Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:59 Giffey: "Jetzt ist nicht die Zeit für Lockerungen" +++

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey appelliert an die Bundesländer, sich auf möglichst einheitliche Regelungen für Schulen und Kitas zu verständigen. "Eltern wünschen sich bei allen Maßnahmen, die wir jetzt treffen, ein möglichst bundesweit einheitliches und verlässliches Vorgehen", sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Giffey betonte, dass man "in der schwersten Pandemielage seit Beginn der Ausbreitung des Virus" sei. "Bei allem richtigen Bemühen um Bildungsgerechtigkeit und Vereinbarkeit ist im Moment nicht die Zeit für Lockerungen", erklärte dieBundesfamilienministerin.

+++ 23:20 Papst Franzsikus stellt Irak-Besuch in Frage +++
Papst Franziskus wäre eigentlich Anfang März in den Irak gereist. Doch wegen der Pandemie steht der erste Besuch eines Papstes in dem Land auf der Kippe. Es könne nicht sein, dass er der Grund für Menschenansammlungen sei, sagt Franziskus dem italienischen Sender Canale 5. "Das Leben hat sich geändert." Deshalb könne er jetzt noch nicht sagen, ob die Reise stattfinde.

+++ 22:24 Ramelow: "Bei mir in Thüringen brennt gerade die Hütte" +++
Mit einem energischen Auftritt hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow die drastische Corona-Lage in seinem Bundesland geschildert. "Wir müssen einfach der Tatsache ins Auge sehen, dass das Virus jetzt erst anfängt, richtig Fahrt aufzunehmen", sagte der Linken-Politiker im ZDF. Heute sei für ihn ein schlimmer Tag, denn ganz Thüringen habe bei der 7-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) die Marke von 300 überschritten - alle Landkreise und kreisfreien Städte lägen nun über 200. "Ich merke, dass bei mir gerade in Thüringen die Hütte brennt", sagte Ramelow. Für Lockerungen und "die Debatte von der Lockerung zur Lockerung" sei derzeit kein Platz. "Wir können in Thüringen jedenfalls dauerhaft den Anstieg dieser Infektionen nicht mehr aushalten." Die Krankenhäuser bräuchten "eine Reduktion des Ansteckungsgeschehens", damit sie entlastet würden. Zudem stellte Ramelow die für den April in Thüringen geplanten vorgezogenen Landtagsneuwahlen infrage, wenn es im Januar und Februar "keine Bewegung" gebe. "Wir haben 30.000 Wahlhelfer, die wir auch schützen müssen", sagte Ramelow.

+++ 22:09 England setzt auf massenhafte Schnelltests +++
In England sollen schon bald flächendeckend Menschen ohne Symptome im Schnellverfahren auf das Coronavirus getestet werden. Zwei Millionen Antigen-Tests seien dafür bei einem britischen Hersteller bestellt worden, teilt Gesundheitsminister Matt Hancock mit. Millionen weitere Tests könnten in den kommenden Monaten hinzukommen. Die Tests seien ab kommenden Freitag verfügbar, hieß es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Innerhalb von 30 Minuten zeigen sie ein Ergebnis an. Damit will die Regierung asymptomatische Fälle aufspüren und so Übertragungsketten durchbrechen. Jedoch gibt es auch Kritik an diesem Verfahren. Bei den sogenannten Lateral Flow Tests würden bis zu 60 Prozent der positiven Fälle nicht erkannt, sagte ein Experte von der Liverpool School of Tropical Medicine der "Financial Times".

+++ 21:42 Bayern und NRW melden mehr als 3000 neue Fälle +++
Zwei Bundesländer melden mehr als 3000 neue Corona-Infektionen: Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen Zuwachs von 3219 Fällen, gefolgt von Bayern mit 3060 Fällen. Ebenfalls im vierstelligen Bereich liegen Niedersachsen (1748), Baden-Württemberg (1488), Hessen (1366) und Sachsen (1107).

