Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck August startet als Herbstmonat

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Sonne sollte man vielleicht in Form von Blumen konsumieren.

(Foto: dpa)

Wenn jetzt Mitte oder Ende September wäre, würde sich wohl niemand über das Wetter beschweren. Maximal 25 Grad, Sonnenschein und Wolken im Wechsel, Gewitter und auch mal kräftiger Wind. So könnte man gut den Sommer ausklingen lassen, aber es ist Hochsommer und die Wettermixtur enthält auch noch heftige Regengüsse, Hagel und Sturmböen.

In den vergangenen 12 Stunden fiel der meiste Regen in Überlingen am Bodensee mit bis zu 33 Litern pro Quadratmeter, das ist die Hälfte der normalen Regenmenge für den gesamten August. Noch mehr Regen gab es in der Ostschweiz, wo bis zu 57 Liter pro Quadratmeter zusammenkamen. Ausgestanden ist das Regenwetter auch noch nicht. Im Süden und Südosten kommt teils gewittriger Dauerregen runter und die Temperaturen bleiben zwischen 15 und 19 Grad hängen. An den Alpen können innerhalb von 24 Stunden weitere 30 bis 60 Liter Regen auf den Quadratmeter zusammenkommen.

Das eher frühherbstlich anmutende Schauerwetter bleibt uns auch in den nächsten Tagen erhalten. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken sind immer wieder mal Schauer oder auch Gewitter dabei und das bei Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad. Am ehesten sind im Osten dann ab Wochenmitte mal wieder 25 Grad und mehr im Bereich des Möglichen. Auch für die zweite Augustwoche zeichnen sich momentan kein nachhaltiges Sommercomeback oder gar eine Hitzewelle ab.

Kein Sommertag am Montag

Die Unwetter machen Pause und im Süden kommt wieder etwas mehr Wärme an. Im Südwesten erinnern die 23 Grad wenigstens etwas mehr an Sommer als die 15 bis 19 Grad am Tag zuvor. Ziemlich sonnig ist es im Norden und Süden, allerdings weht an der Küste ein für die Jahreszeit recht ruppiger Wind und mit nur 18 Grad gibt es hier ein bisschen Herbst-Feeling. In der Mitte gibt's mehr Schauer und in den östlichen Mittelgebirgen mischen auch wieder Gewitter mit.

Dienstag: Die nächsten Gewitter machen sich bereit

Im Südwesten und Osten keimt zunächst Hoffnung auf: Die Temperaturen ziehen nochmal um ein, zwei auf 24 Grad an und es ist lange sonnig. Aber zum Abend hin können von Südwesten schon die nächsten, auch heftigen Gewitter anrücken. Auch im großen Rest des Landes ist der Sommer eher getrübt mit Schauern und Gewittern und mageren Temperaturen. Am besten kommt noch der Norden weg, wo es bei viel Sonne voraussichtlich trocken bleibt. Trotzdem sind dort nur 18 Grad angesagt.

Mittwoch: Ohne Schauer und Gewitter geht es nicht

Es bleibt bei einem erhöhten Gewitterrisiko in der Mitte und im Süden Deutschlands. Im Norden bleibt es voraussichtlich trocken und die Sonne kommt am besten zum Zuge. Im Hotspot Osten geht's immerhin rauf auf 25 Grad, in den meisten Regionen reicht es dagegen nur für 18 bis 22 Grad. "Das hat natürlich mit Hochsommer überhaupt nichts zu tun", sagt ntv-Meteorologe Carlo Pfaff.

Donnerstag und Freitag: Durchwachsen mit Gewittern

Anstatt dass sich der Sonnenschein vom Norden her auf ganz Deutschland ausbreitet, wird es jetzt auch im Norden wechselhafter. Sonne, Wolken, Schauer und einzelne Gewitter machen die Zeit zwar abwechslungsreich, aber Freiluft- und andere Ferien-Aktivitäten nicht gut planbar. Das Wetter tritt auf der Stelle. Der Sommer dreht überhaupt nicht auf. Zumindest nicht in Deutschland.

Ausblick aufs Wochenende: Es wird endlich wärmer

Zum kommenden Wochenende dürfte es etwas wärmer werden und am Sonntag sind sogar wieder Sommertemperaturen zu erwarten. Zeit wäre es ja mal für ein stabiles Sommerhoch. Aber bis nächsten Sonntag ist keins dabei.

Hitze in Südeuropa

Während bei uns fast schon warme Socken angesagt sind, stöhnen Süditalien, Griechenland und die Türkei unter Waldbränden und großer Hitze. In Süditalien gab es den Hitze-Höhepunkt bereits am Freitag mit 43 Grad in Catania. In Griechenland und der Türkei wurden am Samstag 43 Grad in Serrai (Nordgriechenland) sowie in Bodrum (Türkei) gemessen. In Antalya waren es 42 Grad. Die extreme Hitze im Südosten Europas dürfte bis Donnerstag weitergehen, am Freitag ist dann zumindest eine kleine Abkühlung auf Werte deutlich unter 40 Grad zu erwarten.

Quelle: ntv.de

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