalb der EU? +++

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+++ 16:31 EU verlängert Einreisebeschränkung für USA und weitere Drittstaaten +++
Die EU-Länder wollen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Menschen aus den USA und zahlreichen anderen Drittstaaten vorerst aufrechterhalten. Lediglich Menschen aus 14 Ländern sollen vom 1. Juli an wieder normal in einreisen dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur nach Einleitung eines entsprechenden Beschlussverfahrens von EU-Diplomaten erfuhr.

+++ 15:54 Remdesivir-Hersteller will mindestens 2340 Dollar pro Patient +++
Der Pharmakonzern Gilead Sciences Inc hat jetzt detaillierte und gestaffelte Preispläne für das Medikament Remdesivir zur Behandlung bei Covid-19 vorgelegt, die bei 2340 US-Dollar für einen Zyklus beginnen. Gilead wird einen höheren Preis für privat versicherte Patienten in den USA und einen niedrigeren Preis für einige US-Regierungsbehörden die Arzneimittel direkt einkaufen, wie zum Beispiel das Kriegsveteranenministerium, sowie staatliche Abnehmer in allen anderen entwickelten Länder verlangen. Der Preis für diese Gruppe werde 390 Dollar pro Dosis bzw. 2340 USD pro Patient für die kürzeste und 4290 USD für eine längere Behandlungsdauer betragen. US-Krankenhäusern werden 3120 bzw 5720 Dollar ausgehend von 520 Dollar pro Dosis für einen privatversicherten Patienten in Rechnung gestellt, das ist ein Drittel mehr. Die Berechnung in den USA wird im Juli beginnen. Dort wird derzeit von Gilead gespendetes Remdesivir eingesetzt, seit das Medikament im Mai mit einer Ausnahmeregelung zugelassen wurde.

+++ 15:23 China lässt Impfstoff zur Anwendung an Soldaten zu +++

Die chinesische Armee hat einen neu entwickelten Corona-Impfstoff für den internen Gebrauch zugelassen. Daten aus klinischen Studien hätten gezeigt, dass der Impfstoff das Potenzial habe, durch das Coronavirus verursachte Leiden zu verhindern, teilte das chinesische Biotech-Unternehmen CanSino Biologics mit. Die Zentrale Militärkommission Chinas genehmigte demnach am vergangenen Donnerstag den Einsatz des Impfstoffs für ein Jahr. Bislang ist unklar, wie der Einsatz des Impfstoffs innerhalb der Armee konkret umgesetzt werden soll. Das in Hongkong börsennotierte Unternehmen CanSino erläuterte, der Impfstoff habe die ersten zwei Phasen seiner klinischen Studien in China durchlaufen, das Unternehmen könne aber nicht garantieren, dass er später auch für den kommerziellen Gebrauch eingesetzt werde. Ohne weitere Genehmigungen könne die Verwendung des Impfstoffs nicht ausgeweitet werden, hieß es.

+++ 15:20 NRW verlängert Gütersloh-Lockdown, Warendorf öffnet wieder +++
Eine Woche nach der Verhängung des Lockdowns über den Kreis Warendorf läuft dieser aus. Er wird in der Nacht zu Mittwoch aufgehoben, teilt NRW-Ministerpräsident Laschet mit. Im Kreis Gütersloh werden die Maßnahmen dagegen um eine Woche verlängert.

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+++ 14:41 Bundesinstitut: "Erhebliche Mängel" bei Sterblichkeitserfassung in Deutschland +++
Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat eine bessere und schnellere Erfassung der Sterblichkeit in Deutschland gefordert. Die Corona-Pandemie habe bei der bisherigen Erfassung "erhebliche Mängel" offenbart, erklärte das. Zu diesen Mängeln zählten lange Informationswege, die fehlende zentrale Erfassung von Mortalitätsdaten und der mangelnde Zugang zu aussagekräftigen Daten für Forschung und Öffentlichkeit. Nach Einschätzung der Bevölkerungsforscher behindert diese unzureichende Erfassung kurz- und langfristig den Schutz der in Deutschland lebenden Menschen gegen epidemisch auftretende Infektionskrankheiten, aber auch gegen chronische nicht infektiöse Krankheiten. So lasse sich mit den bisher vorhandenen Daten nur schwer einschätzen, wie sich die vom Coronavirus verursachte Lungenkrankheit Covid-19 auf die Sterblichkeit auswirke.