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+++ 21:14 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 15.812 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.921.695 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 15.812 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 425 auf 40.794. Als aktuell infiziert gelten rund 337.900 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,52 angegeben (Vortag: 1,46). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 152 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,18 (Vortag: 1,17). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 5320 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 3049 davon werden beatmet. Rund 4940 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 21:03 Vor einem Jahr wurde in China der erste Todesfall gemeldet +++
Am Montag jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem China das erste Todesopfer des Coronavirus vermeldete. Ein 61-jähriger Mann sei an der im Land aufgetretenen mysteriösen Lungenkrankheit gestorben, teilten die chinesischen Behörden am 11. Januar 2020 mit. Erst vier Tage zuvor war der heute als Sars-CoV-2 bekannte Erreger als Verursacher der Lungenkrankheit identifiziert worden, am 12. Januar veröffentliche China dessen Gensequenz. Die ersten Ansteckungen, die die WHO nachträglich als Corona-Infektionen einstufte, reichen bis zum 8. Dezember 2019 zurück.

+++ 20:35 Mutation erstmals auch in Russland nachgewiesen +++
Nun ist auch in Russland die ansteckendere Coronavirus-Variante aufgetaucht, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war. Ein Russe, der aus Großbritannien zurückgekehrt und positiv getestet worden sei, trage den Erreger in sich, berichtet die Agentur RIA unter Berufung auf die Behörden.

+++ 20:09 Scholz: Impfstoff ist der einzige Ausweg aus der Krise +++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat deutlich gemacht, dass aus seiner Sicht Impfen der einzige Weg aus der Pandemie ist. "Es gibt den Impfstoff als den Ausweg aus der Krise. Und ansonsten gibt es keine Möglichkeit, sicherzustellen, dass wir das Infektionsgeschehen in den Griff bekommen. Was wir jetzt machen können, ist, dafür zu sorgen, dass sich das Virus nicht zu schnell verbreitet", sagt der SPD-Politiker im ZDF. "Es muss jetzt dafür gesorgt werden, dass genügend Impfstoff rechtzeitig zur Verfügung steht. Das wird ja Stück für Stück der Fall sein. Und wir haben uns fest vorgenommen, das noch mal zu beschleunigen." Aus seiner Sicht sei es wichtig, dass jetzt alles dafür getan werde, dass genügend Impfstoff beschafft wird.

+++ 19:38 Große Sorge in Marseille wegen Mutation aus Großbritannien +++
In der südfranzösischen Hafenmetropole Marseille wächst die Sorge vor der in Großbritannien verstärkt aufgetretenen mutierten Form des Coronavirus. Zuletzt seien sieben Fälle der britischen Variante entdeckt worden, teilt die Stadt mit. Zuvor war ein Cluster um einen Patienten entdeckt worden, der mit der mutierten Form des Virus infiziert war. Der Patient gehört zu einer französischen Familie, die in Großbritannien lebt und sich während der Ferien zum Jahresende in Frankreich aufgehalten hatte. Dutzende Kontaktfälle wurden schließlich identifiziert, mehr als 20 Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Bei sieben von ihnen konnte nun die mutierte Form nachgewiesen werden. Marseilles Bürgermeister Benoît Payan nannte die Situation in der Hafenmetropole "beunruhigend" und forderte stärkere Kontrollen an den Flughäfen.

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Teilnehmer drängten sich dicht an dicht.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

+++ 19:32 Tausende demonstrieren in Prag gegen Lockdown +++
Tausende Menschen fordern in der tschechischen Hauptstadt Prag die Lockerung von Beschränkungen. Die Polizei spricht von bis zu 3000 Teilnehmern. Viele der Aktivisten tragen keine Geschichtsmasken und halten kaum Abstand zueinander. Mit der Schließung von Restaurants, Geschäften und Schulen müsse ein hoher wirtschaftlicher Preis gezahlt werden, erklären die Demonstranten. Auch für die seelische Gesundheit sei der Lockdown nicht gut. Die tschechische Regierung hatte im vergangenen Monat Beschränkungen zunächst gelockert, ab dem 27. Dezember dann aber wieder verschärft.

+++ 19:03 Briten melden deutlich weniger Todesfälle als am Vortag +++
Die Zahl der Covid-19-Toten in Großbritannien steigt nicht mehr so schnell wie in den Tagen davor. Nach Angaben der Regierung starben binnen 24 Stunden 563 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. In den vier Tagen davor waren es jeweils mehr als 1000 gewesen. Allerdings hängt Daten von Wochenenden stets eine Unsicherheit an, weil es dann zu Verzögerungen bei der Übermittlung der Fälle kommen kann. Die Zahl der Neuinfektionen wurde zuletzt mit 54.940 gemeldet, nach knapp 60.000 am Samstag.

