Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:28 Patientenschützer: Bund soll für Personal für Schnelltests zahlen +++

Die Stiftung Patientenschutz hat an das Bundesgesundheitsministerium appelliert, nach den jüngsten Corona-Beschlüssen schnell für regelmäßigere Coronatests in der Altenpflege zu sorgen. Da in den Einrichtungen vor Ort vielfach die personellen Kapazitäten für Schnelltests mehrmals pro Woche fehlen, wollen Bund und Länder eine gemeinsame Initiative starten, "um Freiwillige vorübergehend zur Durchführung von umfangreichen Schnelltests in die Einrichtungen zu bringen", hieß es in den Beschlüssen am Dienstag. Stiftungsvorstand Eugen Brysch sieht bei den Kosten nun den Bund in der Pflicht. Andernfalls sei es fraglich, ob es gelingen könne, rasch 30.000 Testhelfer zu finden. "Dem Ministerium sind wohl 18 Euro für Personal und Organisation pro Test zu viel", kritisierte Brysch.

+++ 22:43 Auch Sachsen meldet Tageswerte +++
Mittlerweile hat auch Sachsen seine Corona-Zahlen gemeldet. Das Bundesland verzeichnet 2088 neue Fälle. Bundesweit steigt die Zahl an diesem Samstag damit auf 21.538 Neuinfektionen. Mit den 86 aus Sachsen gemeldeten Todesfällen liegt die Zahl der Corona-Toten bei 826. Seit Beginn der Pandemie hat Deutschland damit insgesamt 1.905.883 Infektionen und 40.369 Todesfälle verzeichnet.

+++ 22:11 NRW meldet erneut die meisten Neuinfektionen +++
Nordrhein-Westfalen ist erneut das Bundesland mit den meisten neu gemeldeten Infektionen. Es verzeichnet 4301 weitere Fälle, gefolgt von Bayern (3512), Baden-Württemberg (2597) und Sachsen (2088). Den geringsten Zuwachs verzeichnet Bremen mit 66 Fällen.

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+++ 21:38 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 19.450 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.903.795 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 19.450 neue Fälle hinzu. Nicht eingerechnet sind die Zahlen aus Sachsen, das Bundesland übermittelte diesen Samstag keine Werte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 740 auf 40.283. Als aktuell infiziert gelten rund 336.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,46 angegeben (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 146 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,17 (Vortag: 1,09). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 5414 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 3066 davon werden beatmet. Rund 4545 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 21:19 Senatorin: Berliner sollen Impfstoff wählen können +++
Impfwillige in Berlin sollen laut Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci wählen können, mit welchem Impfstoff sie gegen Corona immunisiert werden wollen. "Der Bürger, die Bürgerin sollen die Freiheit haben, sich entscheiden zu können, mit welchen Impfstoff sie geimpft werden wollen", sagt Kalayci nach einem Bericht der RBB-Abendschau bei einem Probelauf in einem Impfzentrum. Die Verteilung der Impfstoffe sei nach den derzeitigen Planungen an die Impfzentren gekoppelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte zuvor gesagt, wer vom Staat eine Impfung gegen Covid-19 angeboten bekommt, wird sich den verabreichten Impfstoff vorerst nicht aussuchen können. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 20:57 Netanjahu überträgt zweite Impfung über Youtube +++
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seine zweite Impfung erhalten. Der 71-Jährige bekam die Spritze gemeinsam mit Gesundheitsminister Juli Edelstein im Scheba-Krankenhaus bei Tel Aviv verabreicht. Die Impfung wurde auf dem Youtube-Kanal des Regierungschefs übertragen. Netanjahu hatte die erste Spritze am 19. Dezember erhalten. Dies markierte den Auftakt der Impfkampagne in dem Land. Seither gelang es, mehr als 1,7 Millionen Menschen zu impfen. Die Regierung strebt an, bis Ende März alle Bewohner des Landes, die älter als 16 Jahre sind, zu impfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 20:26 Zahl der Neuinfektionen in der Türkei geht zurück +++
Die Türkei meldet 9537 Neuinfektionen und 181 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Am Vortag hatte es noch 11.479 neue Fälle und 186 Tote gegeben. Die Regierung hat schon vor Wochen Maßnahmen zur Virus-Eindämmung in Kraft gesetzt. Das hat zu einer Verringerung der Neuinfektionen geführt.

