Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:52 Tägliche Todesfälle in Brasilien erreichen neuen Höchststand +++ 

In Brasilien haben die Behörden binnen 24 Stunden 2286 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit den Coronavirus registriert, so viele wie nie zuvor. Insgesamt sind in dem Land 270.656 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Mehr Corona-Tote wurden seit Pandemie-Beginn nur in den USA gezählt. Einen neuen Höchststand verzeichnete Brasilien auch bei den Infektionsfällen: Binnen 24 Stunden wurden fast 80.000 Neuansteckungen gemeldet. Damit haben sich seit Pandemie-Beginn bereits mehr als elf Millionen der 212 Millionen Einwohner Brasiliens nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

 

+++ 23:05 USA wollen Impfstoff-Überschuss an andere Länder abgeben +++
Wenn alle Menschen in den Vereinigten Staaten geimpft sind, will die US-Regierung übrig bleibende Dosen auch anderen Ländern zur Verfügung stellen. Die USA könnten sich erst in Sicherheit wiegen, wenn auch die ganze Welt mit Blick auf die Pandemie sicher sei, sagte Präsident Joe Biden Biden. "Das ist kein Problem, das mit einem Zaun gestoppt werden kann - ganz egal, wie hoch man den Zaun oder die Mauer baut." Biden bestätigte, dass die USA beim Hersteller Johnson & Johnson noch zusätzliche 100 Millionen Impfdosen bestellen. "Falls wir einen Überschuss haben, dann teilen wir ihn mit dem Rest der Welt", versprach er.

 

+++ 22:27 Fläschchen von erster Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum +++
Das Fläschchen von der ersten Corona-Impfung in den USA kommt ins Museum. Der New Yorker Krankenhausbetreiber Northwell Health spendet das leere Fläschchen des Biontech-Pfizer-Vakzins dem Nationalmuseum für Amerikanische Geschichte in Washington, wie das Museum mitteilt. Gespendet wurden außerdem die Impfkarte, die Mitarbeiterkarte und der Kittel der New Yorker Krankenschwester Sandra Lindsay, die am 14. Dezember als offiziell erste US-Bürgerin geimpft worden war.

+++ 22:14 Malta schließt Schulen und Geschäfte +++
Malta schließt im Kampf gegen die steigenden Corona-Zahlen ab Donnerstag die Schulen sowie alle Geschäfte und Dienstleistungen, die nicht als systemrelevant gelten. Die Sperren gelten für rund einen Monat, kündigt Premierminister Robert Abela in einer Ansprache an. Reisen auf Maltas Schwesterinsel Gozo würden eingeschränkt. Organisierter Sport ist künftig verboten. Hochzeiten dürften nicht mehr gefeiert werden. Die Beschränkungen gelten den Angaben zufolge bis mindestens 11. April, wenn die Osterferien enden. Zuvor hatte das kleine EU-Land mit rund 500.000 Einwohnern einen Rekordwert von über 500 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden registriert.

+++ 21:43 Unicef: Eine Milliarde Dollar für Impfstoffe für arme Länder nötig +++
Um die armen Länder mit ausreichend Impfstoffen zu versorgen, ist nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerkes Unicef eine Milliarde Dollar nötig. "Wir haben die Welt um mehr Mittel gebeten", sagt Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Immer noch fehle rund eine Milliarde Dollar. Unicef ist Teil des Covax-Programmes der Weltgesundheitsorganisation WHO, durch das Entwicklungsländer Impfstoff erhalten sollen. Das Kinderhilfswerk ist der größte einzelne Käufer von Impfstoffen. Über Covax sollen mindestens zwei Milliarden Impfdosen dieses Jahr verteilt werden, 1,3 Milliarden davon an Entwicklungsländer.

+++ 21:18 Litauen lockert weiter vorsichtig +++
Litauen lockert angesichts des Rückgangs an Neuinfektionen weiter vorsichtig die geltenden Corona-Beschränkungen. In dem baltischen EU-Land dürfen von 15. März an wieder alle Geschäfte mit einem direkten Zugang von der Straße öffnen. Auch Museen und Galerien dürfen ab diesem Datum wieder Besucher empfangen. Dies beschloss die Regierung in Vilnius. Die Geschäfte müssen dabei sicherstellen, dass für jeden Kunden eine Fläche von 20 Quadratmeter zur Verfügung steht, in Museen und Galerien sind es 30 Quadratmeter. Der Besuch der Ausstellungsräume bleibt jedoch auf Gruppen von zwei Personen beschränkt. Ausnahmen gelten für Familien. Tickets dürfen nur online verkauft werden. Litauen mit seinen knapp 3 Millionen Einwohnern hatte angesichts stark steigender Corona-Zahlen Mitte Dezember einen Lockdown mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängt.

+++ 20:55 Häftlingszahl in USA im Zuge von Corona deutlich gefallen +++
Der Anteil von Gefängnisinsassen an der Gesamtbevölkerung in den USA ist nach Angaben des Justizministeriums im Zuge der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. Demnach saßen im Juni 2020 gut 185.400 Menschen weniger hinter Gittern als ein Jahr zuvor, was einem Rückgang von 25 Prozent entspricht. Pro Kopf sei der Anteil der Gefängnisinsassen auf den niedrigsten Stand seit 1990 gefallen. Berücksichtigt wurden aber nur Gefängnisse, in denen Häftlinge wegen kleinerer Verbrechen einsaßen oder weil sie noch auf ihren Prozess warteten. Das Corona-Ansteckungsrisiko insbesondere in überfüllten Gefängnissen gilt als besonders hoch.

+++ 20:34 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 11.164 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.524.462 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen am Mittwoch 11.164 neue Fälle 308 Todesfälle hinzu. Im Vergleich zur Vorwoche zeigt sich ein anhaltender Anstieg der gemeldeten Fälle: Bei den Neuinfektionen liegt der aktuelle Tageszuwachs um 720 Fälle über dem Niveau von Mittwoch vergangener Woche (03.03.: 10.444 Neuinfektionen). Im Vergleich zum Mittwoch vor zwei Wochen (9985 Neuinfektionen) sind es sogar 1179 gemeldete Ansteckungen mehr.

Bei den Totenzahlen setzt sich der Rückgang fort. Am 3. März hatten die Landesbehörden in der Summe 375 Todesfälle verzeichnet (also 67 Tote mehr), am 24. Februar (Mittwoch vor zwei Wochen) waren es 416 übermittelte Sterbefälle (also 108 Tote mehr als heute).

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,96 (Vortag 0,97). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 96 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

+++ 20:18 US-Kongress verabschiedet billionenschweres Corona-Hilfspaket +++
Der US-Kongress verabschiedet das billionenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden. Im Repräsentantenhaus stimmt eine Mehrheit der Abgeordneten für die Maßnahmen im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro). Biden will das "Amerikanischer Rettungsplan" genannte Gesetz am Freitag mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.

+++ 20:01 Hausärzte zu Schnelltests - Praxen werden kaum "Tag der offenen Tür" machen +++
Der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, schätzt laut "Welt"-Vorabbericht, dass "vielleicht zehn bis 15 Prozent der rund 50.000 Hausarztpraxen im Land Corona-Schnelltests anbieten werden". Natürlich seien die Hausärzte für ihre Stammpatienten da. "Aber die Praxen können nicht einfach jedem, der sich mal eben spontan testen lassen will, ein solches Angebot machen. Dafür bräuchten sie entsprechende Räume, Schutzausrüstung und zusätzliches Personal." Das gebe es in vielen Praxen nicht. "Und deshalb werden die Praxen kaum einen Tag der offenen Tür machen und jeden testen können, der das möchte."

+++ 19:41 EU-Behörde: Todesfall in Österreich bislang nicht auf Astrazeneca-Impfung zurückzuführen +++
Die Arzneimittelbehörde der Europäischen Union (EMA) hat nach eigenen Angaben bislang keine Hinweise dafür, dass ein Todes- sowie ein Krankheitsfall in Österreich auf Impfungen mit dem Vakzin von Astrazeneca zurückzuführen sind. Eine 49-Jährige war nach österreichischen Angaben an den Folgen schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-Jährige erlitt eine Lungenembolie. Sie hatten demnach zuvor Impfungen aus derselben Charge erhalten. Auch wenn zunächst kein kausaler Zusammenhang ausgemacht wurde, wurde als Vorsichtsmaßnahme ein Stopp der Impfungen mit der Charge veranlasst.

+++ 19:17 Mehr als 30.000 Neuinfektionen in Frankreich +++
Das Coronavirus breitet sich in Frankreich weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 30.303 Neuinfektionen nach 23.302. Auf den Intensivstationen befänden sich unverändert 3918 Personen. Die Zahl der Todesfälle legte um 264 auf 89.565 zu. Das ist der weltweit siebthöchste Wert.

+++ 18:48 Studie: B.1.1.7 Mutante zu 64 Prozent tödlicher als frühere Varianten +++
Die zuerst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutante B.1.1.7 ist einer neuen Studie zufolge zu 64 Prozent tödlicher als frühere Varianten des Virus. In 4,1 von Tausend Fällen führe eine Infektion mit B.1.1.7 zum Tod, heißt es in der Studie von Forschern der britischen Universität Exeter. Bei früheren Coronavirus-Varianten liegt die Sterberate bei 2,5 von Tausend Fällen. Für ihre Studie analysierten die Forscher Datenpaare von jeweils knapp 55.000 Studienteilnehmern. Die Menschen waren zwischen Oktober und Januar positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nachdem sie ihr Testergebnis erhielten, wurden sie 28 Tage lang von den Forschern beobachtet. Das Augenmerk der Wissenschaftler lag dabei auf Menschen, die in ihrem Wohnumfeld auf das Coronavirus getestet worden waren - und nicht im Krankenhaus. Damit war der Anteil der Risikopatienten niedriger als in Studien, die auf Daten aus Krankenhäusern basieren.

+++ 18:36 Start von Impfungen in Arztpraxen wohl erst Mitte April +++
Die Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen können wohl erst Mitte April starten: Dies verlautet nach den Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern aus Teilnehmerkreisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder hatten in ihren Corona-Beratungen vergangene Woche noch einen Impfstart in den Praxen Anfang April anvisiert.

+++ 18:23 Stiko-Chef warnt vor Aufhebung der Impf-Reihenfolge +++
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut, Thomas Mertens, warnt vor weitreichenden Folgen, wenn die Priorisierung bei der Corona-Schutzimpfung zu schnell aufgehoben wird. "Das Problem ist, dass es passieren kann, dass Menschen zurückbleiben, die wirklich ein sehr hohes Risiko für schwere Erkrankungen, für intensivpflichtige Therapien und Tod haben, und das ist das, was wir eigentlich vermeiden wollen", zitieren die Sender ntv/RTL Mertens. Dass in den Alten- und Pflegeheimen praktisch keine Todesfälle mehr vorkämen, sei ein Erfolg der Priorisierungsimpfung. "Und die möchte ich nicht gefährdet sehen, indem man jetzt einen Impfstoff mit dem Herdenimmunitätsgedanken verteilt, und dabei unter Umständen Menschen zurückbleiben, die tatsächlich eine Impfung dringend brauchen, um sie vor schwerer Erkrankung zu schützen."

+++ 17:59 Studie zu Pollenflug und Coronavirus verunsichert Patienten +++
Eine Studie über eine mögliche Erhöhung des Corona-Risikos bei starkem Pollenflug führt bei bestimmten Patienten zu Verunsicherung. Verbände und Einrichtungen berichteten am Mittwoch über viele Anfragen insbesondere von Asthmatikern. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) teilt mit, es habe besorgte Anfragen von Menschen gegeben, die an einem Heuschnupfen oder Asthma leiden. "Allergiker und Nichtallergiker sollten keine Sorgen oder gar Ängste entwickeln, durch den Kontakt mit Pollen in der Außenluft bevorzugt eine Infektion mit Coronaviren zu erleiden", erläuterte die Stiftung. Die Forscher hatten Daten zu Pollen und Infektionsraten aus 130 Regionen in 31 Ländern im Frühjahr 2020 analysiert. An Orten ohne Lockdown-Regelungen stieg die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent, wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um 100 pro Kubikmeter erhöhte. Die täglichen Infektionsraten korrelierten mit der Pollenzahl in Ländern mit und ohne Lockdown.

