Panorama

Verdächtiger sitzt im Rollstuhl84-Jähriger soll seine Frau in Berlin erschossen haben

25.05.2026, 14:02 Uhr
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Die Gerichtsmedizin musste in den Berliner Süden ausrücken. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. (Foto: picture alliance / dts-Agentur)

Berliner Beamte entdecken die Leiche einer 69-Jährigen in ihrer Wohnung. Die Frau weist Schussverletzungen auf - sofort übernimmt die Mordkommission die Ermittlungen. Hinter der Tat soll der Ehemann der Getöteten stecken.

Die Mordkommission in Berlin ermittelt nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Eine 69-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung im Stadtteil Lichtenrade tot aufgefunden. "Sie wies eine Schussverletzung im Oberkörper auf", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ihr 84-jähriger Ehemann sei vorläufig festgenommen worden.

Eine Anwohnerin hatte die Frau am Sonntagnachmittag leblos in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hilbertstraße gefunden, wie die Ermittler nun mitteilten. Sie habe dann die Polizei alarmiert. Der Ehemann habe sich ebenfalls in der Wohnung befunden, hieß es im Bericht der Ermittler. Der "B.Z." zufolge ist er gehbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Er kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. "Die weiteren Ermittlungen zu den Tatumständen hat die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen."

Die Hintergründe des Falls sind noch unklar. Auch Erkenntnisse über ein mögliches Motiv seien noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Der verdächtige Ehemann ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft deutscher Staatsbürger.

Quelle: ntv.de, spl/dpa

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