+++ 20:02 Papst: "Man muss sich impfen lassen" +++
Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus wahrzunehmen. "Man muss sich impfen lassen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut vorab veröffentlichten Äußerungen gegenüber dem italienischen Fernsehsender Canale 5. Alles andere wäre eine "suizidale Verweigerung", die er sich nicht erklären könne. Er selbst wolle sich in der kommenden Woche im Vatikan impfen lassen, sagte der 84-Jährige. "Ich glaube, dass vom ethischen Standpunkt aus jeder geimpft werden sollte", weil eine Infektion "die eigene Gesundheit, das eigene Leben, aber auch das Leben anderer in Gefahr bringt", sagte der aus Argentinien stammende Papst in dem Interview, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. Seit dem ersten Auftreten des Virus Ende 2019 in China starben weltweit fast 1,9 Millionen Menschen daran.

+++ 19:35 Mutiertes Virus mehrmals in Frankreich nachgewiesen +++
In der französischen Stadt Marseille sind 21 Menschen positiv auf die zuerst in England entdeckte, ansteckendere Variante des Corona-Virus getestet worden. Die infizierten Personen zählen nach Polizeiangaben zum Umfeld einer Familie. Unterdessen zieht Marseille Medienberichten zufolge ebenso wie andere Städte den Beginn der nächtlichen Ausgangssperre auf 18 Uhr von bisher 20 Uhr vor.

+++ 19:06 Indien: Impfkampagne soll am 16. Januar starten +++
In Indien soll am 16. Januar eine der weltweit größten Corona-Impfkampagnen beginnen. Zuerst sollen etwa 30 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft werden, wie das Gesundheitsministerium in Delhi bekannt gab. Danach plant die Regierung rund 270 Millionen Menschen, die älter als 50 Jahre alt sind, und Bürger unter 50 mit Begleiterkrankungen zu impfen. Indien hatte am Sonntag erstmals zwei Corona-Impfstoffen eine Notfallzulassung erteilt: Dem in Indien entwickelten Impfstoff Covaxin der Firma Bharat Biotech und dem des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca. Der AstraZeneca-Impfstoff soll für Indien und andere Märkte unter dem Namen Covishield von dem indischen Hersteller Serum Institute of India produziert werden. Indien ist mit rund 1,3 Milliarden Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt nach China. Mehr als 10,4 Millionen Menschen haben sich dort, nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore, seit Beginn der Pandemie mit dem Corona-Virus infiziert. Mehr als 150.000 Menschen starben in dem südasiatischen Land mit dem Virus.

+++ 18:26 Großbritannien meldet mehr als 80.000 Corona-Tote +++
In Großbritannien sind inzwischen mehr als 80.000 Menschen gestorben, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Das teilte die Regierung in London mit. Seit dem Vortag wurden 1035 neue Todesfälle gemeldet. Die tatsächliche Zahl dürfte aber noch höher sein. Laut Totenschein starben in dem Land bislang bereits rund 95.000 Menschen mit oder an der Krankheit Covid-19. Die Zahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Frühjahr beträgt in Großbritannien inzwischen mehr als drei Millionen, nachdem am Samstag knapp 60.000 weitere Fälle gemeldet wurden. Die zweite Pandemiewelle wütet in Großbritannien noch heftiger als die erste im Frühjahr des vergangenen Jahres. Verantwortlich dafür machen die Regierung und Experten auch eine neue, wohl ansteckendere Variante. Sie soll sich um bis zu 70 Prozent schneller ausbreiten als die bisher vorherrschende Virus-Variante.

