Panorama

Post an Auslandsvertretungen Australische Polizei prüft verdächtige Päckchen

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Einsatzkräfte verlassen das Gebäude des südkoreanischen Konsulats in Melbourne.

(Foto: picture alliance/dpa)

Alarm in Canberra und Melbourne: Mehrere ausländische Konsulate in Australien erhalten Päckchen mit verdächtigem Inhalt. Betroffen ist auch die deutsche Vertretung. Mehrere diplomatische Missionen schließen.

Bei mehreren ausländischen Vertretungen in der australischen Hauptstadt Canberra sowie in der Millionen-Metropole Melbourne sind Päckchen mit verdächtigem Material eingegangen. Dies bestätigte die australische Polizei. Nach Medienberichten ist in Melbourne auch das deutsche Konsulat betroffen. Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. In Canberra waren mehrere Botschaften das Ziel.

Nach ersten Angaben der Behörden des Bundesstaates Victoria wurden allein in Melbourne insgesamt zehn Fälle gemeldet. Die Lage sei "unter Kontrolle", hieß es. Die Polizei erklärte, die Päckchen würden untersucht. Einzelheiten nannten die Behörden nicht. Der Hintergrund war zunächst unklar.

Nach örtlichen Medienberichten wurden in Melbourne mindestens fünf diplomatische Missionen geschlossen. Demnach sind auch die Konsulate der USA, Indiens, Südkoreas, Spaniens, Ägyptens und Pakistans betroffen. Auf den Päckchen sollen in englischer Sprache Warnungen wie "Asbest" und "Ziehen Sie eine Maske auf" stehen.

In Melbourne haben zahlreiche Staaten Konsulate. Die Botschaften haben ihren Sitz in Canberra.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa