Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:49 Pflichttests an NRW-Flughäfen starten problemlos +++

An den Flughäfen in Düsseldorf und Köln sind die Corona-Pflichttests von Rückkehrern aus Risikogebieten am Wochenende zügig angelaufen. Der Großteil der Rückkehrer komme aus der Türkei, sagte ein Flughafensprecher am Sonntag. Bei den Teststellen hätten sich auch am Sonntag kaum Schlangen gebildet, hieß es weiter. Die Wartezeiten an den Abstrichkabinen seien kurz gewesen.

+++ 22:00 Vier Rostocker Schüler positiv auf Coronavirus getestet +++
Bei vier schulpflichtigen Kindern einer Rostocker Familie ist eine Corona-Infektion festgestellt worden. Wie das Gesundheitsamt der Hansestadt am Abend mitteilte, haben sich die vier offenbar bei einem Auslandsaufenthalt mit Sars-CoV-2 infiziert. Nachdem Tests bei der Einreise nach Deutschland zunächst negative Befunde geliefert hätten, seien bei Nachkontrollen wegen der Infektion eines erwachsenen Familienmitglieds dann doch Ansteckungen mit dem Virus zutage getreten. Für die gesamte Familie sei eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet worden, die auch auf Mitschüler der Kinder und Lehrer an der Rostocker Borwinschule ausgedehnt wurde. Insgesamt seien 67 Personen betroffen.

+++ 21:15 Neuinfektionen fallen unter Schwelle von 1000 +++
Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist nach mehreren Tagen wieder unter die Schwelle von 1000 Fällen gesunken. Konkret melden die Länder 463 Neuinfektionen innerhalb eines Tages, allerdings fehlen die aktuellen Zahlen aus Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die meisten Neuinfektionen stammen aus Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Am Samstag waren 1122 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden gemeldet worden. Auch am Freitag und Donnerstag lagen die Zahlen erstmals seit Anfang Mai wieder über der Schwelle von 1000 Fällen. Die Zahl der Todesfälle steigt zum Vortag um eine Person auf 9199. Bis Sonntag haben laut RKI-Schätzung 196.167 Menschen die Infektion überstanden.

+++ 20:13 Paul-Ehrlich-Institut erwartet ab Jahresende erste Corona-Impfungen +++
Das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zeigt sich mit Blick auf die Suche nach einem Corona-Impfstoff weiter zuversichtlich. "Ich gehe derzeit davon aus, dass es Ende 2020 und Anfang nächsten Jahres Zulassungen geben wird, vorausgesetzt, die Phase-III-Prüfungsdaten sind positiv", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). In sogenannten Phase-III-Studien wird überprüft, ob ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt. Diese Zulassungen würden dann voraussichtlich mit der Auflage verbunden, weitere Daten nachzuliefern, sagte Cichutek einem RND-Bericht vom Sonntag zufolge. Positiv sei insbesondere, "dass unterschiedliche Impfstoffkandidaten eine Immunantwort beim Menschen gegen das Sars-Coronavirus 2 hervorrufen". Zudem sei dies mit Dosierungen gelungen, "die sich als verträglich erweisen"

+++ 19:33 R-Wert sinkt, aber noch über kritischer Marke +++
Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 9.8., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,17 (Vortag: 1,32). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 9.8., 0.00 Uhr, ebenfalls bei 1,17 (Vortag: 1,23). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

+++ 18:45 Deutschland lässt Partner ohne Trauschein wieder einreisen +++
Deutschland lässt von diesem Montag an auch unverheiratete Partner aus Staaten außerhalb der Europäischen Union wieder einreisen. Die Reisebeschränkungen für Paare ohne Trauschein infolge der Corona-Pandemie werden aufgehoben. Betroffene Paare hatten bereits seit Wochen eine Aufhebung gefordert. Viele konnten sich aufgrund der Corona-Maßnahmen seit Monaten nicht mehr persönlich treffen. Voraussetzung ist nach Angaben des Bundesinnenministeriums eine auf Dauer angelegte Partnerschaft. Dies kann nachgewiesen werden etwa durch einen vorherigen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland oder durch ein vorheriges persönliches Treffen in Deutschland. Außerdem müssen eine Einladung des in Deutschland lebenden Partners sowie eine gemeinsam unterschriebene Erklärung vorgelegt werden.