+++ 14:13 Gericht: Lockdown in Gütersloh rechtmäßig +++
Der derzeit eingeschränkt geltende Lockdown im Kreis Gütersloh ist rechtmäßig. Das hat das Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden. Ein Bewohner der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hatte die Überprüfung einer Landesverordnung verlangt. Die Regionalverordnung ist nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Kraft getreten und gilt im ganzen Kreisgebiet bis zum 30. Juni. Der Antragsteller kritisiert, dass auch Städte wie sein Wohnort und Versmold, Borgholz oder Halle in Westfalen betroffen sind, obwohl es dort keine oder kaum Infizierte gibt.

+++ 13:46 Russland meldet Fortschritte bei Impfstoff-Entwicklung +++
Russland macht nach eigener Darstellung Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. Eine zweite Gruppe Soldaten sei bereits getestet worden, berichtete die Armeezeitung "Krasnaja Swesda". Alle fühlten sich gut, und es seien bislang keine Nebenwirkungen bei dem sogenannten Vektor-Impfstoff aufgetreten, sagten die behandelnden Ärzte. Ob er bereits eine Immunreaktion ausgelöst hat, teilten sie nicht mit. Mitte Juni wurde die erste Gruppe Soldaten geimpft. Der zweiten Gruppe werde der Stoff kurz darauf mit einer zusätzlichen Komponente verabreicht, hieß es. Die Soldaten hätten sich freiwillig dafür gemeldet. Die klinischen Tests sollen demnach bis Ende Juli abgeschlossen werden.

+++ 13:27 Jugend-Vertreter kritisieren Corona-Rettungspaket +++

+++ 12:45 Grüne und SPD fordern Abschaffung von Riesenschlachthöfen +++
Nach den Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen haben die Grünen eine völlige Umstellung der Fleischerzeugung in Deutschland gefordert. "Die großen Schlachthöfe müssen zugemacht werden. Wir müssen das dezentralisieren", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Sonntagabend in der Internetsendung der "Bild"-Zeitung. Es gehe jetzt um eine andere Politik und andere Rahmenbedingungen in der Fleischindustrie. Die Konzentration "auf ganz wenige Riesenschlachthöfe" sei dafür verantwortlich, dass "die Leute da unter beschissenen Bedingungen" arbeiteten, sagte Göring-Eckardt. "Wir müssen dafür sorgen, dass Fleisch geschlachtet wird in der Nähe der Aufzucht"."

+++ 12:16 Irische Pubs dürfen nach 15 Wochen Lockdown wieder öffnen +++
Nach rund 15 Wochen Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen in Irland seit Montag wieder Kneipen öffnen. Pubs, in denen Essen serviert wird, sowie Restaurants und Hotels nahmen im Zuge einer neuen Lockerungsphase wieder ihren Betrieb auf. Auch Kirchen, Friseurgeschäfte, Kinos sowie Museen durften wieder öffnen. Zudem wurden alle inländischen Reisebeschränkungen aufgehoben. In geschlossenen Räumen dürfen sich künftig 50 Menschen versammeln, im Freien bis zu 200. Barbetreiber-Organisationen gingen davon aus, dass rund 2000 der insgesamt 7000 irischen Pubs, die seit Mitte März geschlossen waren, wieder ihren Betrieb aufnähmen. In den Bars gelten strenge Abstandsregeln: Die Gäste müssen an Tischen Platz nehmen und dürfen maximal 105 Minuten in den Lokalen verweilen.

+++ 11:29 Virologe steht hinter Söder-Plänen +++
Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit stellt sich hinter die Pläne des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, allen Bayern kostenlose Corona-Tests anzubieten. "Wenn die Möglichkeit besteht, sich schnell und kostenlos testen zu lassen, kann das nur ein Vorteil in dieser Pandemie sein", sagte Schmidt-Chanasit gegenüber ntv und RTL. Schmidt-Chanasit versteht die angebotenen Massentests als Möglichkeit, ein Frühwarnsystem zu etablieren. Insofern machten auch Tests in kleinen Dörfern, in denen es seit Wochen keine Infektionen gegeben hat, Sinn. "Natürlich wird ein Großteil der Testungen erstmal negativ ausfallen", sagte Schmidt-Chanasit, aber es gehe darum, "frühzeitig bestimmte Herde aufzudecken, damit man schnell eingreifen kann."