+++ 17:57 Frankreich plant strengere Ausgangssperren in weiteren Landesteilen +++
Die französische Regierung will wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Ausgangssperren in weiteren Landesteilen verschärfen. Die besonders strengen Ausgangssperren ab 18 Uhr, die bereits in stark von der Pandemie betroffenen Regionen gelten, sollen auf acht zusätzliche Départements ausgeweitet werden, sagte Frankreichs Regierungschef Jean Castex in der südwestfranzösischen Stadt Tarbes. Angesichts zunehmender Kritik an den scharfen Maßnahmen verteidigte Castex diese als "schwierig, aber notwendig". Bislang erklärten unter anderem die Präfekturen der an Deutschland grenzenden Regionen Bas-Rhin und Haut-Rhin sowie Allier, Cher und Côte d'Or, dass die strengeren Maßnahmen bei ihnen ab Sonntag gelten sollen. Seit einer Woche gilt bereits in 15 Départements eine Ausgangssperre ab 18 Uhr. In allen anderen Landesteilen müssen die Menschen ab 20 Uhr zu Hause bleiben.

+++ 17:24 Japan erwägt Ausweitung des Notstands +++
Die japanische Regierung erwägt die Ausweitung des bereits für Tokio geltenden Notstands auf weitere Großstädte. Die Lage unter anderem in Osaka und Kyoto sei ernst, sagt Wirtschaftsminister Yasutoshi Nishimura. Die westlich der Hauptstadt gelegenen Städte hätten die Verhängung des Notstands beantragt. Dieser gilt bereits seit Donnerstag für Tokio und drei benachbarte Präfekturen. In der Hauptstadt werden den dritten Tag in Folge mehr als 2000 Neuinfektionen gemeldet, wie der öffentlich-rechtliche Sender NHK berichtet.

+++ 16:49 Queen und Prinz Philip geimpft +++
Die britische Königin Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip haben eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte der Buckingham-Palast mit. Die 94-Jährige und der 99-Jährige gelten beide wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Lange Zeit hatten sie sich in der Pandemie auf Schloss Windsor zurückgezogen, bevor sich die Queen wieder zu wenigen Auftritten in der Öffentlichkeit zeigte. Auch die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbrachte das Paar wieder in Windsor. Auf ein Familientreffen mit anderen Royals verzichteten die beiden. Bislang sind in Großbritannien nach Angaben der Regierung rund 1,5 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft worden. Das Tempo der Impfkampagne soll jedoch deutlich beschleunigt werden. Ziel ist es, bis Mitte Februar den besonders gefährdeten 15 Millionen Briten eine erste Impfung anzubieten.

+++ 16:26 Österreich sichert fünf Millionen Tests für Schulen zu +++
Österreich stellt seinen Schulen fünf Millionen Corona-Test-Sets zur Verfügung. Damit soll die Pandemie an den Schulen eingedämmt werden, die größtenteils vorerst bis zum 15. Januar für den Präsenzunterricht geschlossen sind. Bildungsminister Heinz Faßmann erklärt, Schülern und Lehrern solle mindestens einmal wöchentlich ein freiwilliger Test ermöglicht werden.

+++ 15:59 Studie: Symptome meist nach halbem Jahr noch spürbar +++
Lange Last durch Corona-Erkrankung: Einer Langzeitstudie im chinesischen Wuhan zufolge leidet ein Großteil der Betroffenen noch ein halbes Jahr später unter mindestens einem Symptom der Virusinfektion. Die Autoren fanden heraus, dass 76 Prozent der Covid-19-Patienten, die zwischen Januar und Mai in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan im Krankenhaus behandelt wurden, die Symptome der Krankheit auch sechs Monate nach ihrer Entlassung nicht vollständig überwunden hatten. 1265 von ihnen klagten demnach weiter über mindestens ein Corona-Symptom. Am häufigsten nannten sie demnach Müdigkeit und Muskelschwäche. Viele klagten zudem über Schlafstörungen. Für die in der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Untersuchung wurden insgesamt 1655 ehemalige Patienten Monate nach ihrer Behandlung im Krankenhaus erneut untersucht. Es handelt sich um eine der ersten Langzeitstudien über die Folgen einer Corona-Erkrankung. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:20 Spahn: Vorerst keine Wahlmöglichkeit beim Impfstoff +++
In absehbarer Zeit werden sich die Deutschen den Impfstoff nicht aussuchen können, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erläutert. "Das ist jetzt der Knappheit zu Beginn geschuldet", sagt der CDU-Politiker in einer Diskussionsrunde im Bundesgesundheitsministerium. Bislang sind in der EU der Impfstoff von Biontech und Pfizer sowie der von Moderna zugelassen. In Kürze könnte zudem der Hersteller Astrazeneca die EU-Zulassung seines Impfstoffs beantragen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:00 Britische Experten fürchten Verschärfung der Corona-Lage +++
Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Lage. Simon Walsh vom britischen Ärzteverband British Medical Association (BMA) sagte im BBC-Fernsehen, er erwarte einen weiteren Anstieg der Zahlen, bevor sie wieder zurückgingen. Das ergebe eine Analyse der ersten Pandemiewelle im Frühjahr vergangenen Jahres. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:32 Spahn: Mehr als 500.000 Menschen in Deutschland geimpft +++
In Deutschland sind nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bislang mehr als 500.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. "Es klappt Zug um Zug immer besser", sagt der CDU-Politiker in einer Diskussionsrunde im Bundesgesundheitsministerium. RKI-Chef Lothar Wieler ergänzt, trotzdem müssten die Kontaktbeschränkungen weiter konsequent befolgt werden.