+++ 18:36 Philippinen sichern sich 30 Millionen Impfstoffdosen +++
Auf den Philippinen hat sich die Regierung 30 Millionen Impfstoffdosen gesichert. Dabei handelt es sich um das Präparat Covovax des Serum Institute of India (SII), wie der phlippinische SII-Partner Faberco Life Sciences mitteilt. Laut CNN werden die Dosen ab dem dritten Quartal 2021 auf den Philippinen verfügbar sein. In der Zwischenzeit sollen die Kosten für den Impfstof festgelegt werden, fügte das SII hinzu und verwies auf ihren Ruf, seit Jahrzehnten weltweit "wirksame, sichere und erschwingliche" Impfstoffe zu liefern.

+++ 17:53 Israel hat bereits 20 Prozent seiner Bürger geimpft +++
Drei Wochen nach Beginn der Impfkampagne in Israel sind bereits 20 Prozent der Bürger gegen das Coronavirus geimpft worden. Gesundheitsminister Juli Edelstein teilte auf Twitter mit, rund 1,8 Millionen Israelis hätten die erste Impfdosis erhalten. Insgesamt hat das kleine Mittelmeerland mehr als neun Millionen Einwohner. Am Sonntag begann die Impfung des medizinischen Personals mit der zweiten Dosis. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend seine zweite Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die Regierung will bis Ende März alle Bewohner des Landes impfen, die älter als 16 Jahre sind. Nach Medienberichten hat Israel eine Vereinbarung mit dem Hersteller Pfizer geschlossen, die dies ermöglichen soll. Insgesamt solle Israel zehn Millionen Dosen des Pfizer-Biontech-Impfstoffs erhalten. Israel werde das erste Land sein, das die Corona-Krise hinter sich lasse, bekräftigte Netanjahu.

+++ 17:19 Seychellen beginnen Impfung von 70 Prozent der Bevölkerung +++
Der Inselstaat der Seychellen hat begonnen, seine Bevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen. "Die Seychellen zielen darauf ab, als erstes Land der Welt mindestens 70 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahren zu impfen", sagte Präsident Wavel Ramkalawan nach Angaben seines Büros. Der Staatschef erhielt demnach zu Beginn der Impfkampagne in dem Inselstaat im Indischen Ozean den chinesischen Impfstoff Sinopharm. Die Seychellen haben knapp 98.000 Einwohner. Neben 50.000 Sinopharm-Impfdosen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten würden die Seychellen Ende des Monats auch 100.000 Dosen des Impfstoffs Astrazeneca von der indischen Regierung erhalten, sagte Ramkalawan.

+++ 16:50 Polen meldet erneut steigende Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Polen ist auf bestätigte 1.385.522 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben des polnischen Gesundheitsministeriums hervorgeht, kamen damit 9566 neue Fälle hinzu. Damit stiegen die Covid-19-Fallzahlen im Nachbarland Deutschlands den dritten Tag in Folge.

+++ 16:12 Briten sammeln eine Milliarde Dollar für weltweite Impfungen +++
Großbritannien hat zusammen mit weiteren Geberländern für den weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Milliarde Dollar (rund 820 Millionen Euro) eingesammelt. Mit dem Geld solle es 92 Entwicklungsländern ermöglicht werden, eine Milliarde Impfungen gegen das Virus vorzunehmen, erklärte das Außenministerium in London. Die Regierung in London gab den Eigenanteil mit 608 Millionen Euro an. Zusammen mit Deutschland, Kanada und Japan sowie weiteren Ländern trug Großbritannien so dazu bei, dass für das weltweite Covax-Programm inzwischen mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammengetragen wurden. Das Programm hat eine gerechte Verteilung der Vakzine zum Ziel. Die Regierung in London hatte in Aussicht gestellt, für jeweils vier Dollar von anderen Spendern ein britisches Pfund (umgerechnet 1,11 Euro) zu geben. "Wir werden vor dem Virus nicht sicher sein, solange wir nicht alle sicher sind", erklärte der britische Außenminister Dominic Raab. Daher müsse eine "weltweite Lösung für ein weltweites Problem" gefunden werden.