+++ 10:57 Walk-In Corona-Testzentrum am Frankfurter Flughafen eröffnet +++
Die Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport bieten ankommenden und abfliegenden Passagieren am Frankfurter Airport Corona-Schnelltests an. Gemeinsam mit der Diagnostikfirma Centogene errichten sie im Rahmen einer Partnerschaft ein "Walk-In" Corona-Testzentrum. Das erste Testzentrum dieser Art in Deutschland diene als Blaupause für die Öffnung des internationalen Reiseverkehrs und helfe bei der Einreise in Länder mit Einreisebestimmungen, teilten die Unternehmen mit. Die exklusive Partnerschaft für den Frankfurter Flughafen starte ab sofort und laufe voraussichtlich bis zum 31. Juli 2021.

+++ 10:29 Kreis Gütersloh weit entfernt von Shutdown-Lockerungen +++
Unmittelbar vor der Entscheidung über eine Verlängerung des regionalen Lockdowns liegt im Kreis Gütersloh die Kennziffer der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage noch deutlich über der Marke von 50. Das geht aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach setzte sich nach sehr hohen Werten durch den Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies der Abwärtstrend bei der sogenannten Sieben Tage-Inzidenz fort. Laut den jüngsten RKI-Daten gab es im Kreis Gütersloh nun 112,6 solche Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage nach zuvor 132,9 am Sonntag und 164,2 am Samstag. Am Dienstag hatte dieser Wert noch 270,2 betragen. Der Kreis Gütersloh ist nach den RKI-Zahlen weiterhin der einzige Kreis in ganz Deutschland oberhalb der wichtigen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Hintergrund ist der massive Ausbruch des Coronavirus beim Fleischwerk von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in dem Kreis.

+++ 09:58 Grüne fordern Mobilitätsprämie für Rad und ÖPNV +++
In der Corona-Krise fordern die Grünen eine niedersächsische Mobilitätsprämie, die zum Kauf eines Fahrrads oder einer Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden kann. Privatleute sollen bis zu 800 Euro erhalten, die auch für Teil-Auto-Angebote oder Monatskarten der Bahn genutzt werden können. Das sieht der Vorschlag der Grünen vor, über den der Landtag in dieser Woche erstmals diskutiert. Auf gewerblicher oder kommunaler Ebene soll die Mobilitätsprämie zur Anschaffung von Lastenfahrrädern mit und ohne Elektroantrieb genutzt werden können und bis zu 3000 Euro betragen. Die Prämie soll nach Vorstellung der Grünen bis Ende 2021 gezahlt und danach bewertet werden, zunächst sollen 80 Millionen Euro dafür vorgesehen werden. "Für viele hat sich in der Corona-Krise die Mobilität verändert, einige sind aufs Rad gestiegen, andere haben sich lieber ins Auto gesetzt, nur wenige nutzten Bus und Bahn", sagte der Grünen-Abgeordnete Detlev Schulz-Hendel.

+++ 09:19 Söder verteidigt Tests für bayerische Bevölkerung +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Strategie des Freistaats zur Abwehr des Coronavirus mit Tests für jedermann verteidigt. Es gebe im Kampf gegen das Virus keine Alternative, als zum einen zu testen und zum anderen Abstand zu halten, sagte Söder im ZDF. "Testen ist die Grundvoraussetzung für alles: um zu wissen, wer ist infiziert, um Infektionsketten zu ermitteln, diese dann auch letztlich zu verfolgen und brechen zu können." Bayern biete auch eine 24-Stunden-Garantie für alle, die Symptome zeigten, damit diese nicht lange auf ihr Testergebnis warten müssten, sagte der CSU-Chef. Darüber hinaus werde denen ein Angebot gemacht, die für sich einfach Sicherheit haben wollten.

+++ 08:39 China testet möglichen Impfstoff an Menschen +++
Chinas Militär hat grünes Licht erhalten für die Nutzung eines Covid-19-Impfstoffkandidaten. Das teilt die Firma Cansino Biologics mit, die gemeinsam mit der Forschungseinheit der Armee für die Entwicklung verantwortlich ist. Klinische Studien hätten gezeigt, dass der Impfstoffkandidat Ad5-nCoV sicher und in gewissem Umfang effizient sei. Ad5-nCoV ist einer von acht Impfstoffkandidaten, die von chinesischen Firmen entwickelt und die für Tests an Menschen zugelassen wurden.