+++ 17:30 Laschet gegen zweiten Corona-Lockdown +++
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hat sich Nordrhein-Westfalens CDU-Ministerpräsident Armin Laschet gegen eine zweite Stilllegung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens wie im Frühjahr ausgesprochen. Ein weiteres Mal das ganze Land herunterzufahren, könne "nicht die Lösung" sein, sagte Laschet heute nach einem Treffen mit Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff in Naumburg. "Es war damals richtig, aber für die Zukunft brauchen wir gezieltere regionale abgestimmte Maßnahmen." Ein Lockdown richte auch Schäden wie Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Insolvenzen an. Zugleich rechtfertigte Laschet die bundesweite Stilllegung vom März. Mit dem Wissen von damals sei das richtig gewesen.

+++ 16:46 Mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen in den USA +++
In den USA haben die Behörden seit Beginn der Pandemie bereits fünf Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das ging am Sonntag aus den Zahlen der "New York Times" hervor. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen in den USA, vor allem in Bundesstaaten im Süden und im Westen des Landes, wieder stark angestiegen. Die Schwelle von vier Millionen bekannten Infektionen war erst vor zweieinhalb Wochen überschritten worden. Bislang sind der "New York Times" zufolge 161.965 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben.

+++ 15:39 Wieder "Querdenker"-Demo, jedoch in Dortmund +++
In der Dortmunder Innenstadt haben sich heute Demonstranten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen versammelt. Nach Polizeiangaben waren es rund 1500 Personen. Die Polizei rief die Menschen auf, die Abstandsregeln zum Infektionsschutz einzuhalten. Der geplante Beginn der Kundgebung verzögerte sich zunächst. Die meisten Teilnehmer der Demo trugen keine Mund-Nasen-Schutzmaske. Viele suchten zunächst im Schatten Schutz vor der Sonne, so dass der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht überall eingehalten wurde. Die Organisation "Querdenken-231 hatte die Veranstaltung angemeldet. Am Tag zuvor hatten sich in Stuttgart einige Hundert Menschen zu einer "Querdenken"-Demo gegen die Corona-Einschränkungen versammelt.

+++ 14:36 Ostseestrände erneut gut besucht, aber weniger Zustrom +++
Nach dem großen Ansturm am Samstag haben die Ostseestrände in Mecklenburg-Vorpommern heute einen etwas verhalteneren Zulauf verzeichnet. In Boltenhagen etwa, wo tags zuvor schon zur Mittagszeit alle Parkplätze besetzt waren, standen einer Sprecherin zufolge nun noch ausreichend Stellplätze zur Verfügung. Die Polizei registrierte nach eigenen Angaben regen Reiseverkehr zu den Ferieninseln Rügen und Usedom. Größere Staus habe es aber bis zum Mittag dort nicht gegeben. In Rostock-Warnemünde, einem der meistbesuchten Ostseebäder, war der Strand Augenzeugen zufolge zwar gut besucht. Doch sei es längst nicht so voll gewesen wie am Tag zuvor, als der coronabedingte Mindestabstand nur schwer einzuhalten war.

+++ 14:01 EU-Kommissarin erwartet Impfstoff in sechs Monaten +++
Nach Einschätzung von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides könnte der erste Impfstoff gegen Covid-19 in rund sechs Monaten zur Verfügung stehen. "Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird", sagt Kyriakides dem "Handelsblatt". Der Impfstoff könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen. Aber er werde schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren, wenn eine kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen geimpft worden sei.