+++ 15:43 Tausende Tschechen protestieren gegen Corona-Auflagen +++
In Prag haben Tausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf zunächst 2000. Viele trugen keine Masken und hielten keine Sicherheitsabstände ein. Sie trugen Plakate mit Aufschriften wie "Stopp den Corona-Terror". Zu den Organisatoren gehörten neben anderen Gastwirte und Fitness-Trainer. Am Donnerstag hatte die tschechische Regierung die Lockdown-Maßnahmen bis vorläufig 22. Januar verschärft. In der Öffentlichkeit dürfen sich seitdem maximal zwei Personen treffen; Gaststätten und Kulturbetriebe sind geschlossen. Zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens besteht ein Ausgehverbot. Präsident Milos Zeman rief die Bürger zur Geduld auf. Die jüngste Zunahme der Infektionen sei auf undiszipliniertes Verhalten zurückzuführen.

+++ 15:11 Studie: Schulschließungen zählen zu effektivsten Corona-Maßnahmen +++
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben sich in der Schweiz Schulschließungen als eine der effektivsten Maßnahmen erwiesen. Das geht aus einer Studie hervor, die von der ETH Zürich veröffentlicht wurde. Demnach wurde die Mobilität um 21,6 Prozent reduziert, als die Schweizer Behörden im März 2020 die Schließung der Schulen anordneten. Schulschließungen verminderten die Mobilität und führten damit zu einer Verringerung der Covid-19-Erkrankungen, erläuterte der ETH-Forscher Stefan Feuerriegel. Für die Studie wurden mit Hilfe von Telekommunikationsdaten 1,5 Milliarden Bewegungen ausgewertet. Die Schulen waren im Frühjahr wegen der Pandemie rund zwei Monate geschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:42 Niedersachsen lockert Kontaktregeln für Kleinkinder +++
Die Corona-Kontaktregeln in Niedersachsen werden für junge Eltern und ihre Kinder gelockert. Kinder bis drei Jahre dürfen demnach bei Kontakten einer Betreuungsperson, etwa einem Elternteil, dabei sein, wie eine Regierungssprecherin erklärte. Eine Mutter mit Baby darf also die Großeltern besuchen oder mit einer anderen Mutter mit Baby spazieren gehen. Als Begründung hieß es, dass kleine Kinder ununterbrochen betreut werden müssen. Ursprünglich hatte die Landesregierung angekündigt, die Kontaktbeschränkung auf einen Haushalt plus eine weitere Person strenger auszulegen und auch Babys mitzuzählen. Aufgrund vieler Hinweise aus der Bevölkerung, der begrenzten Auswirkung auf das Infektionsgeschehen und Ausnahmen in anderen Bundesländern sei die Regierung davon jedoch abgerückt, erklärte die Sprecherin. Mögliche Konstellationen, die jetzt erlaubt sind, stellt die Regierung auf niedersachsen.de/coronavirus vor. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:14 Japan meldet Entdeckung neuer Corona-Variante +++
Japan meldet die Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus. Diese sei bei vier Reisenden aus dem brasilianischen Bundesstaat Amazonas nachgewiesen worden, teilt das japanische Gesundheitsministerium mit. Die Variante unterscheide sich von den in Großbritannien und Südafrika entdeckten hochansteckenden Mutationen. Es gebe aber bislang keine Hinweise, dass diese dritte neue Variante ebenfalls sehr infektiös sei. Ob gegen sie die bisherigen Impfstoffe wirksam seien, werde untersucht.

+++ 13:43 Letzter Tag vor verschärftem Lockdown: Traumwetter lockt in Bayern viele nach draußen +++
Das gute Wetter mit Schnee und Sonne hat in Bayern viele Menschen nach draußen gelockt. Trotz der Aufrufe, wegen der Corona-Pandemie größere Ansammlungen zu vermeiden, herrschte auch heute an beliebten Ausflugszielen reger Betrieb, so etwa am Ochsenkopf im Fichtelgebirge oder am Spitzingsee im Landkreis Miesbach. Wie schon am Samstag nutzten viele Menschen das schöne Wetter zum Rodeln, Skifahren, Eislaufen oder Spazierengehen. Für viele war es womöglich die vorerst letzte Möglichkeit für einen Ausflug Richtung Berge. Ab Montag dürfen Bewohner von Gebieten mit besonders hohen Corona-Zahlen einen Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort nur verlassen, wenn sie einen triftigen Grund dafür vorweisen können. Touristische Ausflüge zählen explizit nicht dazu. Mehr dazu lesen Sie hier.