+++ 08:00 Polen könnte für Neuverteilung des EU-Rettungspakets sorgen +++
Der EU-Hilfsfonds mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro soll die europäische Wirtschaft wieder ankurbeln. In Brüssel werden jedoch Stimmen laut, wonach es bei der Verteilung eine Sonderregelung für Polen geben soll, wie der "Guardian" berichtet. Die jüngsten politischen Entwicklungen in Bezug auf das Gerichtswesen und Homophobie sind vielen EU-Diplomaten ein Dorn im Auge. "Es ist schwer zu verstehen und zu akzeptieren, da die Situation in Polen nicht annähernd den Szenen menschlichen Leidens nahe kommt, die wir in Italien und Spanien erlebt haben", sagte ein hochrangiger EU-Diplomat der britischen Zeitung. Laut aktuellen Berechnungen würden aus dem EU-Topf 37 Milliarden Euro an Polen gehen, nach Italien und Spanien wäre das der drittgrößte Anteil. "Polen verspottet unsere Werte und wird dafür belohnt. Das ist inakzeptabel. Südeuropa trägt die Hauptlast der Covid-Krise, der Migrationskrise und der Klimakrise, endet aber irgendwie mit leeren Händen." Die 27 Staats- und Regierungschefs der EU werden am 17. Juli zum ersten Mal seit Februar in Brüssel zusammentreffen, um eine Einigung über die Verteilung des Hilfsfonds zu erzielen.

+++ 07:10 Österreich nimmt generelle Reisewarnung für NRW zurück +++
Österreich hat die nach dem schweren Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies ausgesprochene generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen zurückgenommen. Die für Tourismus zuständige österreichische Ministerin Elisabeth Köstinger sagte der "Bild"-Zeitung: "Mit heute 00.00 Uhr wird die allgemeine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen aufgehoben, sie wird nurmehr für den Kreis Gütersloh gelten." Auch für Bewohner der betroffenen Region um die Großschlachterei Tönnies gelte: Wer einen negativen Corona-Test vorweise, werde "seinen Urlaub in Österreich antreten können".

+++ 06:38 Antikörperstudie in der Bundesliga soll bei "Dunkelziffer" helfen +++
Eine Antikörperstudie bei den Bundesliga-Profis soll zu einer Beantwortung der Dunkelziffer bei den Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland beitragen. Die Studie soll nach dem Abschluss der Bundesliga- und Zweitligasaison am Wochenende möglichst rasch ausgewertet werden. "Die Ergebnisse sollen danach schnell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir haben da eine Stichprobe von mehr als 1000 Menschen, die sich bundesweit verteilen", berichtet Tim Meyer, Chefmediziner des Deutschen Fußball-Bundes und Leiter der Taskforce, die das Hygienekonzept für den Geisterspielbetrieb der Deutschen Fußball Liga erarbeitete. Der Vorteil der Studie: Die Stichprobe der Bundesliga und 2. Bundesliga ist eine bundesweite und damit flächendeckender als andere. "Wenn wir wissen, wie viele Menschen aus einer großen Stichprobe Antikörper-positiv sind, sich also bereits mit dem Virus auseinandergesetzt haben, dann können wir besser abschätzen, wie hoch die Infektionszahlen wirklich sind", so Meyer.

+++ 05:44 Peking testet acht Millionen Menschen auf Coronavirus +++
Infolge des neuen Coronavirus-Ausbruchs in Peking hat die chinesische Hauptstadt millionenfach Coronatests durchgeführt. Wie die Lokalbehörden mitteilen, wurden bis Sonntag 8,3 Millionen Proben gesammelt und 7,7 Millionen Tests in der 20-Millionen-Metropole abgeschlossen. Als Reaktion auf den Ausbruch auf einem Pekinger Großmarkt hatten die Behörden vor zwei Wochen die zweithöchste Sicherheitsstufe ausgerufen, womit die chinesische Stadt teilweise abgeriegelt wurde. Wer Peking verlassen will, muss einen negativen Corona-Test vorweisen und darf nicht in einem der Risikogebiete leben.

+++ 05:26 Berlin weitet Teststrategie aus +++
Berlin wird seine Tests auf Covid-19 deutlich ausweiten. Das sagt der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, dem "Tagesspiegel". "In Berlin können sich ab Montag symptomfreie Beschäftigte aller Kitas testen lassen, das werden wir gezielt auf weitere Bereiche ausweiten." Für die Tests sollen die Menschen in die zentrale Teststelle der Charité im Virchow-Klinikum kommen.

+++ 05:11 RKI meldet 262 Neuinfektionen in Deutschland +++
Die Zahl der bestätigten Infektionen in Deutschland steigt um 262 auf 193.761, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle steigt um vier auf 8961.

