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Millionen-Schadenersatz Angehörige von Germanwings-Opfern klagen

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An der Absturzstelle.

(Foto: dpa)

Sie verlieren ihre Angehörigen bei dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Die Fluggesellschaft macht dafür den depressiven Co-Piloten verantwortlich, doch damit geben sich die Hinterbliebenen nicht zufrieden.

Gut zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz haben Angehörige von Opfern nach Informationen der "Bild"-Zeitung die Fluggesellschaft auf über drei Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Es gebe zwei Zivilverfahren am Düsseldorfer Landgericht mit einem Streitwert von insgesamt mehr als drei Millionen Euro, sagte eine Gerichtssprecherin.

Nach Informationen der Zeitung erheben drei Kläger aus Südamerika gegen Germanwings Forderungen von insgesamt rund 3,7 Millionen Euro. Die Opfer-Angehörigen stammten aus Paraguay. Sie würden durch eine Kanzlei in Frankfurt vertreten. Die Klagen werden bei der 22. Zivilkammer des Gerichts geführt und befinden sich in einem schriftlichen Vorverfahren. Einen Termin gebe es noch nicht, bestätigte die Gerichtssprecherin.

Laut "Bild" würde das Landgericht Düsseldorf damit die ersten Schadenersatzklagen von Angehörigen verhandeln. Für den Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich mit 150 Toten war nach Ansicht der deutschen Ermittler der Copilot verantwortlich.

Quelle: n-tv.de, sba/dpa

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