+++ 13:44 Tote bei Brand von indischem Covid-19-Zentrum +++
Beim Brand in einer Einrichtung zur Behandlung von Covid-19-Patienten sind in Indien zehn Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Gebäude in Vijayawada im Bundesstaat Andhra Pradesh handelt es sich um ein Hotel, das ein privates Krankenhaus zur Behandlung von Corona-Infizierten mit milden Symptomen gemietet hat. 20 Menschen wurden gerettet, wie Polizeiinspektor MVS Nagaraju sagt. Wahrscheinliche Brandursache sei ein Kurzschluss. Gegen die Leitung des Zentrums wird wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung ermittelt. Indien leidet schwer unter der Corona-Pandemie. Mit gut 2,15 Millionen Infizierten steht das Land weltweit an dritter Stelle hinter den USA und Brasilien.

+++ 12:20 Johnson: Schulöffnung hat "nationale Priorität" +++
Der britische Premierminister Boris Johnson nennt die Wiedereröffnung britischer Schulen im September eine soziale, wirtschaftliche und moralische Notwendigkeit. Trotz der anhaltenden Bedrohung durch die Coronavirus-Pandemie werde der Schulbetrieb sicher laufen können, schreibt Johnson in der "Mail on Sunday". Die Wiedereröffnung sei eine nationale Priorität.

Die "Sunday Times" berichtet derweil, Johnson habe bei einem Treffen am Donnerstag betont, bei lokal begrenzten Lockdowns in der Zukunft sollten Schulen als letztes geschlossen werden. Jüngst gab es eine Studie, wonach Großbritannien im Winter eine zweite - doppelt so starke - Corona-Welle riskiere, sollten die Schulen ohne ein verbessertes Test- und Rückverfolgungssystem geöffnet werden.

+++ 11:45 Ruhani: Corona-Notstand im Iran bis 2021 +++
Der Corona-Notstand im Iran wird nach Einschätzung von Präsident Hassan Ruhani mindestens bis Januar 2021 dauern. "Wir haben den Notstand nun seit sechs Monaten und müssen uns auf mindestens weitere sechs Monate vorbereiten", kündigt Ruhani in Teheran an. Es sei nicht möglich, alle Beschränkungen wieder aufzuheben. "Wir müssen einen Mittelweg zwischen Normalität und Einhaltung der Corona-Vorschriften finden", schreibt der Präsident auf seiner Webseite. Zugleich rechtfertigte er erneut seine Politik, verschiedene Maßnahmen zu lockern. Die von Ruhani angeordneten Lockerungen hatten in den vergangenen beiden Monaten dazu geführt, dass viele in der Bevölkerung die Hygienevorschriften und auch die Pandemie nicht mehr ernst nahmen. Folglich gab es einen dramatischen Anstieg der Opferzahlen mit teilweise mehr als 200 Toten pro Tag und Kritik am Präsidenten. Aktuell liegt die Zahl der Todesopfer im Iran bei mehr als 18.000. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuen Corona-Virus hat die Marke von 320.000 überschritten.

+++ 10:01 Russland meldet 5000 neue Infektionen +++
In Russland steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen nach Angaben der Behörden um 5189 auf 887.536. Weiter hieß es, dass 77 Personen binnen 24 Stunden gestorben seien. Damit legt die Zahl der Todesfälle in dem Land auf 14.931 zu.

+++ 08:04 Neuseeland feiert wichtigen Corona-Meilenstein +++
In Neuseeland ist die Übertragung des Coronavirus in der Bevölkerung seit hundert Tagen gestoppt. Obwohl seitdem keine Neuansteckungen mehr verzeichnet wurden, warnen die Gesundheitsbehörden vor Nachlässigkeit. Derzeit gibt es nach offiziellen Angaben noch 23 aktive Infektionsfälle im Land. Die Infizierten steckten sich aber nicht in Neuseeland an, sondern wurden bei der Einreise positiv getestet und in Quarantäne-Einrichtungen untergebracht. "Hundert Tage ohne Übertragung ist ein wichtiger Meilenstein, aber wir alle wissen, dass wir uns keine Nachlässigkeit erlauben dürfen ", sagt der oberste Gesundheitsbeamte Ashley Bloomfield. Neuseeland hatte die Ausbreitung des Coronavirus mit rigorosen Maßnahmen schnell unter Kontrolle gebracht. Mitte März wurde eine strikte Ausgangssperre verhängt und die Grenzen des Landes geschlossen.