+++ 17:35 Österreichs Präsident dankt mit U-Bahn-Ansage für Corona-Disziplin +++
Mit einer Dankesbotschaft in Zeiten der Pandemie hat sich Österreichs Präsident direkt an Wiener U-Bahn-Passagiere gewandt. Alexander Van der Bellen griff am Mittwoch zum Mikrofon und sprach eine Ansage ein, die in Zügen und Stationen zu hören war, wie eine Sprecherin der städtischen Wiener Linien sagte. "Liebe Fahrgäste, hier spricht Alexander Van der Bellen. Ich wollte mich heute einfach einmal bei Ihnen bedanken. Es ist ja derzeit alles nicht so einfach", sagte der 77-jährige Politiker. "Daher Danke - Danke fürs Masketragen, Danke fürs Abstandhalten, Danke fürs Aufeinanderschauen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag." Der ehemaligen Chef der Grünen ist bekannt dafür, dass er öffentliche Verkehrsmittel benutzt.

+++ 17:29 Details zu Impfungen in Arztpraxen bleiben vorerst offen +++
Bund und Länder wollen die Hausärzte in die Corona-Impfungen einbeziehen, doch die Details sind noch offen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern berieten heute über eine Empfehlung, die endgültige Entscheidung soll aber erst in einer Spitzenrunde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Länderregierungschefs fallen. Die Regierung warnt vor zu hohen Erwartungen an die Einbeziehung der Praxen. Ärztevertreter mahnen mehr Entscheidungsfreiheit bei den Impfungen an. Die zusätzliche Runde solle "zeitnah" noch vor der für 22. März geplanten Ministerpräsidentenkonferenz stattfinden, sagt Regierungssprecher Seibert. Hintergrund ist nach seinen Angaben die ungelöste Frage der künftigen Aufteilung des Impfstoffs zwischen den öffentlichen Impfzentren und den Hausarztpraxen.

+++ 17:07 Pfizer unter Bedingungen zu Impfstofffertigung in Indien bereit +++
Pfizer will den mit Biontech entwickelten Corona-Impfstoff Insidern zufolge unter Bedingungen auch in Indien produzieren. Der US-Konzern habe der indischen Regierung signalisiert, dass er das Vakzin im Gegenzug zu einer raschen Zulassung für den riesigen Markt auf dem Subkontinent sowie Freiheiten bei Exporten und Preisen im Land produzieren werde, sagen zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Pfizer hatte im vergangenen Monat den Antrag für eine Notfallgenehmigung in Indien zurückgezogen, nachdem die dortige Regulierungsbehörde auf eine eigene Überprüfung gepocht hatte. Der Konzern fürchte nun, dass die indische Regierung Preiskontrollen erlassen könnte, hieß es. Indien verfügt über große Kapazitäten zur Herstellung von Arzneien, die Regierung setzt bei den Impfstoffen auf eine Fertigung in Indien. Pfizer wollte sich nicht äußern.

+++ 16:42 Merkel sieht noch "drei, vier schwere Monate" auf Deutschland zukommen +++
Die Corona-Lage in Deutschland wird nach Einschätzung von Kanzlerin Angela Merkel noch bis in den Sommer angespannt bleiben. "Das sind jetzt noch drei, vier schwere Monate: März, April, Mai, Juni", sagt Merkel in einem öffentlichen Digital-Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen. Danach würden die Effekte des Impfens deutlich werden, so Merkel. "Dann wird es deutlich besser, aber im Augenblick fällt jeder Tag schwer. Das merkt man ja jedem an."

+++ 16:34 USA wollen Bestellung von J&J-Impfstoff verdoppeln +++
Die USA wollen ihre Impfstoff-Bestellungen beim Pharma-Riesen Johnson & Johnson verdoppeln. Weitere 100 Millionen Einheiten sollen geordert werden, teilt ein Sprecher der Regierung mit. Demnach wird Präsident Joe Biden die Beschaffung noch im Laufe des Tages ankündigen. Johnson & Johnson, von dessen Impfstoff nur eine Dosis verabreicht werden muss, hat die Produktion langsamer hochgefahren als erwartet.

+++ 16:19 Berlin richtet fünf weitere große Testzentren ein +++
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci kündigt an, dass sich die Hauptstadtbewohner ab Dienstag in fünf weiteren Testzentren auf das Coronavirus testen lassen können. Dabei handelt es sich um die Kliniken Vivantes-Klinikum Spandau, Vivantes-Klinikum Prenzlauer Berg, Vivantes Wenckebach-Klinikum Tempelhof, Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe Kladow und Königin Elisabeth Herzberge Lichtenberg. In den bestehenden 16 Testzentren sind schon viele Termine ausgebucht. Kalayci sagte dem RBB, dass sich die Situation mit den "To-Go-Stationen" verbessern würde. "Derzeit sind wir in Berlin bei täglich 9000 Impfungen, wir können aber mehr, nämlich 20.000"

+++ 16:08 Schwesig zu Luca-App: Wollen Ende der Zettelwirtschaft +++
Mecklenburg-Vorpommern hat sich als erstes Bundesland entschieden, die Luca-App zur digitalen Kontaktnachverfolgung in der Corona-Krise einzusetzen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagt den Sendern ntv/RTL: "Uns ist es wichtig, anonym, sicher, aber eben auch einfach Kontakte nachvollziehen zu können. Wir wollen, dass die Zettelwirtschaft vorbei ist, dass die Gesundheitsämter entlastet werden und wir eben auch Öffnungsschritte in der Pandemie wagen können." Zwei Städte - Rostock und Schwerin - würden die App bereits nutzen.

+++ 15:43 Impfstoffstreit: Hersteller exportierten 34 Millionen Dosen aus EU +++
Pharmahersteller haben seit 1. Februar rund 34 Millionen Dosen Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union an etwa 30 Länder in aller Welt geliefert. Dies bestätigen EU-Kreise in Brüssel. Davon seien allein 9 Millionen Dosen nach Großbritannien gegangen und eine Million in die USA. Hintergrund ist der Impfstoffmangel in der EU einerseits und andererseits die Kritik an einem EU-Exportstopp für 250.000 Impfdosen von Astrazeneca an Australien. Die britische Regierung hatte diesen Exportstopp kritisiert. EU-Ratschef Charles Michel wies jedoch darauf hin, dass weiter Exporte aus der EU möglich seien, während die USA und Großbritannien Impfstoffexporte faktisch gestoppt hätten.