+++ 14:24 Iran verbietet Impfstoffstudien ausländischer Firmen +++
Nach dem Importverbot für Impfstoff aus den USA und Großbritannien gibt der Iran weitere Beschränkungen bekannt. Internationale Firmen dürften im Land keine Impfstoffe testen, erklärt Präsident Hassan Ruhani in einer Fernsehansprache. "Ausländische Firmen wollten uns Impfstoffe geben, damit sie an den Iranern getestet werden." Aber das Gesundheitsministerium habe das untersagt. "Unser Volk wird kein Testgerät für Unternehmen sein, die Impfstoffe produzieren." Der Iran werde im Ausland sichere Impfstoffe kaufen. Details nennt Ruhani nicht.

+++ 14:01 Söder hält noch längeren Lockdown für nötig +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert einen längeren Lockdown. "Wir müssen den Lockdown, den wir jetzt haben, verlängern und an einigen Stellen auch noch vertiefen", sagt er auf dem Neujahrsempfang der CDU Nordrhein-Westfalens. Es sei nicht seriös, jetzt zu sagen, im Februar sei alles vorbei. Die Pandemie werde das Land "noch Monate beschäftigen". Söder warnt vor allem vor der Gefahr, dass sich Virus-Mutationen ausbreiten. Mehr dazu lesen Sie hier.

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+++ 13:34 Party trotz Corona in Belgien: 750 Euro Strafe für jeden Feiernden +++
Eine wegen der Coronaregeln illegale Geburtstagsparty in Belgien kommt Dutzenden Feiernden teuer zu stehen: Gut 60 Strafzettel stellte die Polizei aus, jeder angetroffene Gast muss 750 Euro zahlen, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Als Anlass der Party wurde der Geburtstag einer 20-Jährigen angegeben. Den Angaben zufolge kamen die Feiernden aus Luxemburg und Frankreich. Die Polizei war gegen vier Uhr morgens auf die Party in Tintigny nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich aufmerksam geworden. In Belgien gelten zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens strenge Ausgangsbeschränkungen, die Straße darf nicht betreten werden.

+++ 12:50 Trotz Appellen: Erste Besucher an Bayerns Ausflugszielen +++
Den großen Ansturm haben Bayerns beliebte Ausflugsziele am Vormittag noch nicht verzeichnet. Doch trotz der Appelle, zu Hause zu bleiben, waren schon viele Ausflügler unterwegs. Insbesondere am Schwansee war der Besucherandrang bereits am Morgen stark. "Der Schwansee ist und bleibt Problemkind", sagte ein Polizeisprecher. Besucherparkplätze seien bereits früh überfüllt gewesen. In den vergangenen Tagen waren dort bis zu 600 Personen auf dem Eis gewesen. Um an die geltenden Anti-Corona-Maßnahmen zu erinnern und Verstöße zu ahnden, habe man Polizisten in Schlittschuhen auf das Eis geschickt. Andernorts in Bayern blieb es zunächst ruhig. Im Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald verzeichnete die Polizei am Vormittag noch kein verstärktes Besucheraufkommen. Man gehe aber davon aus, dass die Zahl an Ausflüglern spätestens gegen 13 Uhr ansteige.