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+++ 13:08 Italienische Regierung erwägt milliardenschweres Hilfspaket +++
In Italien erwägt die Regierung ein neues milliardenschweres Hilfspaket, um das heimische Gesundheitssystem und die angeschlagene Wirtschaft zu stützen. "Wir denken über ein Paket im Umfang von 1,5 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts nach", sagt Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri der Zeitung "Corriere della Sera". Er bestätigt, dass diese Quote rund 24 Milliarden Euro entsprechen würde. Bislang wurde mit einem Programm in Höhe von 20 Milliarden Euro gerechnet. Italien ist von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Das Land soll mehr als 200 Milliarden aus dem 750 Milliarden Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds erhalten.

+++ 12:17 Forschern aus Tübingen gelingt Durchbruch: Entdeckung ebnet Weg zu Corona-Medikament +++
Mit dem Beginn der Impfungen ist die Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus zurück, doch auch sie wirken nur präventiv. Wer sich dennoch infiziert, dem kann bislang kaum geholfen werden. Tübinger Forschern gelingt nun aber wohl ein Durchbruch: Sie entschlüsseln eine entscheidende Schwachstelle des Virus. Diese Entdeckung könnte dabei helfen, ein Corona-Medikament zu entwickeln. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:41 Britischer Regierungsberater: Kliniken könnten schon bald kollabieren +++
Der medizinische Chefberater der britischen Regierung hat vor einem Kollaps des Gesundheitssystems innerhalb weniger Wochen gewarnt. Großbritannien verzeichnet derzeit immer neue Rekorde bei Corona-Neuinfektionen und Todesfällen. "Wenn das Virus so weitermacht, werden Krankenhäuser in echten Schwierigkeiten sein, und zwar bald", schrieb Chris Whitty in einem Gastbeitrag in der "Sunday Times". Das könne schon in weniger als drei Wochen der Fall sein. Die Wartezeit für eine Behandlung der Patienten werde sich auf ein potenziell gefährliches Niveau erhöhen, so der Medizinprofessor. Das Verhältnis von Krankenhauspersonal zu Patienten werde inakzeptabel werden. Der Gesundheitsdienst sei in manchen Teilen des Landes derzeit der gefährlichsten Lage seit Menschengedenken ausgesetzt.

+++ 11:08 Mehr als 22 Millionen Infektionen in den USA +++
In den USA haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 22 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Binnen eines Tages wurden 252.056 Neuinfektionen und 3261 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion erfasst, wie aus Daten der "New York Times" hervorging, auf die sich ntv.de bezieht. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 372.651 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

+++ 10:34 97 Regionen über der Hotspot-Alarmschwelle von 200 +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz ist der sächsische Landkreis Bautzen die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist sie nun einen Wert von 545,4 neuen Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Dahinter folgen der thüringische Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (530,0) und der sächsische Landkreis Meißen (523,3). Von den 412 Regionen, die das RKI ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), erreichen 97 mindestens die Hotspot-Alarmschwelle von 200 – ihnen drohen also die von den bei den Bund-Länder-Beratungen vereinbarten Bewegungseinschränkungen.

+++ 09:53 Die Hälfte aller Corona-Toten in Belgien lebte in Altersheimen +++
In Belgien hat die Zahl der Corona-Toten die Marke von 20.000 überschritten. Mehr als die Hälfte der gestorbenen Menschen lebte in Altersheimen, wie die Behörden mitteilten. Das Nachbarland Deutschlands mit einer Bevölkerung von 11,5 Millionen Einwohnern meldete seit Beginn der Pandemie 662.694 Infektionen und 20.038 Todesfälle. In Altersheimen starben bis Mitte Dezember demnach 10.270 Menschen. Alle Verstorbenen mit einem positiven Corona-Test werden in Belgien als Virus-Tote gezählt.