+++ 15:29 83 Infizierte bei Corona-Ausbruch in Allgäuer Schlachthof +++
Nach einem Corona-Ausbruch bei einem Schlachthof im bayerischen Buchloe werden 83 Beschäftigte positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. Darüber hinaus wird für 93 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet, teilt das zuständige Landratsamt mit. Bei 3 der 83 Infizierten sei die britische Variante des Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers arbeiten in dem Betrieb im Allgäu insgesamt 430 Menschen. Ein Großteil der Infizierten sei im Bereich der Schlachtung tätig. "Die Schlachtung ist seit gestern bis zum Wochenende ausgesetzt", sagte der Sprecher. Wie es zu dem Ausbruch kam, könne sich das Unternehmen bislang nicht erklären. "Die Behörden bestätigen, dass es keine Anhaltspunkte für eine Lücke in unserem Hygienekonzept gibt."

+++ 15:09 Merkel warnt vor zu schnellem Abschneiden von Hilfsprogrammen +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor einem zu schnellen Einstellen von Hilfsprogrammen für Hilfsbedürftige nach der Überwindung der Corona-Pandemie. Es werde noch lange dauern, Menschen wieder in eine Situation wie vor der Pandemie zu bringen, sagt Merkel in einer Debatte mit Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen. Die Haushaltslage sei sicher nicht gut. "Wir müssen dann gucken, dass wir nicht zu früh mit irgendso einem Kurs einsetzen, der alles abschneidet."

+++ 14:40 AfD bringt Corona-Politik vor Verfassungsgerichtshof +++
Die AfD-Landtagsfraktion lässt die Corona-Politik der rheinland-pfälzischen Landesregierung vom Verfassungsgerichtshof auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen. Dabei gehe es besonders um die Frage, ob die "längerfristigen Grundrechtseingriffe" durch die Corona-Verordnungen nicht vom Parlament hätten genehmigt werden müssen, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Jan Bollinger. Der Antrag auf eine "abstrakte Normenkontrolle" soll noch am Mittwoch nach Koblenz geschickt werden. Nach Ansicht des Staatsrechtlers Michael Elicker von der Universität des Saarlandes geht es bei dem Verfahren um eine grundsätzliche Klärung vieler verfassungsrechtlicher Fragen im Zusammenhang mit den Corona-Auflagen. Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen von SPD, FDP und Grünen hätten sich geweigert, den Landtag bei den Pandemiemaßnahmen "mit ins Boot zu nehmen". Ähnliche Klagen gebe es auch in Niedersachsen, Sachsen, Brandenburg und weiteren Bundesländern, sagte Elicker auf der Pressekonferenz wenige Tage vor der Landtagswahl am Sonntag.

+++ 14:18 Frankreich arbeitet an Corona-Impfpass +++
Die französische Regierung arbeitet an einem Corona-Impfpass. Das teilt Regierungssprecher Gabriel Attal nach einer Sitzung des Kabinetts mit. Bei den Impfungen sei das Land auf dem besten Weg, seine Ziele zu erreichen. Die gegenwärtigen Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie funktionierten, allerdings sei die Lage in den Krankenhäusern besorgniserregend. Das gelte auch für den Großraum Paris. In den Gebieten, in denen die Infektionszahlen noch immer besonders hoch seien, müssten die Anstrengungen verstärkt werden.

+++ 13:51 Zahl der Intensivpatienten sinkt auf niedrigsten Stand seit November +++
Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit Anfang November 2020 zurückgegangen. In deutschen Kliniken werden derzeit 2736 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, wie aus dem aktuellen Divi-Intensivregister hervorgeht. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 49 Patienten. Demnach müssen 1570 Patienten invasiv beatmet werden, das sind zwei weniger als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4645 Betten in den deutschen Kliniken frei.

+++ 13:34 KMK-Chefin Ernst will Corona-Impfpflicht nicht ausschließen +++
Die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst, will eine generelle Corona-Impfpflicht nicht ausschließen. In der ntv-Sendung "Deutschland fragt…" sagte die SPD-Politikerin: "Ich glaube, dass sich sehr, sehr viele Menschen freiwillig impfen lassen, aber wenn wir am Ende des Jahres zu dem Ergebnis kommen, dass die Freiwilligkeit nicht ausreicht, dann wird diese Frage diskutiert werden." Auch eine Impfpflicht für Kinder - ähnlich wie bei Masern - will Ernst nicht ausschließen. Noch gebe es keinen geeigneten Impfstoff für Kinder, aber sobald der da sei, würden auch Kinder geimpft. "Es ist ein sehr aggressives Virus, deshalb wird die Frage der Impfpflicht Ende des Jahres diskutiert werden müssen."

+++ 13:12 USA verzeichnen 560 Todesfälle mehr als in Vorwoche +++
In den USA haben die Behörden binnen eines Tages mindestens 1866 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet - also deutlich mehr Fälle als vor einer Woche (1306). Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt demnach nun 527.970. Die Zahl der laborbestätigten Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten stieg laut NYT um mindestens 55.631 neu erkannte Infektionen auf insgesamt mehr als 29,18 Millionen.

+++ 12:58 Spahn zögert mit Beschluss zu Impfungen in Praxen +++
Bundesgesundheitsminister Spahn will bei der Einbeziehung der Arztpraxen in die Impfstrategie erst einmal einen gemeinsamen Beschluss mit den Ministerpräsidenten der Länder erreichen, heißt es aus Regierungskreisen. Weil es unterschiedliche Einschätzungen bei dem Thema gebe, sei ein gemeinsames Agieren umso wichtiger. Das Gesundheitsministerium erklärt auf Anfrage, Ziel sei weiterhin, Anfang April mit Impfungen in den Praxen zu beginnen. Ein bundeseinheitliches Vorgehen solle es auch deshalb geben, um Vertriebswege über den Großhandel und Apotheken nutzen zu können. Die regionalen Impfzentren der Länder sollen weiterarbeiten, Termine sollen bestehen bleiben. Die nächsten Bund-Länder-Beratungen sind für den 22. März geplant.

+++ 12:41 Polen bezahlt Lockerungen mit volleren Krankenhäusern +++
In Polen sind an einem Tag so viele Corona-Infektionen festgestellt worden wie seit November nicht mehr. Das Gesundheitsministerium in Warschau meldet 17.260 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie ist um 398 auf knapp 46.000 gestiegen. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. Die Belastung für das Gesundheitssystem nimmt zu: Fast 18.400 Covid-19-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt. Davon mussten mehr als 1900 auf der Intensivstation beatmet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 240. Polen hatte zuletzt einzelne Schutzmaßnahmen gelockert. In den meisten Teilen des Landes durften Hotels, Kinos, Museen, Kunstgalerien und Schwimmbäder mit begrenzter Kapazität wieder öffnen.