+++ 12:25 Söder fordert schnellere Auszahlung von Bundeshilfen +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Auszahlung der Finanzhilfen des Bundes an die von der Corona-Krise betroffenen Firmen als zu schleppend kritisiert. "Wir müssen weiter Druck machen, dass die Wirtschaftshilfen kommen", sagt er beim Neujahrsempfang der CDU Nordrhein-Westfalen. "Das dauert schon sehr lange", fügt der CSU-Chef hinzu und verweist auf Auszahlungen kommende Woche für Umsatzausfälle im November. Die Geschwindigkeit der Verwaltung sei in Deutschland zu langsam, sagt er mit Blick auf die von Bundeswirtschafts- und Finanzministerium beschlossenen Entschädigungen für Umsatzausfälle etwa für die Gastronomie. "Daran hängen übrigens auch Akzeptanz und Verständnis", unterstreicht Söder.

+++ 11:51 Ohne Abstand: Ansturm auf Flughäfen in Russland +++
Inmitten der Corona-Pandemie ist es an mindestens zwei Flughäfen in Russland zu einem regelrechten Ansturm von Flugreisenden gekommen. Fotos und Videos zeigten während der Neujahrsferien lange Warteschlangen in und vor den Terminals bei Sotschi im Süden und Murmansk hoch im Norden des Landes. Die Flughäfen hätten das hohe Passagieraufkommen nicht bewältigen können, berichtete der Radiosender Echo Moskwy. Die Maschinen seien teilweise erheblich verspätet gestartet. Auf Bildern waren viele Menschen dicht gedrängt teils ohne Mund-Nasen-Schutz zu sehen.

+++ 11:23 Göring-Eckardt: Untersuchungsausschuss zu Impfstart erst später +++
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt weist Forderungen nach einem sofortigen Untersuchungsausschuss zur Beschaffung von Corona-Impfstoffen als "unverantwortlich" zurück. Den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe" sagt sie, zwar habe Gesundheitsminister Jens Spahn auch Fehler gemacht. "Aber wenn wir jetzt einen Untersuchungsausschuss einrichten, bindet das Kräfte, denn genau diejenigen, die das Impfen organisieren sollen, müssten sich stattdessen in Bereitstellung von Akten vertiefen." Die Politikerin fügte hinzu: "Ich bin total dafür, dass wir uns anschauen, was schiefgelaufen ist - aber bitte erst, wenn wir es leichter haben, was die pandemische Lage angeht."

+++ 10:50 Merkel hält Maßnahmen für "zwingend erforderlich" +++
In ihrem ersten Video-Podcast im neuen Jahr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel über die harten, aber notwendigen Kontaktbeschränkungen in der vielleicht schwierigsten Phase der Pandemie gesprochen. "Das ist hart, aber, davon bin ich überzeugt, auch zwingend erforderlich", sagte Merkel. Gleichzeitig gebe es, so die Kanzlerin, durch den Impfstart Anlass zur berechtigten Hoffnung auf Besserung. Sie rechne fest mit einem höheren Tempo beim Impfen: "Es ist ein langsamer Start. Ein paar Hunderttausend sind geimpft, und jeden Tag werden es mehr. Das Tempo wird zunehmen", sagte die CDU-Politikerin. Merkel betonte zudem erneut, dass sie die Beschaffung eines Impfstoffes auf europäischer Ebene nach wie vor für richtig hält. "Ein Virus, das uns alle trifft, lässt sich von keinem Land allein besiegen. Kein Land, auch Deutschland nicht, wäre sicher vor dem Virus, wenn seine Freunde und Nachbarn es nicht wären." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:15 85 Regionen über der Hotspot-Alarmschwelle von 200 +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt der sächsische Landkreis Meißen die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist sie nun einen Wert von 558,1 neuen Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Dahinter folgen den Angaben zufolge der thüringische Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (540,7) und der Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg (484,2). Von den 412 Regionen, die das RKI ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), erreichen 85 mindestens die Hotspot-Alarmschwelle von 200 – ihnen drohen also die von den bei den Bund-Länder-Beratungen vereinbarten Bewegungseinschränkungen.