+++ 04:59 Kinderärzte alarmiert wegen ausfallender Untersuchungen zur Einschulung +++
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) äußert sich alarmiert darüber, dass Untersuchungen zur Einschulung wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Besonders für "Kinder mit Behinderung, mit schulischem Förderbedarf, der in solchen Untersuchung festgestellt werden könnte, für Kinder aus schwierigen Sozialverhältnissen ist es dramatisch", sagt Verbandspräsident Thomas Fischbach den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Diese Kinder bräuchten sehr dringend eine solche Untersuchung, so Fischbach, weil sie sonst nicht die Unterstützung bekämen, die sie benötigen. Es sei zum Beispiel möglich, dass Kinder in der falschen Schulform eingeschult werden und später wechseln müssten. "Unsere Forderung ist deshalb, dass man diese Gruppen prioritär untersucht. Außerdem fordern wir, dass die Untersuchungen sobald wie möglich nachgeholt werden."

+++ 04:43 Größter Anstieg der Fälle in Australien seit Mitte April +++
Australien verzeichnet den größten Anstieg neuer Fälle seit etwa zwei Monaten. Der Bundesstaat Victoria gibt 75 neue Infektionen in den vergangenen 24 Stunden bekannt. Zwar fehlen zunächst Zahlen aus mehreren anderen Landesteilen. Der Anstieg ist jedoch schon jetzt der größte in Australien seit dem 11. April. Victoria erwägt nun die Wiedereinführung von Beschränkungen wie ein Abstandsgebot, sagen Gesundheitsbehörden. Die Maßnahmen waren ab Mai gelockert worden.

++++ 04:14 Britische Regierung plant massives Investitionsprogramm +++
Der britische Premierminister Boris Johnson plant als Maßnahme gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise massive staatliche Investitionen in die Modernisierung von Schulen und anderer Infrastruktur. Ein Schwerpunkt soll auf der Sanierung von Schulgebäuden liegen, wie der Regierungschef ankündigt. Für schulische Einrichtungen sollen nach Angaben von Johnsons Büro eine Milliarde Pfund ausgegeben werden. Damit sollten die ersten 50 Projekte eines auf zehn Jahre angelegten Infrastrukturprogramms im Schulbereich finanziert werden, heißt es. Bei der Erholung von der Krise sollten "die jungen Generationen im Mittelpunkt" stehen, unterstreicht Johnson. Weitere Details seines Investitionsprogramms will er voraussichtlich in einer Rede am Dienstag bekanntgeben.

+++ 03:33 Gutachter hat schwere Bedenken gegen zweiten Nachtragsetat +++
Der geplante zweite Nachtragshaushalt der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Krise verstößt in seiner derzeitigen Form gegen die Verfassung. Zu diesem Schluss kommt der saarländische Staats- und Verwaltungsrechtler Christoph Gröpl in einem Rechtsgutachten für den Bund der Steuerzahler (BdSt). Das Gutachten liegt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor. Verbandspräsident Reiner Holznagel fordert Korrekturen und betont: "Dies ist jetzt die Stunde des Parlaments." Holznagel kritisiert, es könne nicht sein, dass der Nachtragsetat dazu genutzt werde, um die Energie- und Klimapolitik, Digitalisierung und sogar Rüstungsprojekte zu finanzieren. "Denn all das hat nichts mit der aktuellen Notlage, der Corona-Krise, zu tun." Über die Corona-Notlage hinaus würden verfassungswidrig neue Schulden gemacht, um damit in künftigen Jahren teure Prestigeprojekte finanzieren zu können. "Hierfür will die Regierung nun Milliarden Euro in Nebenhaushalten bunkern." Neue Schulden über 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinaus dürften aber nur gemacht werden, um auf Notlagen zu reagieren - nicht aber, um staatliche Daueraufgaben zu finanzieren.

+++ 02:46 Weltweit mehr als 500.000 Tote +++
Die Zahl der weltweit bekannten Todesfälle durch die Coronavirus-Pandemie steigt über die Schwelle von 500.000. Demnach sterben gegenwärtig mehr als 4700 Menschen pro Tag an Covid-19, meldet Reuters und beruft sich auf Daten vom 1. bis 27. Juni.

+++ 01:59 Brasilien meldet 30.476 neue Infektionen +++
In Brasilien wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in den vergangenen 24 Stunden 30.476 neue Infektionen und 552 weitere Todesfälle verzeichnet. Insgesamt gebe es damit mehr als 1,34 Millionen bekannte Fälle und 57.622 Todesfälle.