+++ 12:27 DIVI-Experte Janssens: "Einmal pro Woche testen ist keinmal" +++
Für Intensivmediziner Uwe Janssens ist es noch zu früh, den möglichen Effekt von Impfungen in der vulnerablen Bevölkerungsgruppe der über 80-Jährigen anhand der Belegung der Intensivbetten zu beurteilen. "Lassen Sie uns nochmal vier Wochen abwarten, dann können wir vielleicht Effekte sehen, die uns die Briten und vor allem die Schotten in der letzten Woche schon gezeigt haben", sagt Janssens im "ntv Corona Spezial". Dort hätten Covid19-Stationen inzwischen aufgelöst werden können, "weil tatsächlich keine Schwererkrankten mehr kommen".

Bezüglich der Teststrategie kritisiert Janssens, ein einziger Test pro Woche sei nicht ausreichend. "Ich würde 'Einmal ist keinmal' sagen", so der Mediziner. Viele Fragen blieben zudem offen. "Selbsttestungen - wer kontrolliert das? Wie werden die durchgeführt? Wie wird das dokumentiert und kann ich den Selbsttest dann verwenden um mich quasi 'frei zu testen', um bestimmte Sachen machen zu dürfen? Ich sage ihnen ganz ehrlich: Das ist noch ein bisschen unausgegoren, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken."

+++ 12:09 Studie: Pandemie trifft Ärmere besonders hart +++
Die Corona-Pandemie droht die soziale Schieflage in Deutschland zu verschärfen - denn sie trifft Menschen mit geringem Einkommen besonders hart. Laut dem Sozialbericht des Statistischen Bundesamts, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) waren im ersten Lockdown Menschen mit höherem Einkommen zwar häufiger von Einkommenseinbußen betroffen, die Folgen der Pandemie für Menschen mit Niedrigeinkommen sind aber härter: Etwa jeder Fünfte gab an, in Finanznöten zu stecken oder dies zu befürchten. WZB-Experte Philipp Wotschack: "Sie waren in Zahlungsschwierigkeiten geraten, mussten Kredite aufnehmen, waren in ernsthafte Geldprobleme geraten, mussten möglicherweise auf Ersparnisse zurückgreifen, Sozialleistungen beantragen oder ihren Lebensstandard drastisch einschränken."

+++ 11:53 Kabinett verlängert Homeoffice-Gebot bis Ende April +++
Arbeitgeber in Deutschland bleiben bis Ende April aufgerufen, ihren Beschäftigten die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen. Das Kabinett billigt eine Verlängerung der Verordnung von Januar, die am 15. März ausgelaufen wäre. Darin heißt es: "Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen." Homeoffice sei ein wichtiges Element, um Kontakte zu reduzieren und die Pandemie einzuschränken, erklärt Heil.

+++ 11:38 Meck-Pomm kauft als erstes Land Lizenz für Luca-App +++
Mecklenburg-Vorpommern will die App Luca zur Kontaktnachverfolgung flächendeckend nutzen. Als erstes Bundesland habe Mecklenburg-Vorpommern eine Lizenz für das Luca-System gekauft, um es mit der Kontaktnachverfolgung der acht Gesundheitsämter des Landes zu koppeln, erklärt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die Ämter nutzen die Software Sormas. Die Kosten für die Lizenz belaufen sich auf 440.000 Euro. Den Geschäften, Kunden und Kommunen sollen keine Kosten enstehen.

+++ 11:14 Biontech sagt EU für März vier Millionen Impfdosen mehr zu +++
Biontech und Pfizer liefern der EU im März vier Millionen Impfstoffdosen mehr. Das kündigt die EU-Kommission auf Twitter an. Die Lieferung soll noch in den kommenden zwei Wochen erfolgen. "Dies wird dazu beitragen, das Virus in den Hotspots zu bekämpfen und den freien Grenzverkehr erleichtern", heißt es in der Mitteilung weiter.

+++ 11:04 Von "Rock am Ring" bis "Hurricane": Sieben Open-Air-Festivals abgesagt +++
"Rock am Ring" und "Rock im Park" fallen auch in diesem Jahr wegen der Corona-Krise aus. Die Entscheidung für die Absage von insgesamt sieben großen Open-Air-Festivals in Deutschland und der Schweiz sei wegen der fortdauernden Pandemie getroffen worden, teilt das Veranstalter-Netzwerk Eventim Live mit. Abgesagt sind auch das "Hurricane Festival" und "Southside".

+++ 10:47 Tschechischer Abgeordneter stirbt an Covid-19 +++
In Tschechien ist erstmals ein Abgeordneter des Parlaments an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Der 71 Jahre alte Politiker Jiri Ventruba von den oppositionellen Bürgerdemokraten (ODS) erlag am Dienstag den Folgen der Infektion, wie die Partei nun bestätigt. Der studierte Arzt saß seit dreieinhalb Jahren im Parlament. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich in Tschechien zahlreiche Politiker mit dem Virus infiziert - darunter Parlamentspräsident Radek Vondracek und Ex-Verteidigungsministerin Karla Slechtova.

+++ 10:35 Berlin will nun auch Beamte im Justizvollzug durchimpfen +++
Berlin will noch in dieser Woche allen Beamten im Justizvollzug eine Impfung anbieten. Das kündigt der Justizsenator der Stadt, Dirk Behrendt, auf Twitter an. "Ich freue mich, dass die gesellschaftlich wichtige Arbeit im Justizvollzug und von Justizwachtmeister*innen anerkannt wird", schreibt Behrendt.

+++ 10:33 Labore fürchten abebbendes Interesse an PCR-Tests +++
Die akkreditierten Labore in Deutschland warnen davor, dass durch die erweiterte Teststrategie - vor allem der Schnelltests zur Eigenanwendung - künftig weniger PCR-Tests gemacht werden könnten. Alle müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein, dass die Strategie nur erfolgreich sein werde, wenn "alle positiven Antigentests durch eine SARS-CoV-2-PCR bestätigt werden", sagt Jan Kramer, Vizechef des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) laut einer Mitteilung. Denn nur so könnten die Labore "weiterhin auf die besorgniserregenden Mutationen nachtesten". Der Anteil der Mutation B.1.1.7 an den Positivtests liegt laut ALM derzeit bei 54 Prozent.