+++ 09:48 Mehr als 300.000 Neuinfektionen in den USA +++
Die USA verzeichnen mindestens 300.594 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das geht aus den Auswertungen der New York Times hervor, auf die sich ntv.de bezieht. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle steigt damit auf 21.990.329 Millionen. Mindestens 3895 weitere Menschen starben, insgesamt gibt es damit mehr als 369.390 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

+++ 09:12 Schulsenator: Lockdown wird tiefe Spuren hinterlassen +++
Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hat den Lockdown als eine große Belastung für die Schüler bezeichnet. "Es werden tiefe Spuren hinterlassen bei den Kindern und Jugendlichen, nicht nur im Bereich der kognitiven Bildung, sondern auch im Bereich der sozialen Bildung, auch der Persönlichkeitsentwicklung", sagte der SPD-Senator. Die meisten der betroffenen Schüler hätten bereits im vergangenen Frühjahr 13 Wochen Unterrichtsausfall hinnehmen müssen. Beim sogenannten Distanzunterricht werde das Lernen trotz aller Bemühungen nicht die übliche Qualität haben.

+++ 08:42 China "bereit" für Start der WHO-Untersuchung in Wuhan +++
China ist nach Aussage der Nationalen Gesundheitskommission "bereit" für die Ankunft eines Expertenteams der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das die Ursprünge des Coronavirus erforschen soll. "Der genaue Zeitpunkt" für das Eintreffen der Experten werde derzeit festgelegt, sagte der Vize-Chef der Gesundheitskommission, Zeng Yixin. Am Dienstag hatte die WHO Verzögerungen beim Start der Mission bekannt gegeben. Sie machte dafür China verantwortlich. "Wir warten derzeit auf die Ankunft der WHO-Experten und haben Vorbereitungen getroffen, damit sie von relevanten Expertengruppen empfangen werden", sagte Zeng. Er hoffe, dass die WHO-Untersuchung weitere Aufklärung über die Herkunft des Coronavirus bringen werde.

+++ 08:11 Deutscher Experte für Covid-Behandlung zweifelt an britischer Strategie +++
Der Experte für die Behandlung von Covid-19-Patienten, Stefan Kluge, hat Zweifel an der Entscheidung Großbritanniens, neue Medikamente gegen die Krankheit einzusetzen. "Das überrascht mich schon ein bisschen, dass der britische Premierminister den Einsatz der Medikamente schon empfiehlt", sagte der Intensivmediziner Kluge, der in Deutschland die Leitlinien für die stationäre Behandlung von Covid-Patienten mitentwickelt hat. Premier Boris Johnson hatte zuvor angekündigt, der britische Gesundheitsdienst NHS werde ab sofort die Medikamente Tocilizumab und Sarilumab gegen Covid-19 einsetzen. Diese kommen normalerweise bei rheumatischer Arthritis zum Einsatz.

Johnson hatte die Präparate als "lebensrettend bezeichnet" und sich auf Versuchsdaten bezogen, denen zufolge die Todesrate von Covid-19-Patienten mit den Medikamenten signifikant gesenkt sowie ihre Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt werden könne. "Das Problem an der Studie, auf die Johnson sich bezieht, ist, dass sie noch nicht richtig begutachtet und in einer medizinischen Fachzeitschrift publiziert ist", sagte Kluge.

+++ 07:28 Lauterbach lehnt Auswahl zwischen Impfstoffen ab +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für nicht machbar, bei mehreren verfügbaren Impfstoffen den Menschen künftig eine Wahl zu ermöglichen. "Wenn nun mehr Impfstoffe verfügbar werden, ist es schlicht nicht organisierbar, dass die Menschen zwischen den Impfstoffen wählen können", sagt Lauterbach der Zeitung "Rheinische Post". Es dürfe keinen Streit über bessere oder schlechtere Impfstoffe geben. Alle von der europäischen Behörde EMA zugelassenen Impfstoffe seien sicher und wirksam.