+++ 09:22 Mexiko meldet Höchstwert von mehr als 16.000 Neuinfektionen +++
Mexiko verzeichnet offiziellen Angaben zufolge binnen eines Tages eine Rekordzahl von 16.105 bestätigten Neuinfektionen. Das Gesundheitsministerium meldet weitere 1135 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt haben sich demnach in dem lateinamerikanischen Land 1.524.036 Menschen mit dem Virus infiziert, 133.204 sind gestorben. Die Dunkelziffer der Infizierten und Todesfälle falle mangels umfassender Tests erheblich höher aus, erklärt das Ministerium.

+++ 08:50 89 Prozent der Intensivbetten in Hessen belegt +++
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus werden die Kapazitäten in den hessischen Krankenhäusern knapper. Bei den Intensivbetten sei die Situation "sehr angespannt", teilte das hessische Sozialministerium mit. Derzeit seien hessenweit rund 89 Prozent der Intensivbetten belegt. "Dies ist für die Jahreszeit ein außerordentlich hoher Wert. Landesweit stellen wir uns auf einen weiteren Anstieg der Zahl von Intensivpatienten ein."

+++ 08:19 Grünen-Spitze für Job-Auszeit mit Lohnersatz bei Corona-Pflege +++
Die Grünen fordern einem Bericht zufolge mehr Unterstützung für Arbeitnehmer, die sich in der Corona-Pandemie verstärkt um pflegebedürftige Angehörige zu Hause kümmern. Dazu solle pflegenden Angehörigen ermöglicht werden, "drei Monate bei Lohnersatz freigestellt zu werden, ähnlich wie beim Elterngeld, damit sie ihre Erwerbstätigkeit nicht aufgeben müssen", zitieren die Zeitungen der "Funke-Mediengruppe" aus Auszügen eines Strategiepapiers des Grünen-Vorstands.

+++ 07:43 Barley warnt nach "schleppendem Impfstart" vor EU-Skepsis +++
Wegen des "schleppenden Impfstarts" in der EU hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, vor wachsender Skepsis gegenüber der Europäischen Union gewarnt. Es brauche vonseiten Brüssels Transparenz, ein etwaiges Eingeständnis von Fehlern und "vor allem den Mut der Kommission, die Rolle der Mitgliedstaaten offenzulegen", schrieb Barley in einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die EU müsse klarmachen, dass gemeinsames europäisches Vorgehen notwendig sei, aber auch dass die Mitgliedstaaten bei den Verhandlungen mit den Herstellern eng eingebunden waren, schreibt die SPD-Politikerin. "Über das zur Verfügung gestellte Budget sowie die einzelnen Kaufentscheidungen wurde also keinesfalls gegen, sondern in Absprache mit den Mitgliedstaaten entschieden", erklärte Barley weiter. "Davon wollen viele Regierungen in Mitgliedstaaten nun nichts mehr wissen und schieben den schwarzen Peter der EU zu."

+++ 07:06 Arbeitgeberpräsident: "Sie können nicht alle Betriebe schließen" +++
In der Debatte um einen noch schärferen Lockdown hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger vor weiteren Einschränkungen gewarnt. "Das ist doch absurd. Sie können doch nicht alle Betriebe schließen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Land müsse am Laufen gehalten, Insolvenzen sollten vermieden werden. "Wir müssen die Menschen pandemiegeschützt so gut es geht in Brot und Arbeit halten. Nur mit Wertschöpfung können wir unsere Sozialsysteme am Leben halten, die im Moment alle versorgen." Die Betriebe hätten beim Infektionsschutz viel erreicht, schon jetzt gebe es eine Unverhältnismäßigkeit zwischen überfüllten Skipisten und geschlossenen Geschäften.

+++ 06:44 Zoos verlieren Millionen: Verband ruft nach Hilfe +++
Der bundesweite Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) drängt angesichts der kritischen Situation in Corona-Zeiten auf staatliche Hilfe. "Wenn unsere Zoos jetzt unverschuldet in finanzielle Engpässe geraten, würden wir es natürlich begrüßen, wenn der Staat Verantwortung übernehmen und passende Hilfsprogramme auflegen würde", sagte VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. "Schließlich können wir unsere Tiere kaum in Kurzarbeit schicken. Diese Hilfe wäre gelebter Tierschutz", sagte Homes. Allein in Nordrhein-Westfalen, wo es nach Angaben der Initiative NRW Partner Zoo die höchste Zoo-Dichte weltweit gibt, haben die Tierparks durch die coronabedingten Schließungen und Besucherbegrenzungen im vergangenen Jahr Millionen an Einnahmen eingebüßt. Sie leben derzeit von ihren Rücklagen.