+++ 10:15 FDP warnt vor mehr Insolvenzen durch Stopp der Finanzhilfen +++
Die FDP hat angesichts der ausgesetzten Corona-Hilfen wegen Betrugsverdachts vor weiteren Firmenpleiten und Jobverlusten gewarnt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier habe "immer wieder schnelle Hilfen versprochen und sein Wort immer wieder gebrochen", sagt Fraktionsvize Michael Theurer. "Mit dem aktuellen Stopp der Abschlagszahlungen für Coronahilfen steigt die Gefahr weiterer Insolvenzen und von noch mehr Arbeitslosen", sagt er weiter. Die Bundesregierung hatte zuvor wegen Betrugsverdachts die Zahlungen aus mehreren Corona-Hilfsprogrammen vorübergehend eingestellt.

+++ 10:02 Zwei Drittel der Kreise und Städte über 50er-Schwelle +++
Die Bemühungen zur Eindämmung der Ansteckungswelle bleiben mit Blick auf die kommunalen Fallaufkommen vorerst ohne durchschlagenden Erfolg: Trotz eines minimalen Anstiegs verharrt die Zahl der Regionen, in denen sich laut Robert-Koch-Institut das Fallaufkommen unter 50 neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner bewegt, auf einem noch zu geringen Niveau. Den RKI-Daten zufolge weisen 147 Städte und Landkreise (gestern: 139, vorgestern: 135, vorvorgestern: 149) eine Sieben-Tage-Inzidenz unter der 50er-Schwelle auf. Zugleich liegen 265 Regionen mit ihrem Fallaufkommen über diesem Schwellenwert.

+++ 09:48 Hotellerie-Geschäft stürzt zu Jahresbeginn ins Bodenlose +++
Der zweite Corona-Lockdown trifft die Hotellerie in Deutschland auch zum Start des Jahres 2021 hart. Im Januar brach die Zahl der Übernachtungen von Gästen gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als drei Viertel (76,3 Prozent) auf 6,4 Millionen ein, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Bei den Übernachtungen von inländischen Reisenden wurde ein Minus von knapp 74 Prozent auf 5,7 Millionen verzeichnet. Noch dramatischer ist der Rückgang mit gut 86 Prozent auf 0,7 Millionen bei Gästen aus dem Ausland.

+++ 09:30 Spahn billigt gelockerte Impfreihenfolge in Sachsen +++
Bundesgesundheitsminister Spahn hat den Plan der sächsischen Landesregierung gebilligt, im Grenz-Landkreis Vogtland von der Impfpriorität abzuweichen. Er habe mit Ministerpräsident Michael Kretschmer gesprochen und vereinbart, dass dort ein "Schutzriegel" durch Impfungen möglich sei, sagt Spahn im ZDF. Kretschmer hatte zuvor angekündigt, im Vogtland wegen der Nähe zu Tschechien mit den dort sehr hohen Infektionszahlen möglichst alle Bewohner zu impfen und von der Prioritätenliste abzuweichen. Damit soll verhindert werden, dass sich im Grenzgebiet viele Menschen anstecken.

+++ 09:13 Bundesweit 72 Regionen über Merkels 100er-"Notbremse" +++
Für zahlreiche deutsche Regionen gibt es mit Blick auf die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz vorerst keine Grundlage für zeitnahe und umfangreiche Öffnungsschritte: Von den 412 Regionen, die das Robert-Koch-Institut ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), überschreiten 72 (Vortag: 71) die von Kanzlerin Merkel als "Notbremse" bezeichnete 100er-Marke - sie sind also von bei den Bund-Länder-Beratungen vereinbarten Lockerungen weit entfernt. Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge liegen von den 20 Regionen mit den höchsten Werten allein zehn in Bayern und acht in Thüringen. Beide Freistaaten liegen mit ihren Fallaufkommen deutlich über dem Bundeswert (65,4): Bayern mit 70,5 und Thüringen mit der bundesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenz von 134,2.

+++ 08:57 Spahn kassiert Hoffnung auf 20 Millionen Impfungen ab April +++
Kaum sind die Zahlen in der Welt, warnt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn davor, unrealistische Erwartungen zu schüren: Die Impfzahlen würden deutlich steigen, sagt er im ZDF. "Aber die Impfmengen werden nicht gleich auf 20 Millionen im Monat oder gar auf zehn Millionen in der Woche wachsen", fügt Spahn hinzu. "Im April wird es deutlich mehr Impfungen geben, aber noch nicht in der Größenordnung." Dann würden zunächst die Hausärzte einbezogen, in einem weiteren Schritt dann die Betriebsärzte. Mit jedem Schritt könne dann angesichts der Verfügbarkeit von mehr Impfdosen auch die Priorisierung flexibler gehandhabt werden. KBV-Chef Gassen hatte zuvor erklärt, mithilfe der Hausarztpraxen sei es möglich, ab April 20 Millionen Menschen im Monat zu impfen.

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+++ 08:38 Greiz in Thüringen steigt zu Top 3 der Super-Hotspots auf +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt die bayerische Stadt Hof die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge (10. März, 3.12 Uhr) weist die oberfränkische Stadt einen leicht gesunkenen Wert von 333,9 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf (Vortag: 338,2). Dahinter folgen der thüringische Landkreis Greiz mit stark gestiegenem Fallaufkommen (288,5) und der bayerische Landkreis Kulmbach (262,7). Dieser liegt wie die beiden Spitzenreiter unweit der tschechischen Grenze. Der mehrwöchige Spitzenreiter, der bayerische Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (242,2), bewegt sich erstmals seit mehreren Wochen nicht mehr in der Top drei.

+++ 08:19 Gassen: Impfungen beim Hausarzt werden Impf-Vertrauen erhöhen +++
Kassenärzte-Chef Gassen rechnet durch den Start von Impfungen in Haus- und Facharztpraxen mit einem erhöhten Vertrauen der Menschen in den Corona-Impfstoff. "Es wird sehr viel schneller gehen und das Vertrauensverhältnis wird ein anderes sein. Ich glaube auch, dass wir weniger Vorbehalte gegen Impfungen sehen werden", sagte Gassen im "ntv Frühstart". Das Impfen in den Praxen werde in der gesamten Impfstrategie einen "erheblichen Stellenwert" haben. Der KBV-Chef betonte: "Es ist überhaupt nur mit den Praxen zu schaffen, es dieses Jahr hinzubekommen". Gassen rechnete vor, dass die Haus- und Facharztpraxen mindestens fünf Millionen Impfungen pro Woche durchführen könnten: "Das sind natürlich ganz andere Schlagzahlen, als das, was die Impfzentren darstellen können."