+++ 06:40 Tui ist zufrieden mit dem Neustart +++
Der Neustart in der Corona-Krise ist aus Sicht des Reisekonzerns Tui gelungen. "Vor zwei Monaten sind wir pünktlich zur Öffnung der Grenzen mit einem neuen Sommerflugplan an den Start gerollt", sagt Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Seit dem 15. Juni habe die Ferienfluggesellschaft insgesamt rund 250.000 Gäste an Bord begrüßt. Im Juli waren nach seinen Angaben bis zu 21 Maschinen des Typs Boeing 737 im Einsatz. Ziel sei es, in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte der ursprünglich geplanten Kapazitäten wieder anbieten zu können. Eines der Top-Reiseziele im Streckennetz ist auch in diesem Sommer Mallorca mit mehr als 50.000 Passagieren. Kreta landete mit etwa 41.000 Gästen auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich Fuerteventura, Kos und Rhodos.

+++ 05:29 Maskenlieferanten verklagen Bundesregierung +++
Auf die Bundesregierung rollt angeblich eine Klagewelle zu, weil Zahlungen für den Kauf von Schutzmasken noch ausstehen. 48 Lieferanten, die vom Bundesgesundheitsministerium nicht oder nur teilweise für gelieferte Ware bezahlt worden seien, hätten Klagen eingereicht, berichtete die "Welt am Sonntag". Insgesamt forderten die betroffenen Unternehmen laut Schätzungen mehrerer Kanzleien ausstehende Zahlungen von etwa 400 Millionen Euro ein. Das Gesundheitsministerium erklärte, ihm seien bislang nur 21 Klagen bekannt, dabei gehe um Forderungen in Höhe von 59 Millionen Euro. Qualitätsmängel und falsch gestellte Rechnungen seien der Grund für die "Verzögerungen beim Zahlungsziel".

+++ 04:39 Ärzteverband sieht Bundesliga mit Zuschauern kritisch +++
Der Ärzteverband Marburger Bund hat Bedenken gegen eine Teilzulassung von Zuschauern bei Spielen der Fußball-Bundesliga auch mit Corona-Schutzauflagen. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Fußballfans mit zwei Metern Abstand ein Tor ihrer Mannschaft bejubeln", sagte die Vorsitzende Susanne Johna. Das sei einfach nicht sehr realistisch. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte mehrheitlich - aber nicht einstimmig - ein Konzept für den Fall einer Fan-Rückkehr beschlossen. Dazu gehören ein Alkoholverbot sowie die Streichung der Stehplätze bis 31. Oktober. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn begrüßte die Pläne, pocht aber auf passgenaue Lösungen für jedes Stadion.

+++ 03:20 Mexikos Präsident sieht Trendwende am Arbeitsmarkt +++
Auch Mexiko ist von der Pandemie schwer getroffen, in den vergangenen 24 Stunden stieg die Zahl der gemeldeten Infektionen in dem Land um 6495 auf jetzt 475.902 Fälle. 52.006 Menschen sind mit Covid-19 gestorben. Während sich das Virus weiter verbreitet, scheint am Arbeitsmarkt langsam eine Trendwende in Sicht. "Wir verlieren keine Jobs mehr", sagte Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador in einem YouTube-Video. Im August seien bereits 15.000 neue Stellen geschaffen worden. Von März bis Juli wurden allerdings wegen der Corona-Krise 1,1 Mio. Jobs gestrichen.

+++ 01:58 DGB ruft nach Verlängerung der Kurzarbeitsregelung +++
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert, das Kurzarbeitergeld in der Coronavirus-Krise deutlich zu verlängern. "Wenn wir Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt verhindern wollen, müssen wir die aktuelle Regelung bis zum März 2022 aufrechterhalten und das Kurzarbeitergeld weiter aufstocken", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Bild am Sonntag". Jeder Kurzarbeiter sei "ein Arbeitsloser weniger". Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer ist dem Blatt zufolge nicht abgeneigt: "Kurzarbeit hält die Belegschaften für den Aufschwung zusammen, also sollte sie zielgerichtet da verlängert werden, wo es dann hilft."