+++ 05:35 Mehr als 40.000 Corona-Tote in Deutschland +++
Die deutschen Gesundheitsämter haben 16.946 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Nicht darin enthalten sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahlen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Laut RKI übermittelten die beiden Bundesländer keine Daten. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Zudem ist die Interpretation der Daten immer noch schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. Die Zahl der Toten stieg laut RKI um 465. Damit sind nun 40.343 Menschen in Deutschland an oder mit dem Virus gestorben. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 05:00 Twitter löscht Impfstoff-Warnung von Irans geistlichem Oberhaupt +++
Twitter hat einen Beitrag von Irans geistlichem Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei entfernt, in dem dieser Corona-Impfstoffe aus den USA und Großbritannien als "nicht vertrauenswürdig" bezeichnet hatte. Der Tweet Chameneis habe gegen die Unternehmensrichtlinien zum Umgang mit Falschinformationen über die Corona-Pandemie verstoßen und sei deshalb gelöscht worden, sagte ein Twitter-Sprecher am Samstag. Chamenei hatte auf seinem englischsprachigen Twitter-Konto geschrieben, dass der Import von Corona-Impfstoffen aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien "verboten" sei, weil diese "komplett unvertrauenswürdig" seien. Es sei "nicht unwahrscheinlich", dass die beiden Länder "andere Nationen vergiften" wollten.

+++ 04:22 Festnahmen in Dänemark bei Corona-Protesten +++
Nach gewaltsamen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen hat die dänische Polizei neun Menschen festgenommen. In der Hauptstadt Kopenhagen habe es vier Festnahmen gegeben, in Aalborg fünf, teilte die Polizei mit. Mehrere der Demonstranten waren den Ermittlern demnach bereits aus dem "Hooligan-Umfeld" bekannt. Laut dänischen Medienberichten hatten sich in Kopenhagen am Samstag zwischen 200 und 250 Gegner der Corona-Maßnahmen versammelt. Auch an einer Kundgebung in Aalborg nahmen demnach mehrere Dutzend Menschen teil.

+++ 03:35 Kuba führt Impfstoff-Studie im Iran durch +++
Kuba will seinen Corona-Impfstoff Soberana 02 zum Teil im Iran testen. Vertreter beider Länder haben in Havanna ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Der Impfstoff soll nun in Phase III der klinischen Tests an einer größeren Zahl von Menschen erprobt werden. In Kuba haben sich bislang nur recht wenige Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, was eine Überprüfung der Wirksamkeit eines Impfstoffes schwierig macht. Der Iran liegt hingegen mit fast 1,3 Millionen nachgewiesenen Infektionen weltweit an 15. Stelle. Zudem hatte Irans oberster Führer zuletzt den Import von Impfstoffen aus den USA oder Großbritannien verboten.

+++ 02:50 Göring-Eckardt will Arbeitgeber in die Pflicht nehmen +++
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert, die Wirtschaft bei der Bekämpfung der Pandemie stärker in den Fokus zu nehmen. "Millionen Beschäftigte sind täglich von Infektionen bedroht, weil Schutzmaßnahmen in Unternehmen nicht ausreichen, ohne Not Präsenzpflicht eingefordert wird oder Risiken durch die Anfahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mitgedacht werden", sagte Göring-Eckardt dem "Tagesspiegel". Beim Kampf gegen das Virus gehörten Wirtschaft und Arbeitswelt ins Zentrum. Bei vielen Verantwortlichen sei noch nicht angekommen, wie bedrohlich die Lage durch das mutierte Virus und zu wenig greifende Maßnahmen geworden sei, so Göring-Eckardt weiter.

+++ 01:48 Berufsschullehrer warnen vor vollen Abschlussklassen +++
Die Berufsschullehrer fürchten wegen der Sonderregeln für Abschlussjahrgänge zu volle Klassen in ihrer Schulform. Bei Berufsschulen gebe es immer besonders viele Abschlussklassen. Im Extremfall könne die Ausnahmegenehmigung, auf die sich die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten geeinigt hatten, bedeuten, "dass zwei Drittel der Schüler wieder in den Unterricht kommen und dort in Gruppen von 24 bis 30 Schülern zusammensitzen", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung, Joachim Maiß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Länder sollten den Schulen jetzt auf keinen Fall Vorgaben machen, dass Unterricht in Abschlussjahrgängen in den Berufsschulen auf jeden Fall stattfinden muss", warnte Maiß.