+++ 07:58 Zwei Bundesländer unter 50er-Marke - bald auch Berlin? +++
Nur in zwei Bundesländern liegt das Fallaufkommen weiter unter der 50er-Grenze neu registrierter Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge ist Schleswig-Holstein trotz eines leichten Anstiegs weiter vorn (46,22), gefolgt von Rheinland-Pfalz, das einen leicht gesunkenen Wert hat (46,24). Das höchste Fallaufkommen im Ländervergleich weist den RKI-Daten zufolge weiterhin Thüringen auf. Dort ist der Wert minimal von 134,8 auf 134,2 gesunken. Der Freistaat liegt somit weiter als einziges Bundesland über der 100er-Marke.

Besser sieht es in Berlin, Bremen, Hamburg und im Saarland aus, die sich im 50er-Bereich bewegen und gesunkene Werte aufweisen. Beachtlich sind die Entwicklungen in Bremen und Berlin, wo die Werte um 6,6 und 5,94 sinken. Die Hauptstadt macht damit einen großen Schritt auf die 50er-Obergrenze hinzu.

Update 08.22 Uhr: Laut RKI-Dashboard wurde aus Hamburg keine neuen Daten übermittelt, was an Übermittlungsproblemen liegen könnte. Das wirkt sich auch auf die Sieben-Tage-Inzidenz aus. Im mehrtägigen Mittel der vergangenen Tage meldete die Hansestadt noch 218 neue Fälle pro Tag.

+++ 07:39 Reisebranche fordert, Quarantäne-Pflicht aufzuheben +++
Die Reisebranche fordert von der Bundesregierung gezielte Vereinbarungen mit wichtigen Reiseländern, um sicheren Tourismus in der Pandemie zu ermöglichen. Dies sei bislang noch nicht geschehen, kritisiert der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, im ZDF. Notwendig seien nun klare Perspektiven für die Branche, die "wirklich aus dem letzten Loch" pfeife. Dazu gehöre auch eine Abschaffung der Quarantäne-Pflicht, die viele Menschen von der Buchung abhalte. "Corona-Test statt Hausarrest", verlangt Fiebig. Die Buchungszurückhaltung sei derzeit "noch relativ groß".

+++ 07:04 Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf Niveau von Monatsanfang +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken, bleibt jedoch deutlich über der 60er-Schwelle. Laut aktuellem RKI-Datenstand nahm das Fallaufkommen am Dienstag von 67,5 auf 65,4 neu registrierte Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ab.

+++ 06:45 Nur jede zehnte Apotheke bietet Schnelltests an +++
Nur jede zehnte Apotheke in Deutschland bietet derzeit Schnelltests an. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Angaben des Vorsitzenden des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis. "Rund zehn Prozent aller Apotheken bundesweit bieten diesen Test bereits an", sagt Preis. Und er macht Hoffnung: "Nächste Woche wird jeder in seiner Nähe eine Apotheke finden, in der er sich kostenlos testen lassen kann." Spontan ginge das aber nicht. Wer sich testen lassen will, muss laut Preis vorher telefonisch oder online einen Termin machen.

+++ 06:31 Corona-Effekt - Absatz von Taschentüchern sinkt deutlich +++
Weil die Menschen seltener Schnupfen haben, ist der Bedarf an klassischen Taschentuch-Packungen gesunken. Normalerweise steige der Verkauf dieser Produkte im Herbst, dieser Effekt sei aber ausgeblieben, sagt eine Sprecherin des schwedischen Hygieneartikel-Konzerns Essity. Zahlen nannte sie nicht. Andere Hersteller wollten sich nicht äußern, Branchenkennern zufolge sind aber auch sie von der Entwicklung betroffen. Der Grund für den rückläufigen Umsatz liegt auf der Hand: Durch die Corona-Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen waren die Menschen im Schnitt weniger krank als in Vorjahren, was auch zu einer gesunkenen Nachfrage nach Erkältungsmitteln geführt hat.

+++ 06:20 Stiko-Chef Mertens: "Sputnik V ist clever gebaut" +++
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V gelobt. "Das ist ein guter Impfstoff, der vermutlich auch irgendwann in der EU zugelassen wird", so Mertens in der "Rheinischen Post". "Die russischen Forscher sind sehr erfahren mit Impfungen. Sputnik V ist clever gebaut." Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA prüft die Zulassung von Sputnik V noch. In der EU sind bisher die Vakzine der drei Hersteller Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca zugelassen.

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+++ 06:04 Gassen: Immunisierung der Deutschen bis August möglich +++
Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hält es für möglich, dass in Deutschland ab April 20 Millionen Menschen monatlich gegen das Coronavirus geimpft werden können. Eine Erstimpfung für die erwachsene Bevölkerung könne schon in der ersten Juni-Hälfte, die weitgehende Immunisierung Anfang August abgeschlossen sein, sagt Gassen der "Welt". Voraussetzung dafür sei ein rascher Nachschub an Impfstoffdosen. Ab Anfang April sollen die niedergelassenen Ärzte in Deutschland flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen.

+++ 05:17 RKI meldet 9146 neue Fälle +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) zählt binnen eines Tages 9146 Corona-Neuinfektionen und 300 weitere Todesfälle. Vor genau einer Woche hatte das RKI innerhalb von 24 Stunden 9019 Neuinfektionen und 418 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) liegt laut RKI bundesweit bei 65,4 - und damit niedriger als am Vortag (67,5).

+++ 04:10 Brasilien meldet weiteren Tagesrekord an Corona-Toten +++
Nach der bisher tödlichsten Woche in der Pandemie registriert Brasilien einen weiteren Höchstwert bei den an einem Tag erfassten Corona-Toten. 1972 Menschen sind nach Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Dienstagabend innerhalb von 24 Stunden gestorben. Der bisherige Höchstwert lag am vergangenen Mittwoch bei 1910 Toten nach 1641 am Dienstag. Insgesamt sind damit in Brasilien 268.300 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Neu infiziert haben sich 70.764 Menschen, womit die Zahl der Corona-Infizierten in dem größten Land Lateinamerikas auf mehr als 11,1 Millionen stieg. Nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch höher.