+++ 01:05 Altmaier hält Trend für alarmierend +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält die jüngsten Neuinfektionszahlen von mehr als 1000 pro Tag in Deutschland für alarmierend. "Wir müssen einen zweiten Lockdown mit aller Macht verhindern", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Deshalb brauchen wir zielgenauere Maßnahmen und Korrekturen statt flächendeckender Rundumschläge." Nötig sei eine medizinische Einordnung, was bislang falsch gelaufen sei und geändert werden müsse.

+++ 00:49 Brasilien verzeichnet nun mehr als 100.000 Tote +++
In Brasilien wurde am Samstag die Schwelle von 100.000 Corona-Todesfällen überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind in den vergangenen 24 Stunden 905 weitere Menschen nach einer Infektion mit Sars-Cov-2 gestorben. Insgesamt wurden 100.477 Tote mit Covid-19 registriert. Zuletzt wurden fast 50.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Experten gehen davon aus, dass die Zahlen tatsächlich viel höher liegen, da in Brasilien relativ wenig getestet wird.

+++ 23:52 Über fünf Millionen gemeldete Infektionen in den USA +++
In den USA haben sich nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Rechnerisch kommt damit auf 66 Einwohner eine gemeldete Infektion. Die Zahl der Toten mit Covid-19 liegt bei mehr als 160.000. Das entspricht etwa einem Viertel der weltweiten Gesamtsumme.

 

+++ 22:48 Wieder über 1000 Neuinfektionen in Deutschland: R-Wert steigt auf 1,32 +++
Am dritten Tag in Folge liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland über der Schwelle von 1000 neuen Fällen. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter laut Robert Koch-Institut (RKI) 1122 neue Fälle gemeldet. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt bei 1,32.

Seit Beginn der Pandemie haben sich mindestens 215.336 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 1045 Corona-Fällen erstmals wieder über der Schwelle von 1000 gelegen. Sie war zuletzt am 9. Mai überschritten worden. Danach war die Zahl in der Tendenz gesunken, seit Ende Juli steigen die Werte wieder.

+++ 21:58 Kuba verhängt neuen Lockdown in Havanna +++
Die kubanische Führung hat angesichts steigender Fallzahlen einen neuen Lockdown über Havanna verhängt. Gaststätten, Bars und Schwimmbäder werden wieder geschlossen, der öffentliche Nahverkehr ausgesetzt und Strände gesperrt. "Wir sind Zeugen eines neuen epidemiologischen Ausbruchs, der unsere gesamte Bevölkerung bedroht", sagt Gesundheitsminister Jose Angel Portal.

+++ 21:24 Zahl irischer Neuinfektionen verdreifacht sich +++
Irland meldet 174 bekannte Neuinfektionen nach einem Durchschnittswert von 58 neuen Fällen pro Tag in der vergangenen Woche und 32 zusätzliche Erkrankungen in der Woche davor.

+++ 20:21 Bericht: Trump plant Finanzhilfen per Erlass +++
Nach dem Stillstand bei den Verhandlungen zwischen dem Präsidialamt und den Demokraten im Kongress will US-Präsident Donald Trump weitere Corona-Hilfen per Erlass durchsetzen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Präsidialamt. Trump sollte im Laufe des Abends eine Pressekonferenz abhalten. Auch am Freitag war kein Durchbruch bei den Verhandlungen erzielt worden. Zuletzt klaffte zwischen den Vorstellungen des Präsidialamts und der Demokraten eine Lücke von zwei Billionen Dollar. Unklar ist aber noch, ob Trumps Verfügungsmacht ausreicht, um ein Hilfspaket per Erlass umsetzen.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, rts/dpa/AFP

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.