+++ 06:51 Biden kritisiert schleppende Umsetzung von Impfkampagne +++
Angesichts der vielen Neuinfektionen in den USA hat der gewählte Präsident Joe Biden die Umsetzung der Impfkampagne scharf kritisiert. "Impfstoffe geben uns Hoffnung, aber die Umsetzung ist ein Hohn", sagte er in seiner Heimatstadt Wilmington. Er forderte eine deutliche Beschleunigung der Impfungen. Die Verteilung der Dosen sei "die größte logistische Herausforderung, der wir als Nation je gegenüberstehen werden", sagte Biden. Die US-Behörden hatten als Ziel ausgegeben, bis Ende Dezember 20 Millionen US-Bürger gegen das Coronavirus zu impfen. Tatsächlich wurden bisher nur sechs Millionen Menschen in den USA gegen das Coronavirus geimpft.

+++ 06:13 RKI meldet erneut mehr als 1000 Tote +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 24.694 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1083 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI bekanntgab. Der Höchststand von 1188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

+++ 05:22 Juso-Chefin: Studenten könnten als Lehrer aushelfen +++
Die neue Juso-Chefin Jessica Rosenthal hat vorgeschlagen, Lehramtsstudentinnen und -studenten in der Corona-Krise als zusätzliche Lehrer einzusetzen. So könnten kleinere Lerngruppen gebildet und die Infektionsgefahr verringert werden, sagte die 28-Jährige. "Wir können die Studierenden einstellen, die ja sowieso oft gerade ihre Nebenjobs verloren haben." Bund und Länder sollten Hotels und Messegelände anmieten und die Klassen aufteilen. Rosenthal forderte zudem eine wissenschaftlich fundierte Prüfung, welche Infektionsgefahr von den neuen Virusmutationen in den Schulen ausgeht - und zwar vor dem 25. Januar, wenn Bund und Länder über weitere Maßnahmen entscheiden wollen.

+++ 04:32 Wintersportorte wappnen sich für Besucheransturm +++
Mit Sperrungen, Verboten und verstärkten Kontrollen soll am Wochenende ein erneutes Chaos in deutschen Wintersportgebieten und an Ausflugszielen verhindert werden. Viele Kommunen rechnen trotzdem wieder mit einem Massenandrang. In Winterberg in Nordrhein-Westfalen etwa werden nach Auskunft einer Sprecherin eine Hundertschaft und eine Reiterstaffel darauf achten, dass die Corona-Hygieneregeln eingehalten und Straßensperren beachtet werden. Bei Missachtung von Betretungsverboten drohen Bußgelder. Skilifte, Rodelhänge und Parkplätze sind inzwischen von zahlreichen Wintersportgemeinden gesperrt worden. Viele Orte haben auch Zufahrtsstraßen zugemacht.

+++ 03:57 China hat neun Millionen Mal geimpft +++
Die Volksrepublik China hat offiziellen Angaben zufolge bislang mehr als neun Millionen Einheiten Corona-Vakzin verimpft. Die Impfung sei trotz Herstellungs- und Transportkosten für Einzelpersonen kostenfrei, sobald sie für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werde, sagt Zheng Zhongwei von der nationalen Gesundheitskommission. China hatte bereits im Sommer mit Impfungen begonnen, bevor die Vakzine offiziell zugelassen waren.

+++ 03:28 Mallorca macht Gastro und Geschäfte dicht +++
Die Urlaubsinsel Mallorca, die Region Madrid und weitere Teile Spaniens haben wegen anziehender Infektionszahlen eine erneute Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Nach einem regionalen Infektionsrekord auf den Balearen müssen auf Mallorca ab Dienstag alle Restaurants, Bars und Cafés sowie auch alle Kaufhäuser, Einkaufs- und Fitnesszentren für zwei Wochen geschlossen bleiben. Im Einzelhandel sind alle Läden mit einer Verkaufsfläche von mehr als 700 Quadratmetern betroffen. Erlaubt bleibt der Verkauf von Lebensmitteln, Medikamenten und allen Produkten des Grundbedarfs. Mit 529 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen sind die Balearen nach Extremadura an der Grenze zu Portugal (716) die derzeit von Corona am schwersten getroffene Region Spaniens.