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+++ 02:57 Betriebsärzte: Können pro Monat fünf Millionen Menschen impfen +++
Die Betriebsärzte könnten eigenen Angaben zufolge eine starke Rolle bei den Corona-Impfungen spielen. Die bundesweit rund 12.000 Werksmediziner könnten "pro Monat etwa fünf Millionen Beschäftigte impfen", sagt die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Anette Wahl-Wachendorf, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Im Unterschied zu Hausärzten, die sich auch um akute Krankheitsfälle kümmern müssen, seien Betriebsärzte vor allem mit Vorsorgeuntersuchungen befasst.

+++ 01:52 Impfstoff-Entwicklung in 100 Tagen? CEPI wirbt für Milliardenplan +++
Mit einem auf fünf Jahre angelegten Milliardenplan will die internationale Initiative CEPI versuchen, die Entwicklungszeit für neue Impfstoffe auf 100 Tage zu drücken. Das sei ein Drittel der Zeit, die für die ersten Covid-19-Impfstoffe benötigt worden sei, erklärt die Organisation in Oslo. Benötigt würden dafür 3,5 Milliarden Dollar. CEPI appelliert an Regierungen, Gesundheitsorganisationen und andere Partner, den Plan zu unterstützen. CEPI- die "Coalition for Epidemic Preparedness Innovations" - wurde 2017 von Norwegen und Indien mit der Bill&Melinda Gates Stiftung, dem Wellcome Trust und dem Weltwirtschaftsforum in Davos gestartet.

+++ 00:42 Chile überholt Israel als am schnellsten impfendes Land +++
Chile ist das Land mit den weltweit meisten innerhalb der letzten sieben Tage gegen das Coronavirus geimpften Menschen pro 100 Einwohnern und hat Israel damit überholt. "Heute haben wir einen neuen Grund, stolz zu sein: Chile hat den ersten Platz im weltweiten Ranking der (innerhalb der letzten sieben Tage) verabreichten Dosen pro 100 Einwohnern eingenommen", schreibt die Regierung des südamerikanischen Landes auf Twitter, nachdem die Daten des Statistikportals "Our World in Data" bekannt gegeben wurden. Demnach hat Chile im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 1,08 Dosen am Tag pro 100 Einwohnern geimpft, Israel 1,03.

+++ 23:27 Biontech stellt für 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht +++
Impfstoffhersteller Biontech stellt für den Fall einer entsprechenden Nachfrage eine deutliche Steigerung der Produktion mit seinem Partner Pfizer in Aussicht. Im Jahr 2022 könne die Kapazität für drei Milliarden Corona-Impfdosen erreicht werden, sagt Biontech-Chef Ugur Sahin der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das hänge aber auch von der Nachfrage ab und davon, ob etwa Auffrisch-Impfungen benötigt würden. Drei Milliarden Dosen wären nochmals 50 Prozent mehr als die für 2021 geplanten zwei Milliarden.

+++ 22:13 Norweger im Ausland sollen an Ostern nicht heimkommen +++
In Norwegen ruft die Regierung wegen steigender Corona-Fallzahlen zum Verzicht auf Reisen an den Oster-Feiertagen auf. "In den letzten Wochen sind die Zahlen wieder hochgegangen und die infektiöseren Varianten werden bald die dominierende Virusvariante sein", sagt Ministerpräsidentin Erna Solberg. Ebenso appelliert sie an Norweger im Ausland, an Ostern nicht nach Hause zu kommen. Die sogenannte Reproduktionszahl liegt in Norwegen derzeit bei 1,3. Das heißt, dass 100 Erkrankte statistisch gesehen 130 andere Menschen anstecken. Es gebe lokale Ausbrüche in Kindergärten, Schulen und auf Baustellen, so Solberg. Viele Kommunen hätte strenge Beschränkungen eingeführt.

+++ 21:49 Estland verschärft Einschränkungen +++
Estlands Regierung verschärft angesichts eines Anstiegs der Corona-Infektionen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie. Nach den Oberschulen müssen nun auch die Grundschulen auf Online-Unterricht umstellen. Zudem dürfen nur noch Geschäfte, die dringend benötigte Waren anbieten, öffnen. Restaurants dürfen nur noch Speisen zum Abholen anbieten. Schwimmbäder, Kinos, Saunen und Kasinos sind bereits geschlossen.

+++ 21:22 Palästinensische Krankenhäuser sind überfüllt +++
Die palästinensischen Krankenhäuser im besetzten Westjordanland sind nach Behördenangaben teilweise überbelegt. Einige Kliniken seien zu mehr als 100 Prozent ausgelastet und einige Intensivstationen mit Corona-Patienten vollständig belegt, sagt Ministerpräsident Mohammed Schtajjeh in Ramallah. In palästinensischen Städten wurden in den vergangenen zwei Wochen Lockdowns angeordnet, um die Pandemie einzudämmen.

+++ 21:11 Länder wollen genauen Starttag fürs Impfen in den Praxen bestimmen +++
Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen an diesem Mittwoch den genauen Zeitpunkt für den Start der Corona-Impfungen in Deutschlands Hausarztpraxen bestimmen. Am Montag hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz bereits auf den Zeitraum Anfang April geeinigt. Bei einer Schalte der Fachminister soll es nun darum gehen, wie die erwarteten Impfstoffdosen auf die Impfzentren und die Praxen verteilt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Kreisen der Gesundheitsminister erfuhr. Der bürokratische Aufwand für die Arztpraxen soll auf ein Minimum reduziert werden. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben. Vereinbarte Termine dort sollen erhalten bleiben.

+++ 20:33 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 6316 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.513.298 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen am Dienstag 6316 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich zeigt sich ein leichter Anstieg: Bei den Neuinfektionen liegt der aktuelle Tageszuwachs 735 Fälle über dem Niveau von Dienstag vergangener Woche (02.03.: 5581 neue Fälle). Die Landesbehörden meldeten zudem 302 weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt derzeit bei 72.347. Als aktuell infiziert gelten rund 122.138 Personen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,97 (Vortag 1,03). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 97 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Quelle: ntv.de, jug/jpe/rts/dpa/AFP

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