+++ 01:06 Viertel der Deutschen geht Lockdown nicht weit genug +++
Der aktuelle Corona-Lockdown ist aus Sicht einer deutlichen Mehrheit der Deutschen notwendig. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar für die "Bild am Sonntag" halten 81 Prozent der Menschen in Deutschland die Maßnahmen für genau richtig oder sogar zu lasch. Nur 16 Prozent finden die Regelungen zu streng. 25 Prozent der Befragten gingen die Maßnahmen nicht weit genug. In einer Umfrage Anfang November fanden noch 28 Prozent der Befragten die damals geltenden Lockdown-Maßnahmen zu streng.

+++ 00:23 Söder hält Entwicklung einer "Corona-RAF" für möglich +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einer Radikalisierung der sogenannten Querdenker-Szene. "Auch wenn die Umfragewerte der AfD sinken, besteht die Gefahr, dass sich aus ihrem Umfeld heraus in Deutschland ein Corona-Mob oder eine Art Corona-RAF bilden könnte, die zunehmend aggressiver und sogar gewalttätig werden könnte", sagte Söder im Interview mit der "Welt am Sonntag". Es bestehe die Gefahr, dass sich "aus größeren Bewegungen kleine Protestgruppen entwickeln, die am Ende einen radikalen Kern bilden, der zu einer Terrorzelle werden kann". Deutschland müsse deshalb die "sektenähnliche Bewegung der 'Querdenker' und anderer vergleichbarer Gruppierungen in den Blick nehmen", forderte der CSU-Chef.

+++ 23:28 Patientenschützer: Bund soll für Personal für Schnelltests zahlen +++
Die Stiftung Patientenschutz hat an das Bundesgesundheitsministerium appelliert, nach den jüngsten Corona-Beschlüssen schnell für regelmäßigere Coronatests in der Altenpflege zu sorgen. Da in den Einrichtungen vor Ort vielfach die personellen Kapazitäten für Schnelltests mehrmals pro Woche fehlen, wollen Bund und Länder eine gemeinsame Initiative starten, "um Freiwillige vorübergehend zur Durchführung von umfangreichen Schnelltests in die Einrichtungen zu bringen", hieß es in den Beschlüssen am Dienstag. Stiftungsvorstand Eugen Brysch sieht bei den Kosten nun den Bund in der Pflicht. Andernfalls sei es fraglich, ob es gelingen könne, rasch 30.000 Testhelfer zu finden. "Dem Ministerium sind wohl 18 Euro für Personal und Organisation pro Test zu viel", kritisierte Brysch.

+++ 22:43 Auch Sachsen meldet Tageswerte +++
Mittlerweile hat auch Sachsen seine Corona-Zahlen gemeldet. Das Bundesland verzeichnet 2088 neue Fälle. Bundesweit steigt die Zahl an diesem Samstag damit auf 21.538 Neuinfektionen. Mit den 86 aus Sachsen gemeldeten Todesfällen liegt die Zahl der Corona-Toten bei 826. Seit Beginn der Pandemie hat Deutschland damit insgesamt 1.905.883 Infektionen und 40.369 Todesfälle verzeichnet.

+++ 22:11 NRW meldet erneut die meisten Neuinfektionen +++
Nordrhein-Westfalen ist erneut das Bundesland mit den meisten neu gemeldeten Infektionen. Es verzeichnet 4301 weitere Fälle, gefolgt von Bayern (3512), Baden-Württemberg (2597) und Sachsen (2088). Den geringsten Zuwachs verzeichnet Bremen mit 66 Fällen.

+++ 21:38 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 19.450 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.903.795 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 19.450 neue Fälle hinzu. Nicht eingerechnet sind die Zahlen aus Sachsen, das Bundesland übermittelte bis dato keine Werte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 740 auf 40.283. Als aktuell infiziert gelten rund 336.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,46 angegeben (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 146 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,17 (Vortag: 1,09). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 5414 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 3066 davon werden beatmet. Rund 4545 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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Quelle: ntv.de, ino/jru/chf/rts/dpa/AFP