+++ 02:38 CSU-Generalsekretär beklagt "halbherzige Umsetzung" der Lockdown-Beschlüsse +++
CSU-Generalsekretär Markus Blume kritisiert die "wieder nur halbherzige" Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in einigen Bundesländern. "Die einen machen die Schulen wieder auf, die nächsten wie Berlin setzen die Kontaktbeschränkungen nur teilweise um. Wieder andere wollen den touristischen Tagesverkehr mit der 15-Kilometer-Regel nicht stärker einschränken", beklagte Blume gegenüber der "Rheinischen Post". Corona nutze jede Schwäche aus, sagte Blume. "Wer jetzt halbe Sachen macht, riskiert entweder die dritte Welle oder einen Dauerlockdown. Beides können und dürfen wir uns nicht leisten."

+++ 01:42 Lauterbach rechnet erst im Herbst mit Impfangebot für alle +++
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet nicht mit einem Impfangebot für alle Bundesbürger vor dem dritten Quartal. Er gehe davon aus, dass es vorher "nicht genügend Impfstoff" gegen das Coronavirus für alle geben werde, sagte Lauterbach der "Bild"-Zeitung. Auch die Bestellung von 300 Millionen weiteren Dosen des Biontech-Pfizer-Impfstoffs durch die Europäische Union werde darauf "keinen Einfluss" haben. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte diese Woche erklärt, dass bis zum Sommer ein Impfangebot für alle Interessierten in Deutschland bestehen werde.

+++ 00:23 Virus fordert bislang 1,902 Millionen Tote +++
Weltweit haben sich inzwischen über 88,18 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind 1,902 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 21,49 Millionen Infektionen und mehr als 365.000 Toten.

+++ 23:46 Dänemark will Ein- und Ausreisen so weit wie möglich unterbinden +++
Dänemark verschärft seine Einreisebeschränkungen für alle Länder der Welt. Von jeglichen Reisen ins Ausland wird den Dänen wegen Sorgen vor mutierten Varianten des Coronavirus sowie der Corona-Lage weltweit nunmehr abgeraten, darunter auch Dienstreisen. Die Botschaft sei ganz klar, dass man nicht ausreisen solle, sagte Außenminister Jeppe Kofod auf einer Pressekonferenz. Zugleich werden nur noch Personen ins Land gelassen, die einen triftigen Grund dafür haben und einen negativen, maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können, wie Justizminister Nick Hækkerup sagte.

+++ 23:11 Grüne fordern Homeoffice-Gebot +++
Grüne und Gewerkschaften fordern ein schnellstmögliches Homeoffice-Gebot. Das Bundesarbeitsministerium müsse eine befristete Rechtsverordnung erlassen, "die die Arbeitgeber verpflichtet, ihre Beschäftigten ins Homeoffice zu schicken, wenn dies die Art der Arbeit zulässt", forderte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion, Beate Müller-Gemmeke. "Bitten allein reicht nicht mehr aus." Angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens sei es "äußerst fahrlässig", dass einige Arbeitgeber ihren Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice noch immer verweigerten. Gerade in Großraumbüros seien Menschen gefährdet und könnten sich sehr schnell mit Covid-19 infizieren. Unterstützung kam von der Gewerkschaft Verdi. "Wenn es darum geht, die Arbeitgeber dazu zu verpflichten, bin ich dabei", sagte Vorsitzender Frank Werneke dem "Stern".

+++ 22:31 WHO ruft reiche Länder auf, Impfstoff zu teilen +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet eine Benachteiligung ärmerer Länder bei den nun startenden Impfungen gegen das Coronavirus. Unter den 42 Staaten, die sichere und wirksame Impfstoffe spritzten, sei kein einziges armes Land, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Er appellierte an die reichen Länder, die sich viele Impfdosen gesichert hätten, sie auch über die internationale Corona-Impfinitiative Covax an die 92 angeschlossenen Länder zu verteilen. Die Nachbestellungen drohten, die Preise für die Impfstoffe hochzutreiben, kritisierte Tedros.

+++ 21:52 Deutschland meldet vierten Tag in Folge mehr als 1000 Tote +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.884.345 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 26.388 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 1104 auf 39.543. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt damit am vierten Tag in Folge bei mehr als 1000. Als aktuell infiziert gelten rund 333.349 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,15 angegeben (Vortag: 0,77). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 115 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,09 (Vortag: 0,92). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 5484 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 3070 davon werden beatmet. Rund 4364 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.


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Quelle: ntv.de, ino/chf/jru/rts/dpa/AFP