+++ 01:08 Airbus drosselt Auslieferungen um 40 Prozent +++
Der Flugzeugbauer Airbus wird als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise infolge der Coronavirus-Pandemie für zwei Jahre seine Produktion und seine Auslieferungen um 40 Prozent kürzen und Tausende Stellen streichen. Das kündigt Airbus-Chef Guillaume Faury in der "Welt" an. Während das Unternehmen bisher von einer Kürzung um 30 Prozent spricht, ist jetzt von 40 Prozent die Rede, weil sich die Differenz zum zuvor geplanten Produktionsausbau in 2020/21 vergrößert. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden.

+++ 00:24 Linnemann warnt vor ökonomischen Corona-Folgen +++
Vor dem geplanten Beschluss von Bundestag und Bundesrat zur Mehrwertsteuersenkung äußert sich der stellvertretende Unionsfraktionschef Carsten Linnemann grundsätzlich skeptisch zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. "Viele unterschätzen die ökonomischen Folgen der Corona-Krise. Ich fürchte, wir haben bisher höchstens zehn Prozent hinter uns", sagt der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Linnemann, der auch Chef der Mittelstandsvereinigung der Union ist, prognostiziert, im Herbst würden viele Unternehmen gerade im Mittelstand, aber auch zahlreiche größere Unternehmen, ernste Zahlungsschwierigkeiten bekommen. Der CDU-Wirtschaftsexperte sagt eine lang anhaltende schwierige ökonomische Phase voraus: "Staat, Wirtschaft und Gesellschaft: Wir alle werden einen langen Atem brauchen."

+++ 23:35 Österreich plant verpflichtende Corona-Tests für Reisende aus Gütersloh +++
Urlauber aus dem Kreis Gütersloh dürfen künftig nur mit einem negativen Corona-Test nach Österreich reisen. Das kündigt der dortige Gesundheitsminister Rudolf Anschober im ORF an. Österreich verhalte sich mit diesen Plänen analog zu deutschen Bestimmungen. "Wir machen da eine gemeinsame Linie", sagt der Grünen-Politiker. Der Test dürfe nicht älter als 48 Stunden sein. Menschen aus dieser Region müssten an Flughäfen, aber auch bei der Einreise per Auto mit Kontrollen rechnen, sagt Innenminister Karl Nehammer von der ÖVP. Die Pläne gelten nicht für Reisende aus dem angrenzenden Kreis Warendorf, wo sich die Zahl der Corona-Infektionsfälle deutlich besser entwickelt habe, heißt es.

+++ 22:47 Bars in Teilen Kaliforniens müssen wieder schließen +++
Angesichts eines raschen Anstiegs von Corona-Neuinfektionen in Kalifornien ordnet Gouverneur Gavin Newsom in Teilen des US-Bundesstaats eine erneute Schließung von Bars an. Der Erlass gelte für sieben Bezirke, darunter auch die Millionenmetropole Los Angeles, erklärt Newsom. Zudem werde den Behörden in acht weiteren Bezirken, darunter auch Sacramento und Santa Barbara, eine Schließung nahegelegt. Die Behörden in Kalifornien meldeten zuletzt rund 5000 bis 6000 bestätigte Neuinfektionen pro Tag. Insgesamt gibt es dort bislang über 200.000 gemeldete Infektionen. Kalifornien hatte sehr früh als Vorsichtsmaßnahme Corona-Beschränkungen erlassen, diese zuletzt aber langsam gelockert. Weil viele der Neuinfektionen in Kalifornien, Texas und Florida im Durchschnitt jüngere Menschen betrafen, haben manche Gesundheitsexperten die Schließung von Bars gefordert.

+++ 21:41 Mehr akut Infizierte in Deutschland +++
In Deutschland ist die Zahl der akut mit Corona Infizierten gestiegen. Im Vergleich zum Vortag erhöhte sie sich um 142. Insgesamt sind den Behörden damit 7610 Infizierte bekannt. Die Gesamtzahl, der seit dem Ausbruch der Pandemie hierzulande erfassten Infektionen, stieg auf 193.506. Im Zusammenhang mit der Erkrankung haben bislang 8961 Menschen ihr Leben verloren. Die Wochenendzahlen sind indes wie immer mit einigen Ungenauigkeiten verbunden. So haben vier Länder keine neuen Daten gemeldet und werden dies wie bislang auch praktiziert zu Beginn der neuen Woche nachreichen.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts/AFP